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"Europa braucht den Euro nicht": Neues Buch von Thilo Sarrazin sorgt für Unmut

"Europa braucht den Euro nicht" - so heißt das neue Buch von Thilo Sarrazin, welches auch gleich wieder für Kritik und Unmut sorgt. Über dieses Buch diskutiert Sarrazin am heutigen Sonntagabend in der ARD-Talkshow von Günter Jauch mit Peer Steinbrück.

Ein besonderer Kritikpunkt in dem Buch ist, dass Sarrazin den Euro mit dem Holocaust in Verbindung bringt.

So wirft er den Verfechtern europäischer Staatsanleihen in seinem Buch vor, sie seien "getrieben von jenem sehr deutschen Reflex, wonach die Buße für Holocaust und Weltkrieg erst endgültig getan ist, wenn wir alle unsere Belange, auch unser Geld, in europäische Hände gelegt haben."


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Euro, Europa, Buch, Holocaust, Thilo Sarrazin, Unmut, Günter Jauch
Quelle: www.ovb-online.de

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42 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.05.2012 11:37 Uhr von Multiversal
 
+109 | -30
 
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vollkommen richtig!! Deutschland braucht auch vieles vieles mehr NICHT!
zb. usw
Millionenhilfen für Afghanistan nach 2014
http://www.welt.de/...
http://www.mdr.de/...
unfähige Politiker,die nur noch ans Ausland denken
Salafisten Eu Fremdbestimmung usw usw usw usw...
Sarrazin,mach ne Partei auf bis 2013 ist noch Zeit!!

[ nachträglich editiert von Multiversal ]
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20.05.2012 11:40 Uhr von usambara
 
+46 | -80
 
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20.05.2012 11:45 Uhr von shadow#
 
+40 | -90
 
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20.05.2012 11:50 Uhr von Rechthaberei
 
+34 | -4
 
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Und hat Sarrazin im Grundsatz nun Recht? Oder brauch Europa den Euro...



[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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20.05.2012 11:53 Uhr von usambara
 
+31 | -41
 
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20.05.2012 12:00 Uhr von Multiversal
 
+13 | -41
 
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20.05.2012 12:05 Uhr von General_Strike
 
+15 | -24
 
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Ohne den Euro gibts Bürgerkrieg in Griechenland. Die Mafia beherrscht Süditalien.
Osteuropa versinkt im Kommunismus.
Auf dem Balkan ist die Hölle los.
Und die Deutschen sind wieder ein reiches Volk.
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20.05.2012 12:11 Uhr von Lanyards
 
+25 | -4
 
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euro http://www.finanzen.net/...

Wenn man sich die Kurve mal ansieht. 1€ war mal bei fast 1.48$, mittlerweile ist 1€ 1,27$ wert. Und dann kommt noch die allgemeine Inflation des Dollars dazu. Der Euro hat keine Zukunft...
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20.05.2012 12:23 Uhr von trollverramscher
 
+16 | -35
 
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20.05.2012 12:50 Uhr von mort76
 
+13 | -23
 
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20.05.2012 13:06 Uhr von eugler
 
+6 | -12
 
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@Neu555: Solche Kritiker gibt es sicher - allerdings sind auch viele dabei, die ein bisschen sauer sind ihre Zeit wieder mit solchem Unfug vertan zu haben. Seine Themen sind wichtig und das was er erkennt ist erfrischend weit weg vom Mainstream - seine Herleitungen und Erklärungen sind jedoch leider dümmlich und populistisch. Wenn man ein bisschen antimenschlich ausgerichtert ist, findet man seine Logik bestechend. Benutzt man jedoch seinen Kopf, ist jede seiner Begründungen ohne Sinn.
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20.05.2012 13:33 Uhr von Krawallbruder
 
+23 | -9
 
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Und wieder mal spricht Sarrazin das aus was viele denken aber nicht zu sagen wagen!

Wo er recht hat, hat er recht!

Deutschland (und die EU) wäre besser dran (gewesen) ohne den Teuro!

Wir waren immer schon Exportland Nr. 1, auch ohne die politische Lügenwährung und wären es auch mit der Deutschen Mark geblieben!

Wäre das Volk besser informiert gewesen und hätte genügend Zeit zum Handeln gehabt, wäre der Teuro bestimmt nicht eingeführt worden!

Sofern es denn wirklich mal demokratisch in diesem Land zugegangen wäre...
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20.05.2012 13:38 Uhr von sicness66
 
+7 | -22
 
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20.05.2012 13:43 Uhr von TeleMaster
 
+26 | -10
 
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Hachja: Wieder schlägt die volle Härte der kollektiven Doofheit deutscher Gutmenschen zu. 70 Jahre Gehirnwäsche haben sich bewährt. Schon in der Schule sagte man ihnen, der Deutsche ist immer böse, immer böse gewesen, immer schuld und muss deswegen immer irgendwas bezahlen; und wenn Euch wer sagt, dass stimmt nicht, dann nehmt Eure Heugabeln und jagt ihn.

Hier ist wieder DAS Paradebeispiel. Da will jemand einfach mal ein paar Augen aufmachen... wenigstens zum NACHDENKEN anregen. Und wer haut drauf? All jene, die ein schwaches Ego haben, bei denen die Gehirnwäsche einwandfrei funktioniert hat, die sich noch niemals nie auch nur eine einzige Seite aus diesem Buch selbst durchgelesen haben. Also absolut nicht wissen was drin steht; und trotzdem kollektiv bei der Hexenjagd mitmischen. Kollektiv doof eben.

Hier wird direkt etwas abgeschmettert, ohne dass man weiß, was im Buch steht. Hier wird direkt wieder mit der Nazi-Keule geschwungen. Ganz wie im ersten Buch. Und schon dort bewies sich, dass es keine Nazi-Propaganda war, sondern lediglich Fakten auf den Tisch geworfen wurden.

Die kopflosen Gutmenschen rennen auch dieses Mal wieder gegen die Wand. Aber sie fühlen sich gut dabei.
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20.05.2012 14:34 Uhr von Waterboy7000
 
+11 | -6
 
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Das Problem ist nicht der Euro: sondern das Kontrollinstanzen fehlen die verhindern das ein Land zuviele Schulden machen kann.

Man kann Griechenland sehr gut mit NRW und der neuen SPD/Grüne Regierung vergleichen.

NRW hat ebenfalls viele Schulden und müßte sparen.
Aber die Regierung verteilt lieber Steuergeschenke und schert sich nicht um Schulden, sollen "die" das, wer immer das auch ist, irgendwann in der Zukunft lösen.

Die Masse der Bevölkerung findets natürlich toll wenn Sozialleistungen steigen, wie auch die Griechen bevorzugt die Regierung gewählt haben die der Bevölkerung mehr Geld versprochen hat.

Da fehlt irgendwo eine europaweite Instanz, eine der Währung zugeordnete Schuldenpolizei die ab einer Obergrenze knallhart, wie z.B. das Verfassungsgericht, einschreitet und sagt, bis hierher und nicht weiter, mehr Geld bekommt ihr nicht.

Die sollte jeden Haushalt uf Neuschulden überprüfen können und die Möglichkeit haben diesen zu kippen.
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20.05.2012 14:59 Uhr von thatstheway
 
+4 | -3
 
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@ Waterboy7000: so was ähnliches gibt es schon, schimpft sich EU-Rat.
Hat aber noch nie Wirkung gezeigt; war nicht im EU-Vertrag gestanden jedes Mitglied dürfe nur so und soviel Prozent seines BSP als Neuverschuldung haben. Auch das wurde nicht eingehalten und vor allem nie überprüft.
Daran sieht man auch das die EU nicht wirklich effektiv ist.
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20.05.2012 15:07 Uhr von Shoiin
 
+1 | -1
 
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@Waterboy7000: Eine effektive Kontrollinstanz fehlt da theoretisch wirklich irgendwo: z.B. ein europäisches Wirtschaftsministerium/ Wirtschaftsregierung ist ja schon in den Köpfen so mancher "Spitzenpolitiker". Dadurch aber würden Deutschland und Co bislang nationale Kompetenzen aberkannt. Die Frage ist, ob wir unsere nationale Souveränität dermaßen beschneiden lassen wollen und ob dies sinnvoll ist, da jedes Land sowieso im Endeffekt nationale Interessen vertritt.
Eine wichtige übergeordnete Ursache für viele wirtschaftliche und soziale Probleme bleibt zudem oft unangesprochen im politischen Alltag: unser perverses Zinsschuld-Geldsystem in Kombination mit ungezügelten Banken. http://www.fabian-der-goldschmied.de/

[ nachträglich editiert von Shoiin ]
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20.05.2012 15:23 Uhr von Lordkacke-WOB
 
+21 | -3
 
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Unglaublich, auf welche Märchen Viele auch HIER noch reinfallen auf diese Staatspropaganda.

"Deutschland profitiert vom EURO" hahaha, indem wir die verkauften Waren selber bezahlen müssen

oder "Die Rettungspakte nach Griechenland, Spanien usw. sind nur Kredite, die Deutschland mit Zinsen wiederbekommt" - hahaha nicht ein Euro wird man wiedersehen.

Gebnauso das Märchen, das Kohl den Euro wollte, der wurde erpresst für die Deutsche Einheit von Frankreich.

Selbst der EU-Bonze Verheugen hat sich einmal verplappert in einer Talk-Show, wo er selber zugab, das der EURO eine vorhersehbare Totgeburt wird. Das Ziel des Euros war, Deutschland in die allgemeine Schuldenfalle mit reinzuziehen, (was nun auch passiert) um Deutschlands Wirtschaftstärke zu bremsen, indem es auf unabsehbare Zeit den Zahlmeister spielen soll.

Mit etwas Hintergrund Wissen könnte das JEDER wissen, ohne Sarzins Buch überhaupt zu lesen.
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20.05.2012 15:26 Uhr von shadow#
 
+2 | -6
 
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@Shoiin: "Dadurch aber würden Deutschland und Co bislang nationale Kompetenzen aberkannt. Die Frage ist, ob wir unsere nationale Souveränität dermaßen beschneiden lassen wollen und ob dies sinnvoll ist..."

So groß sind diese Kompetenzen praktisch auch nicht.
Was denkst du denn, wer ein solches Ministerium leiten würde?
Aliens die direkt in Brüssel gelandet sind? Rumänien?
Die europäische Wirtschaftspolitik liegt seit jeher in deutschen und französischen Händen.

Für Deutschland wäre das also eher ein Gewinn als ein Verlust von Kompetenzen.
Besonders in der Krise wäre es eventuell sinnvoller gewesen, als jedes Land an einer anderen Stelle des Kartenhauses basteln zu lassen.

Die Frage ist, ob das mit Hollande auch noch klappt bzw. Sinn macht.
Wahrscheinlich eher nicht.
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20.05.2012 15:29 Uhr von mort76
 
+8 | -9
 
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Telemaster, was ist eigentlich das Gegenteil eines Gutmenschen?
Ein Schlechtmensch oder ein Dummvieh?
Egal, paßt beides recht gut.

Jaja, ein Multimillionär und Banker kommt und öffnet uns endlich mal die Augen...vielen Dank, kein Bedarf.
Warum schreibt er kein Buch darüber, wie seine feinen Kameraden uns ausplündern?

Er und seine Kameraden sind es, die Deutschland abschaffen!
Aber es ist immerhin schön, mal zu lesen, wie diese Herrschaften sich die Welt zurechtlügen, um zu vertuschen, daß SIE schuld sind an dem ganzen Trauerspiel...
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20.05.2012 15:45 Uhr von maxklarheit
 
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20.05.2012 18:03 Uhr von no_trespassing
 
+15 | -3
 
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Der Mann hat´s drauf: Noch ein drittes Buch und der Boden für eine Partei, die locker 15% aus dem Stand holt ist bereitet. :-)
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20.05.2012 18:43 Uhr von Shoiin
 
+5 | -0
 
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@shadow#: Eine europäische Wirtschaftsregierung wäre noch weniger durch das eigene Volk legitimiert als die bisherigen nationalen und Spiellball internationaler Lobbyisten. Guck dir doch die EU an und was für Leute dort arbeiten.. viele werden dahin abgeschoben, sobald man sie aus´m Inland loswerden will, von Kompetenz keine Spur. Guck dir z.B. nur mal Silvana Koch-Mehrin an.. einfach peinlich und traurig. Deshalb lieber mehr direkte Demokratie auf nationaler Ebene, als eine europäische Scheindemokratie!
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20.05.2012 20:30 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -6
 
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Günter Jauch betreibt hier keine Buchwerbung - er greift ein Thema auf, das allgemein interessiert und hat die Gegenseite zur Gegenargumentation ebenso eingeladen.
Die ARD ist ein TV-Sender. Das heisst, die meisten die hier zu sehen sind, haben ein Buch geschrieben oder einen Film gedreht.
Ob Sarazin mit beiden Büchern Recht hat weiss ich nicht - aber er trägt endlich dazu bei, dass die Themen diskutiert werden. Ich weiss nicht wie wir heute mit der DM dastehen würden. Das weiss keiner !!
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20.05.2012 21:18 Uhr von pazzo2012
 
+2 | -8
 
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jeder der noch ein bisschen selbständig denken kann weiß, dass der euro eine katastrophe ist und auch vieles andere was uns tagtäglich aufgedrückt wird. deswegen muss man nicht die bücher dieser pestbeule kaufen.

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