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Autobahn 1: Elektro-Tankstelle immer beliebter

Die Elektro-Tankstelle der Raststätte Lichtendorf-Süd bei Schwerte auf der Autobahn 1 wird immer beliebter.

Mehr und mehr Autofahrer nutzen das Angebot ihr Elektrofahrzeug neu aufzuladen, denn das Angebot ist nach wie vor kostenlos.

"Die Station als solche erfährt eine hohe Aufmerksamkeit, da sie sehr gut sichtbar ist. Zusätzlich fahren aber auch immer mehr Elektrofahrzeuge umher", sagte RWE-Sprecherin Nina Zipplies.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Autobahn, Elektro, Tankstelle, Schwerte, Kostenlos, Aufladen
Quelle: www.westline.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.05.2012 10:34 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+12 | -4
 
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Emissionsfrei? "Der Strom muss auch irgendwoher kommen" - so die Kritiker .... womit sie (NOCH) Recht haben. Bestückt man den Carport mit photovoltaikplatten, so können diese genügend Energie produzieren, um das parkende Auto für die nächsten 80-120 Km aufzuladen. Die Sonne scheint aber nunmal nicht nachts - also der Zeit, in der man sein Auto normalerweise aufladen würde? Stimmt. Der folgerichtige Schritt wäre, das Auto während der Arbeitszeit aufzuladen; dazu müssten die Arbeitgeber entsprechende umrüstmaßnahmen bei den Mitarbeiterparkplätzen anschieben.
Die 100%ige Emissionsfreiheit wäre dann zwar immer nocht nicht erreicht, schließlich müssen die Photovoltaikanlagen (mit CO2 als Nebenprodukt) erst einmal gebaut werden, man wäre aber immerhin ein wesentliches Stück weiter. Ähnliches gilt für die Akkus, die auch nicht ewig halten.

Eine denkbare Lösung wäre ein Pfandsystem: An den E-Tankstellen lädt man das Auto nicht auf, sondern tauscht einfach den leeren gegen den vollen Akku. Voraussetzung: Ein einheitl. Standard bei den Autoherstellern, was die Akkus angeht.

Vorstellbar wären auch P&R-Parkplätze mit Ladestation: Man führt vom Land in die Stadt (oder vielmehr an den Stadtrand), stellt dort das Auto ab und fährt mit dem ÖPNV ins Zentrum (z.B. zum Shoppen). Währenddessen lädt sich das Auto (im Idealfall mit Sonnenenergie) wieder auf - und man kann die Heimreise antreten.

Allen Skeptikern sei gesagt: Die Entwicklung ist nicht aufzuhalten.
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20.05.2012 10:57 Uhr von hans_peter003
 
+3 | -4
 
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bringt doch nix über tankstellen nachzudenken, wenn sich bei den akkus nix tut ...
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20.05.2012 12:09 Uhr von Draco Nobilis
 
+1 | -3
 
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@Abdul_Tequilla: Deine Ideen sind ja gut, sehe da auch eine gute Perspektive.
Aber das ganze wird durch nur einen Fakt vernichtet.
Wir haben nicht genug Rohstoffe auf dem Planeten um permanent mehr und neue Solarzellen und vor allem Akkus zu bauen.

Solarzellen mag mal noch gehen, das kann man inzwischen sehr preiswert ohen riesigen Ressourceneinsatz.
Aber gerade Akkus sind extrem heikel, man kann nicht alle 2 Jahre die Akkus wechseln welche locker 5-10k € kosten. In der Akkuforschung tut sich seit >15 Jahren absolut gar nichts. Das höchste im Markt sind immer noch sauteure Polymerakkus die aber nur 20% leichter gegenüber herkömmlichen Akkus mit gleicher Energiedichte sind. Nebenbei muss man bei diesen ein paar Dinge zusätzlich beachten(sind nicht Industriegeeignet wie beim Auto erforderlich wäre).
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20.05.2012 20:19 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -0
 
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Akkus gäbe es schon aber jemand hält die Hand auf die Lizenzen:
wikipedia:
In Feldversuchen hatte die Ovonics Batterie die Reichweite des EV1 auf über 150 Meilen (240km) erhöht.[11]

Im Jahr 2001 kaufte die Ölgesellschaft Texaco von General Motors deren Aktienanteile an Ovonics. Texaco selbst wurde einige Monate später durch Rivalen Chevron übernommen. Im selben Jahr meldete Ovonics eine Verletzung seiner Patente[13] und klagte gegen den Batterie-Lieferant von Toyota, Panasonic. Letztlich einigte man sich auf eine Lizenzvergabe[14] und Einschränkungen bei der Verwendung großformatiger NiMH-Akkus. ChevronTexaco behielt ein Vetorecht über den Verkauf oder die Lizenzierung der NiMH-Technologie.[15] Die allgemeine Verbreitung und Weiterentwicklung konzentrierte sich danach auf kleinformatige Konsumerzellen.[16] Die patentrechtlich erlaubte Obergrenze für die Zellkapazität ist 10 Ah, es sind verschiedene Rechtsstreite, unter anderem mit Matsushita, anhängig.
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20.05.2012 20:58 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -0
 
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Ich hätte mein Auto auch gerne in der elektrischen Version. Ist aber im Beta Test und viel zu teuer. Würde man das Auto irgendwie stemmen hätte man das nächste Problem. Strom der aus der Steckdose kommt kann Grün sein, aber muss nicht. Also Solarzellen aufs Dach. Aber nicht jeder verdient das Geld dafür.

Schöne Zukunftsvision. Aber mehr für die meisten noch nicht.