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Klimaerwärmung: Grund für großen Anstieg des Meeresspiegels gefunden

Nach den Berechnungen von Wissenschaftlern können Klimawandel und Schmelzen der Polkappen für weniger als zwei Drittel des jährlichen Anstiegs des Meeresspiegels verantwortlich gemacht werden. Der Rest war bisher ein Rätsel, das jetzt anscheinend gelöst werden konnte.

Der Meeresspiegel steigt seit 42 Jahren durchschnittlich um 1,8 Millimeter im Jahr. Davon macht der Klimawandel nur 1,1 Millimeter aus. Die restlichen 0,7 Millimeter sollen durch das Abpumpen des Grundwassers aus dem Boden verursacht werden.

Das Wasser wird aus unterirdischen Gewässern geholt, die nicht wieder durch Wasser aufgefüllt werden.


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WebReporter: General_Strike
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Grund, Klima, Anstieg, Erwärmung, Meeresspiegel
Quelle: www.focus.de

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21.05.2012 06:06 Uhr von General_Strike
 
+4 | -54
 
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21.05.2012 07:52 Uhr von Ahira
 
+29 | -1
 
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Wie wäre es mit Entsalzungsanlagen welche Meerwasser zu Trinkwasser macht.

Zu deiner Information, es gibt bereits seit langer Zeit Ideen wie Afrika bewässert werden kann.

Im Jahre 1874 veröffentlichte die Zeitschrift Revue des Deux Mondes zum Beispiel einen Bericht des französischen Offiziers und Topographen François-Elie Roudaire mit dem Titel "Ein algerisches Binnenmeer".

Roudaire war sich sicher, daß er eine riesige von Salzsümpfen bedeckte Senke, die sogenannten Schotts, entdeckt hatte, die sich über fast 400 km von Algerien bis zum Golf von Gabès in Tunesien erstreckte.

Der Architekt und Planer des Suez- und Panamakanals, Ferdinand de Lesseps, unterstützte ihn bei der Idee und schlug vor, einen Kanal zu bauen, um die Senke wieder mit Meerwasser zu füllen. Dieser Kanal wäre rund 240 km lang geworden. Die Planner argumentierten auch, dass neben anderen Vorteilen die Zuführung einer so großen Wassermenge das Klima der ganzen Region verändern werde und Afrika dann keine Probleme mehr hätte sich selbst zu versorgen. Damals ist der Plan aus verschiedenen Gründen - teils guten, teils schlechten - gescheitert.
Schade dass heute niemand mehr grosse Visionen vorantreibt. Wir sind wohl recht degeneriert heute.
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21.05.2012 07:57 Uhr von Again
 
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derfrosch: "Ich glaube denen eh kein Wort . "
Warum nicht? Und was genau glaubst du nicht? Dass es wärmer wird und der Meeresspiegel steigt?

@Ahira:
"Schade dass heute niemand mehr grosse Visionen vorantreibt."
Es werden auch heute noch große Visionen vorangetrieben, aber dein Projekt hat vielleicht einfach zu große Nachteile oder uneinschätzbare Folgen.
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21.05.2012 08:38 Uhr von Madam_Sprout
 
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@ Autor: Evakuierung? Was für ein Schwachsinn.
Es muss dringend der weiteren Verödung entegengewirkt werden. Das geht nur durch die schnellstmögliche Aufforstung der Wüsten.
Das ist in 3 Schritten mit wenig Aufwand möglich.
1. Zur Bodenbindung mit Strandhafer und anderen Graspflanzen.
2. Zur Begrünung mit Strauchwerk und als 3. Schritt mit Bäumen.
Bewässerung mit Wasser aus entsalzungsanlagen die mit Solarenergie betrieben werden.
Alle angebauten Pflanzen können auch für die Ernährung der Bevölkerung oder Viehhaltung genutzt werden.
Das ist ein nachhaltiger Proßess der deutlich mehr für die Zukunft bringt als jede andere Hilfsmaßnahme.
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21.05.2012 09:33 Uhr von vorlons world
 
+4 | -7
 
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das wasser reicht: eigentlich, aber bei einer dermaßen großen überbevölkerung natürlich nicht. man sollte sich an der natur anpassen. wenn die aber so viele kinder in der welt setzen (aus langeweile), wen wunderts?
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21.05.2012 09:44 Uhr von Vat69
 
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ich glaubs auch nicht so richtig: wenn man bedenkt, dass Süßwasser nur etwa 3,5 % (inkl. Gletscher mit fast 69 % davon) weltweit ausmacht, wie soll es dann möglich sein das es mit 1/3 der Gesamtsteigerung beteiligt sein soll.

Man kann das sicherlich ausrechnen aber dazu müsste man das gesamte Meerwasser der Welt messen.
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21.05.2012 10:08 Uhr von Acetyl
 
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Evakuierung? Man liest hier viel Schwachsinn, aber der kommt in meine Top 10.

Meerwasserentsalzung ist ein guter Ansatz, leider im Augenblick noch extrem energieintensiv, nur wenige reiche Länder können sich im Augenblick leisten.

Es wird aber an neuen Verfahren geforscht, die nicht so teuer sein soll. Die beste Technik nützt nichts, wenn man sie sich nicht leisten kann.
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21.05.2012 10:11 Uhr von -canibal-
 
+2 | -7
 
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tja beunruhigende Sache...
ich denke, das beste ist wenn wir da einfach aussteigen! Stell dir vor der Ozeanspiegel steigt und wir gehen da einfach nicht mehr hin....
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21.05.2012 12:23 Uhr von Draco Nobilis
 
+3 | -1
 
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@Acetyl: Energieintensiv?
Am Äquator ist das Wayne. Solarzellen haben da eine so gewaltige Leistung in der Wüste... das ist verrückt. Man braucht quasi 0 Wartung, keine Straßen, keine Rohstoffe(Kohle) wie bei anderen Kraftwerken.

In wenigen Jahren sind billige Solarzellen(druckbar) so in Mode das man behämmert wäre die nicht zu nutzen.
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21.05.2012 17:16 Uhr von Bibabuzzelmann
 
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Alles gelogen Ich hab das Problem in einer anderen News schon gelöst....es sind Unterwasservulkane, die den Meeresboden immer weiter nach oben kommen lassen und somit steigt auch der Wasserspiegel ^^
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21.05.2012 19:20 Uhr von Schwertträger
 
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@General Strike: >Die einzige Lösung, die mir einfällt, ist die Evakuierung der afrikanischen Völker z.B. nach Europa und Russland. Dort gibt es heute noch genug Wasser.<

Mal ganz abgesehen davon, dass das kulturtechnisch nicht möglich ist, wäre es auch unsinnig. Denn die Überbevölkerung würde damit nach Europa und Aisen getragen. Und genügend trinkwasser gibt es auch hierzulande nicht. Wasser ja, Trinkwasser nein.

Die einzige Möglichkeit ist eine drastische Verringerung der Bevölkerung und die Versorgung der Übriggebliebenen vor Ort. Teils extern, teils durch Meerwasser-Entsalzungsanlagen.

Kein Mensch würde hier Millionen und Abermillionen Afrikaner aufnehmen.
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21.05.2012 19:41 Uhr von Floetistin
 
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Autor: was für ein Schwachsinn. Da kriegt man(frau) ja Kopfschmerzen von.

Ist dir überhaupt bewusst, dass es uns Europäern nur deswegen so gut geht weil in anderen Erdteilen die Menschen verdursten und verhungern?
Wir schmeissen hier unseren zu lange aufgehobenen Salat weg, den Teller halbvoll mit Fleisch in die Biotonne und Kuchen... ein Genuss genauso wie Ressourcenverschwendung.

Das können wir nur deswegen, weil andere auf die Ressourcen verzichten müssen.

Ziehst du nun die ganzen afrikanischen Völker nach Europa oder Amerika ist das so ähnlich als wenn eine Heuschrecken-Wolke über ein Kornfeld herfällt. Und was bleibt über? Ein vertrockneter Kontinent und ein abgegraster Kontinent mit Überbevölkerung.

Nein. Die Investition in nachhaltige Bewässerung ist genau richtig. Was Minipet geschrieben hat klingt zwar hart aber es ist das Natürlichste auf der Welt.
Entweder man passt sich an oder man geht unter. Und das bedeuted, dass die afrikanischen Völker sich entweder anpassen und mit den Gegebenheiten leben oder daran untergehen.

Das trifft auf uns Europäer übrigens auch zu, wir spüren das nur momentan nicht wirklich.


@News: Wie hab ich das zu verstehen? Die Meeresspiegel steigen weil Wasser abgepumpt wird?
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21.05.2012 20:07 Uhr von Schwertträger
 
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@Floetistin: Trinkwasser befindet sich sehr oft in großen unterirdischen Cavernen, in die das Oberflächenwasser in Tausenden Jahren langsam(!) eingesickert ist.
Werden diese Cavernen nun leer gepumpt (es bleiben trockene Hohlräume übrig) und das Wasser als Abwasser (geklärt) ins Meer geleitet, trägt es dort zum Steigen des Meeresspiegels bei. In welchem Maße, ist nicht so klar, denke ich, aber dass es das tut, ist schon plausibel.

Im Laufe der Zeit müsste er dann wieder sinken, wenn Regenwasser über tausende Jahre in die Cavernen zurück fliesst (setzt natürlich voraus, dass nicht weiter abgepumpt wird.


Ein weiterer Punkt ist für mich aber noch offen: In wie weit "schwimmen" Kontinente? Wird Gewicht von ihnen genommen, in dem das Wasser darauf ins Meer geleitet wird, müssten sie eigentlich weiter heraus gedrückt und die Meeresböden stärker gewichtstechnisch belastet werden. Der Meeresspiegel müsste also eigentlich gleich bleiben/sinken.
Habe ich da irgendeine Wissenslücke oder einen Denkfehler?
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21.05.2012 20:34 Uhr von Floetistin
 
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Schwertträger: danke für die Erklärung. Wobei das Wasser ja nicht immer direkt in die Meere geleitet wird.
Vieles wird wiederverwertet, für die Bewässerung verwendet oder landet sonstwie im Grundwasser.

Es dürfte sehr schwer nachzuweisen sein, welchen Einfluss die Ableitung von Wasser ins Meer auf den Anstieg der Meere hat. Bestenfalls eine theoretische Schätzung.
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21.05.2012 22:16 Uhr von Schwertträger
 
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>Wobei das Wasser ja nicht immer direkt in die Meere geleitet wird.
Vieles wird wiederverwertet, für die Bewässerung verwendet oder landet sonstwie im Grundwasser.<

Das, was für die Bewässerung verwendet wird, landet über den Regenkreislauf schon im Meer-Land-Kreislauf, reichert den also mengenmässig an.

Was den Nachweis angeht, hast Du Recht.
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22.05.2012 04:11 Uhr von Adrian79
 
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omg: A: was eine bescheuerte meinung des verfassers hier...
B: das fällt denen jetzt erst auf ?

aha!
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22.05.2012 05:39 Uhr von sv3nni
 
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naja: ich tipp dass erosion auch eine wichtige rolle spielt. in dem zusammenhang auch interessant:

In der Kreidezeit war der Meeresspiegel war 170 Meter höher als heute: http://www.spiegel.de/...
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25.05.2012 22:49 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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"1,8 Millimeter im Jahr" - das ist aber eine Menge: Mit welchem Millimeter-Maß wurde das denn gemessen?

http://www.welt.de/...
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31.05.2012 21:03 Uhr von facepalm
 
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Wahrscheinlich überschätzt: Wahrscheinlich überschätzt der Artikel (http://www.nature.com/... ) den Anteil des fossilen Grundwassers am Meerespiegelanstieg deutlich:
http://www.scilogs.de/...
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02.06.2012 17:37 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Das IPCC arbeitet nicht mit Modellen? "Ich und viele Kollegen haben da ernsthafte Zweifel. Es handelt sich hier um eine Modellrechnung, deren Ergebnis in markantem Widerspruch zu datenbasierten Abschätzungen steht." (Stefan Rahmsdorf in der Nachrichtenquelle)

http://de.wikipedia.org/...

Es wird mit harten Bandagen gekämpft, wie folgende Quelle zeigt:

http://www.klimaskeptiker.info/...

Wer sagt nun die Wahrheit? Und geht es überhaupt um die Wahrheit?

Man braucht halt Planungssicherheit, obwohl Meadows an die Möglichkeit eines "nachhaltigen" Wirtschaftens zweifelt.

Da es aber gar nicht um die Wahrheit geht, bleiben die Fragenden allein gelassen. Sie müssen stur ertragen, wenn man ihnen sagt: "CO² ist ein ganz böses Gas." Und die "CO²-Böses-Gas"-Gläubigen bekommen dann von den Planungssicherheitssuchenden die emotionale Rückendeckung für ihr Mantra: "CO² ist schlecht. CO² ist schlecht. CO² ist schlecht. CO² ist schlecht" (etc.)

Dabei gibt es Kurioses zu berichten:

"Nach anderen Berechnungen, etwa der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft ´co2online´ betragen die Wärmeverluste durch die Hülle eines Gebäudes durchschnittlich 20 bis 30 Prozent."
Leiß, Birgit, Des Guten zu viel? in: MieterMagazin 4/2012, S. 14

Und jetzt kommt die Crux:

"Das bedeutet aber nicht, dass sich die Heizkosten allein durch eine Dämmung um 20 bis 30 Prozent senken ließen."
(Ebd.)

Der CO²-Fanatismus geht soweit, daß gedämmt wird, obwohl dies wenig bringt, wie ein Beispiel zeigt:

"Eine Studie der Investitionsbank Berlin zur Wirtschaftlichkeit energetischer Sanierungen beziffert die Energieeinsparung durch Dämmung der Außenwände auf 13 bis 18 Prozent, wobei der Effekt bei den klassischen Gründerzeitbauten (Baujahr vor 1918) am geringsten." (Ebd.)

Selbst bei Plattenbauten lohnt es sich nur, die Fugen besser zu dichten.

Die Langzeitschäden an Gebäuden durch diese Art von Dämmmaßnahmen werden völlig unterschlagen, ähnlich wie die durch LKWs verursachten Erschütterungsschäden an Gebäuden.

So geht es halt nicht um die Wahrheit, sondern ums Geschäft und dabei ist die CO²-Phobie nützlich.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]

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