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Klimawandel: Die Ostsee wird sich nicht nur erwärmen

Durch den Klimawandel wird sich die Ostsee nicht nur erwärmen, sondern auch saurer und salzarmer werden. Erste Zeichen des Klimawandels sind laut Ulrich Bathmann, Direktor des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW), schon zu erkennen.

Er sagte: "Wir müssen bei der Erforschung des Klimawandels einen langen Atem haben und über Jahrzehnte hinweg messen. Aber wir haben mit politischen Konsequenzen nicht die Zeit zu warten, bis das allerletzte Detail geklärt ist."

Zurzeit sind die Anzeichen des Klimawandels in Mitteleuropa noch ziemlich gering. Deswegen gibt es auch noch viele Zweifler. Ein Blick auf den Zustand der Polarregionen könnte aber schnell die Wichtigkeit von Maßnahmen aufzeigen, so Bathmann.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Umwelt, Klimawandel, Ostsee, Sauer, Salz, Temparatur
Quelle: www.welt.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.05.2012 12:20 Uhr von General_Strike
 
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Verschmutzung: Die vielen ungeklärten Abwässer (Kot, Urin, Chemikalien) aus Osteuropa, rostende russische Atommüllfässer auf dem Grund (noch mehr in der Nordsee) und die massive Einleitung von Gülle (Schweinekot) durch die Flüsse machen die Ostsee nicht gerade zum Urlaubsziel meiner Wahl.

Wer es sich leisten kann, sollte einsamere Destinationen besuchen. Die Malediven und Seychellen sind wunderschön und sauber.
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20.05.2012 13:09 Uhr von Aweed
 
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wie: wärs wenn der tümpel erstmal sauber werden würde
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20.05.2012 13:19 Uhr von Again
 
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DerBelgarath: "Deshalb wäre die Menschheit wohl besser beraten, ihre Forschungsressourcen in die Erforschung der Anpassung an den Klimawandel zu investieren, nicht darein, ihn nur nicht mehr zusätzlich auch noch zu beschleunigen! "
Wenn man mit einem Wagen auf eine Wand zufährt bremst man ab und vergewissert sich nicht nur, dass man einem Airbag hat.
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20.05.2012 14:14 Uhr von Again
 
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DerBelgarath: "Wenn man aber weiß, daß man gar keine Bremsen hat, sollte man sich nicht drauf konzentrieren, nur die Starthilferaketen zu löschen, sondern sich Gedanken darüber machen, wie man den Aufprall übersteht!"
Eine Einsparung des CO2-Austoßes hat also keinerlei Wirkung auf das Klima?

"Genügend Narren haben immer noch nicht begriffen, daß es keine Bremse gibt!"
Hast du dazu Quellen?

"Aber es wäre der Gipfel der Dummheit, nur die Starthilferaketen auszumachen oder abzuwerfen und sich nicht Gedanken darüber zu machen, daß die Berührung mit der Wand dennoch kommt, so oder so."
Ist ja nicht so, wie wenn sich darüber niemand Gedanken macht. Schonmal was von dem 2°C-Ziel gehört? Niemand geht davon aus, dass sich der Klimawandel aufhalten lässt, man kann aber versuchen die Dinge zu verlangsamen bzw. die Grenze zu verschieben.
Oder in deinem Bild: Lieber die Starthilferaketen abwerfen, bevor sie ausgebrannt sind ;-)

... wir könnten bestimmt noch Bremsfallschirme, Schleudersitze und einen Autopiloten in die Analogie einbauen ^^
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20.05.2012 14:26 Uhr von cheetah181
 
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DerBelgarath: "Das genau war es, was ich meinte. Genügend Narren haben immer noch nicht begriffen, daß es keine Bremse gibt!"

Dein erster Beitrag suggeriert, dass du (bzw. angeblich auch die Wissenschaft) nicht sicher bist (/ist), ob die Bremse funktioniert.

Daraus zu schließen, dass man nichtmal versuchen sollte zu bremsen ist schon eine sehr seltsame Einstellung...
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20.05.2012 15:09 Uhr von Again
 
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DerBelgarath: "Selbstverständlich - die gesamte Wissenschaft."
^^ Warum gibt es dann in den IPCC-Berichten Szenarien die sich je nach CO2-Ausstoß voneinander unterscheiden?

"Nochmal - es geht immer um eine Begrenzung des Anstiegs, und auch das nur bis zum Jahr 2100. "
Was ja sinnvoll wäre.

"Von einem Stopp des Klimawandels ist nirgendwo die Rede."
Genau! Aber das widerspricht nunmal nicht der Möglichkeit einer Bremse.

"Nein, ganz im Gegenteil: Alle sind sich sicher, daß es gar keine Bremse gibt."
Das stimmt so einfach nicht. Warum wird sooft gefordert CO2 einzusparen - und zwar von Seiten der Wissenschafft? Wenn man keinen Effekte erwarten würde, würde man sowas ja nicht fordern. Bremsen bedeutet nicht, dass man anhält ;-)
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20.05.2012 15:10 Uhr von Hallominator
 
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DerBelgarath hat absolut Recht. Der Klimawandel hat nunmal bereits begonnen. Selbst wenn wir es schaffen, sofort den CO2-Ausstoß in den Griff zu bekommen - viele Gase sind erst noch auf dem Weg zur Atmosphäre, um da den Schaden zu verursachen, den es nunmal verursacht.

Durch die Einsparung können wir nur verhindern, dass es langfristig noch schlimmer wird, aber verhindern oder gar rückgängig machen... das is Utopie und außerdem längst zu spät, da es ja bereits begonnen hat.

Wir sollten zwar trotzdem versuchen, den Klimawandel in den Griff zu bekommen, aber ohne Vorbereitung auf die Folgen werden wir noch sehr heftige Probleme in der Zukunft bekommen.
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20.05.2012 15:15 Uhr von Again
 
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Hallominator: "Wir sollten zwar trotzdem versuchen, den Klimawandel in den Griff zu bekommen, aber ohne Vorbereitung auf die Folgen werden wir noch sehr heftige Probleme in der Zukunft bekommen"
Das ist ja jedem klar und die Forschung arbeitet ja in die Richtung! Daher verstehe ich ja die Kritik nicht!
Das ist wie wenn man davon anfängt zu reden, wie wichtig es nicht wäre einen Teilchenbeschleuniger zu bauen, der 7 TeV drauf hat oder das es notwendig ist, das menschliche Genom zu entschlüsseln.

Fakt ist aber auch, dass der Großteil der Wissenschaftler sehr wohl denkt, dass man die Erwärmung verlangsamen kann bzw. die Beschleunigung verringern und die Aussage, dass es keine "Bremse" gibt ist somit nunmal nicht richtig.
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20.05.2012 15:37 Uhr von Again
 
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DerBelgarath: "Ziel der CO²-Einsparung ist aber nicht die Geschwindigkeitsverringerung, sondern nur das Verkleinern des zusätzlichen Anstiegs!"
Eine Verkleinerung des Anstiegs auf einen bestimmten Zeitraum (!), ja. Also eine Geschwindigkeitsverringerung.

"Auch wenn die zusätzliche Beschleunigung verhindert wird,bleibt immer noch die normale Erderwärmungsrate durch natürliche Effekte und das bislang eingebrachte CO² und andere klimaschädliche Gase."
Bestreitet ja niemand!

"Und eben deshalb kann von "Bremsen" auch noch keine Rede sein. "
Natürlich kann es das! Steigen die Temperaturen weniger schnell, bremst man. Deine Kritik scheint nur daherzukommen, dass du unter "bremsen" etwas vollkommen anderes verstehen willst wie alle anderen.

[ nachträglich editiert von Again ]
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20.05.2012 15:52 Uhr von Again
 
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DerBelgarath: "nur noch vorsichtig aufs Gas trete weil das Auto droht, einen Satz zu machen, um so in zwei Minuten nicht 90 km/h, sondern nur 80 km/h zu fahren, dann ist das keine Geschwindigkeitsverringerung!"
Keiner erwartet vom Klima einen "Satz". Der Anstieg ist klarerweise kontinuirlich, so wie bei einem Auto eigentlich auch. Wenn der Anstieg jetzt (Hausnummer) 1°C pro 50 Jahre ist und dann nur noch mit 0.5°C pro 50 Jahre stattfinden sollte, wurde effektiv die Geschwindigkeit (also Weg- bzw. Temperaturanstieg pro Zeit) verringert. Aber sei´s drum, über diese Begriffe zu diskutieren bringt imho wenig.
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20.05.2012 16:08 Uhr von Again
 
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DerBelgarath: "Ich plädiere dafür, sich nicht wie das Kaninchen unter dem Blick der Schlange erstarrend auf die Geschwindigkeit zu konzentrieren, sondern darüber Gedanken zu machen, den Aufprall auf die Wand zu vermeiden oder die Folgen auszuschalten - entweder, in dem wie die Wand durchlässig machen oder einen soliden Airbag konstruieren."
Zunächst mal: Wenn man nicht mit 160 sondern mit 130 aufschlägt, verschafft es Zeit! Also auch wenn du der Meinung bist, dass man einen "soliden Airbag" konstruieren soll, sollte dir daran gelegen sein den Konstrukteueren so viel Zeit wie möglich zu geben.
Der zweite Punkt ist der, dass ein langsamerer Anstieg der Temperaturen für Flora und Fauna wohl leichter zu verkraften wäre, womit man möglicherweise irreversiblen Schäden vorbeugen kann, wie dem aussterben mancher Arten etc.
Außerdem: Es wird an allen Ecken und Enden geforscht! Man muss aber auch wissen, mit was man es genau zu tun hat (weshalb die Frage ob 130 oder 160 wichtig ist) und was die Folgen sind. Welche Gebiete sind bewohnbar, fruchtbar, trocken etc.
Weitere Forschungen konzentrieren sich auf die Frage, wie sich die Landwirtschaft zu entwickeln hat, welche Pflanzen man wo anbauen kann und wo nicht. Es wird in Richtung Kunstfleisch und genetisch veränderten Pflanzen geforscht. In Richtung von Insekten als Protein-Quellen. Zu guter letzt auch in Geoengeneering. Politsche Konsequenzen wie Kriege ums Wasser werden erforscht. Wie sich die Menscheit weiter entwickeln wird (Städtewachstum und Co.) und noch vieles mehr.

Sag mal konkret, was erforscht werden soll und derzeit nicht erforscht wird.
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20.05.2012 18:03 Uhr von APOPHYS
 
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nicht vergessen bei eurer diskussion: ist es denn nicht tatsächlich so, dass momentan mehr methangas in die atmosphäre gelangt, als co2 ?
alle kloppen auf das co2 rum, doch das methan ist doch bestimmt 10 mal schlimmer.
nicht falschverstehen
co2 reduzieren ist nicht unwichtig, aber man sollte eher mal schauen wie man methan binden kann, damit davon weniger in die umwelt gelangt.

war nur mal so ein einwand von mir.
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20.05.2012 19:45 Uhr von owned1390
 
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Welcher Klimawandel? Es ist weder heißer noch Kälter geworden...im Gegenteil...ich hab in den letzten 4-5 Jahren nicht erlebt, dass es in Deutschland über 40 Grad warm/heiß wurde.
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20.05.2012 20:04 Uhr von Ramsi_Binalshid
 
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bin: ich der einzige der batman gelesen hat? :-)
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20.05.2012 22:04 Uhr von Gorli
 
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Wieso wird hier eigentlich so lächerlich viel Erbsenzählerei betrieben? Fakt ist: Wenn wir nichts machen ist es in 100 Jahren wärmer als wie wenn wir etwas machen.

Jetzt habt ihr die Wahl: Entweder geht ihr als Generation in die Geschichte ein, die zumindest noch etwas hätte tun können aber nicht tat oder als die, die alles gegeben hatte um den darauf folgenden Generationen zumindest noch ein bisschen was vom Planeten über zu lassen.
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21.05.2012 00:05 Uhr von raterZ
 
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ihr glaubt auch jeden scheiss: natürlich labern die "wissenschaftler" vom bösen klimawandel - aber das liegt nur daran, dass die damit ihr täglich brot verdienen.
und schon vergessen, dass der IPCC daten fälscht?

desweiteren ist JEDE vorhersage unsinnig, weil das klima ein chaotisches system ist. ob da eine erhöhung eines treibhausgases _wirklich_ einen langfristigen effekt hat, steht völlig in den sternen..

aufjedenfall war das klima früher schonmal wärmer und das hat den menschen auch nicht geschadet, ganz im gegenteil.
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21.05.2012 00:18 Uhr von Schwertträger
 
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@Again. Himmel!
Zum letzten Mal!
NIEMAND bezweifelt, DASS es einen Klimawandel gibt/geben wird, sondern nur, dass er von uns gemacht oder auch nur nennenswert beeinflusst wird.


>Wenn man mit einem Wagen auf eine Wand zufährt bremst man ab und vergewissert sich nicht nur, dass man einem Airbag hat.<

Blödsinniger, hinkender Vergleich.
Passender wäre wohl der Vergleich, dass Du mit dem Wagen über eine Böschung in den Fluss fährst. Wenn Du dann weisst, dass Dich auch eine Vollbremsung nicht rechtzeitig vor der Böschung zum Stehen bringt, wirst Du Dich wohl sinnvoller Weise damit beschäftigen, wie Du nach der Landung im Wasser überlebst.

Wenn, dann also bitte auch passendendere Vergleiche wählen. Und damit ist nicht gemeint, dass sie Dir besser in den Kram passen. :-)
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21.05.2012 00:31 Uhr von Schwertträger
 
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@Again: >Weitere Forschungen konzentrieren sich auf die Frage, wie sich die Landwirtschaft zu entwickeln hat, welche Pflanzen man wo anbauen kann und wo nicht. Es wird in Richtung Kunstfleisch und genetisch veränderten Pflanzen geforscht. In Richtung von Insekten als Protein-Quellen. Zu guter letzt auch in Geoengeneering. Politsche Konsequenzen wie Kriege ums Wasser werden erforscht. Wie sich die Menscheit weiter entwickeln wird (Städtewachstum und Co.) und noch vieles mehr.<

Positiver Nebeneffekt wird auf jeden Fall sein, dass die Erde weniger Menschen wird ernähren können, was den Verbrauch anderer Ressourcen verringert. :-)



@Gorli:
>die zumindest noch etwas hätte tun können aber nicht tat oder als die, die alles gegeben hatte um den darauf folgenden Generationen zumindest noch ein bisschen was vom Planeten über zu lassen.<

*lach*
Als wenn es einen Unterschied machen würde, ob es eine Generation früher oder später für die Menschheit Schluss ist. Falls es keine Gruppe von Menschen gibt, die sich irgendwie anpassen können wird, ist es schnuppe, welche Generation die letzte ist. Dann ist es vielleicht gar nicht blöd, wenn die letzte Generation wenigstens noch Spaß hat.

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
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21.05.2012 01:05 Uhr von cheetah181
 
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Schwertträger: "NIEMAND bezweifelt, DASS es einen Klimawandel gibt/geben wird"

Warum gibt es dann hier immer wieder Beiträge wie "Welcher Klimawandel?" ?

"Blödsinniger, hinkender Vergleich."

Wieso ist der hinkend? Wir wissen weder, dass uns eine "Vollbremsung" nicht "retten" wird, noch ist mehr/weniger Erwärmung so schwarz-weiß wie dein Vergleich, bei dem man im Fluss landet oder nicht...

Es behauptet auch niemand, dass man nicht über Folgen nachdenken sollte, aber es ist fahrlässig wie hier wieder die "ach hat ja sowieso keinen Sinn, macht doch was anderes mit dem Geld ihr dummen Wissenschaftler"-Meinung hochgejubelt wird.

"Als wenn es einen Unterschied machen würde, ob es eine Generation früher oder später für die Menschheit Schluss ist."

Von "Schluss" ist sowieso nicht die Rede. Aber ja, es macht sicher einen Unterschied ob sich unsere Kinder mit dem Klimawandel rumschlagen müssen oder deren Enkel, die technologisch vermutlich weitaus bessere Möglichkeiten haben mit veränderter Umwelt klarzukommen.
Genauso macht es einen Unterschied ob eine solche Veränderung schnell oder langsam geht. Nicht nur für Menschen, sondern auch für Nutzpflanzen/Ökosysteme.
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21.05.2012 01:33 Uhr von Schwertträger
 
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@cheetah181: >Von "Schluss" ist sowieso nicht die Rede.<

Dass bezog sich ganz speziell auf den zitierten Satz von Gorli. Und "...zumindest noch ein bisschen was vom Planeten über zu lassen." klingt schon nach Schluss.


>Wir wissen weder, dass uns eine "Vollbremsung" nicht "retten" wird, ...<

Doch, so ziemlich.


>noch ist mehr/weniger Erwärmung so schwarz-weiß wie dein Vergleich, bei dem man im Fluss landet oder nicht...<

Damit liegst Du richtig, Ich erhebe auch nicht den Anspruch, dass mein Vergleich der passende ist, aber er hinkt schon mal weniger als der von User Again. Darum ging es mir.


>Es behauptet auch niemand, dass man nicht über Folgen nachdenken sollte, aber es ist fahrlässig wie hier wieder die "ach hat ja sowieso keinen Sinn, macht doch was anderes mit dem Geld ihr dummen Wissenschaftler"-Meinung hochgejubelt wird.<

Angesichts der Tatsache, dass sich ein Großteil der Welt willentlich oder aus Unfähigkeit nicht mit dem Problem beschäftigt/beschäftigen kann, wäre es unsinnig, zu viele Ressourcen mit einer Verlangsamung oder teilweisen Verhinderung oder ähnlichem zu vergeuden.
Es wird Leidtragende des Klimawandels geben. Folgend daraus ist es sinnvoll, mit 100% der Ressourcen dafür zu sorgen, dass man nicht selber der Leidtragende ist, sondern die anderen.
Der "Kampf" geht also eher darum, dass wir Chinesen und Afrikaner opfern, als dass Chinesen oder afrikaner uns opfern.


>Aber ja, es macht sicher einen Unterschied ob sich unsere Kinder mit dem Klimawandel rumschlagen müssen oder deren Enkel, die technologisch vermutlich weitaus bessere Möglichkeiten haben mit veränderter Umwelt klarzukommen.
Genauso macht es einen Unterschied ob eine solche Veränderung schnell oder langsam geht. Nicht nur für Menschen, sondern auch für Nutzpflanzen/Ökosysteme.<

Damit hast Du auch Recht, aber ich bezweifele, dass unsere Maßnahmen mehr als ein Plus oder Minus von 20 Jahren ausmachen.
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21.05.2012 07:43 Uhr von Again
 
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raterZ: "natürlich labern die "wissenschaftler" vom bösen klimawandel - aber das liegt nur daran, dass die damit ihr täglich brot verdienen."
^^ Sie verdienen ihr Geld mit Klimaforschung, ja. Aber die verdienen ihr Geld unabhängig davon, ob der Mensch schuld ist oder nicht. Wer hat denn das ganze eingefädelt?

"und schon vergessen, dass der IPCC daten fälscht?"
Quelle?

"desweiteren ist JEDE vorhersage unsinnig, weil das klima ein chaotisches system ist. "
Ja und? Schonmal was von statistischer Mechanik gehört? Man kann aus Vielteilchensystemen mit Teilchenzahlen in der Größenordnung von 10 hoch 23 (und noch viel mehr) die Gesetze der Thermodynamik ableiten und die sind ziemlich exakt.
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21.05.2012 07:46 Uhr von Again
 
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Schwertträger: "Himmel!
Zum letzten Mal!
NIEMAND bezweifelt, DASS es einen Klimawandel gibt/geben wird, sondern nur, dass er von uns gemacht oder auch nur nennenswert beeinflusst wird."
Schön. Hab ich was anderes behauptet? Und ja, manche Leute glauben auch nicht das es wärmer wird, aber das sind eher Laien ;-)

"Blödsinniger, hinkender Vergleich."
Nö. Der passt schon ^^
Dafür ist dein Vergleich "digital" -> 0 oder 1.
Was ist daran blödsinnig?

"Als wenn es einen Unterschied machen würde, ob es eine Generation früher oder später für die Menschheit Schluss ist."
Schluss wird nicht sein und einen Unterschied macht es meiner Meinung nach schon. Je später ernsthafte Probleme kommen, desto besser.

"Doch, so ziemlich."
Eine Erwärmung ist nicht abzuwenden. So ist das wohl gemeint.

"zu viele Ressourcen mit einer Verlangsamung oder teilweisen Verhinderung oder ähnlichem zu vergeuden."
Wenn man Brennstoffe spart, spart man sogar Ressorucen ;-)

"Es wird Leidtragende des Klimawandels geben. Folgend daraus ist es sinnvoll, mit 100% der Ressourcen dafür zu sorgen, dass man nicht selber der Leidtragende ist, sondern die anderen."
Schlaue Politik, die garantiert gaaaanz friedlich abläuft.

"Damit hast Du auch Recht, aber ich bezweifele, dass unsere Maßnahmen mehr als ein Plus oder Minus von 20 Jahren ausmachen. "
Aber in 20 Jahren lässt sich technologisch viel bewegen. Siehe zb Gentechnik.

[ nachträglich editiert von Again ]
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21.05.2012 11:06 Uhr von Schwertträger
 
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>Schlaue Politik, die garantiert gaaaanz friedlich abläuft.<

Sie wird nicht friedlich ablaufen.
Das ist das, was ganz gewiss ist.

Wir könne mit 7 Milliarden Menschen nicht weitermachen wie bisher. Auch völlig unabhängig von CO2 und anderen Klimagasen nicht. Wir haben nicht mal genügend sauberes Trinkwasser und seltene Rohstoffe für alle.
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24.05.2012 01:14 Uhr von Gorli
 
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"Als wenn es einen Unterschied machen würde, ob es eine Generation früher oder später für die Menschheit Schluss ist. Falls es keine Gruppe von Menschen gibt, die sich irgendwie anpassen können wird, ist es schnuppe, welche Generation die letzte ist. Dann ist es vielleicht gar nicht blöd, wenn die letzte Generation wenigstens noch Spaß hat."

Toller Plan! Am besten wir hauen uns einfach mal im Endzeitstil sämtliche Zukunftsplanungen über Bord und scheissen auf lästige Umweltkontrollen, verbrennen noch das bisschen Kohle, Holz und Öl was wir noch haben und wenns alle ist und wir noch leben, geben wir uns halt die Kugel. Und am Ende räumt Wall-E auf.

Oder halt, wie wärs wenn wir 1 Tag bevor das Öl zuende ist einfach einen Atomkrieg anzetteln. Dann ist das letzte was wir sehen das größte Feuerwerk der Welt. Wäre doch auch irgendwie ein würdiger Abgang findest du nicht?
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24.05.2012 13:15 Uhr von Schwertträger
 
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@gorli: GENAU DAS machen wir doch gerade! Die "lästigen Umweltkontrollen" sind doch bloss ein paar Bemühungen an der Oberfläche. Sie bewirken doch nichts. Noch dazu machen sich nur eine Handvoll Staaten Gedanken darüber und noch weniger Staaten setzen die Gedanken um. Pipifax.

Wenn wir wirklich nachhaltig an die Zukunft denken wollen würden, dann müssten wir darüber nachdenken, wie wir innerhalb der nächsten rund 50 Jahre 6,5 Milliarden Menschen loswerden und es dabei noch hinbekommen, mit den Übrigen den Zivilisations- und Technologie-Stand zu halten, den wir jetzt haben bzw. in der Lage zu bleiben ihn weiterhin weiterzuentwickeln.

Solange wir den Punkt nicht angehen, brauchen wir wahrlich keine großen Pläne zu machen, das Ende des Öls 100 Jahre nach hinten zu verschieben, oder das Ende des Trinkwassers, oder das Ende der Braunkohle, oder das Ende der seltenen Erden, oder das Endo von noch ganz anderen Dingen, oder ganz simpel das Ende von Platz.


>Oder halt, wie wärs wenn wir 1 Tag bevor das Öl zuende ist einfach einen Atomkrieg anzetteln. <

Gorli, vielleicht nicht Du, aber Deine Nachkommen werden vielleicht nicht Ihren Nachbarn, wohl aber Leute aus der eigenen Stadt erschlagen, erstechen oder erschiessen. Es geht nicht um einen Atomkrieg. Der würde zu lange dauern und zu viel Nützliches zerstören.

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]

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