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Bilanz von zehn Jahren "War on Terror": 1,7 Millionen Tote

In ihrem Bericht "Body Count - Opferzahlen nach zehn Jahren Krieg gegen den Terror" bezifferte die Vereinigung "International Physicians for the Prevention of Nuclear War" (IPPNW) die Anzahl der Getöteten im Irak, Afghanistan und Pakistan mit 1,7 Millionen.

Allein im Irak soll es seit 2003 zu 1,5 Millionen Toten gekommen sein. Verlässliche Informationen zu den Opferzahlen aus Afghanistan sind nicht verfügbar, der IPPNW geht aber von über 70.000 Toten aus.

In Pakistan wurden 2.300-3.000 Menschen durch US-Drohnen getötet. 40.000-60.000 Opfer gehen auf das Konto der pakistanischen Armee durch Kämpfe mit Aufständischen.


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WebReporter: Westi1
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Terror, Afghanistan, Krieg, Tote
Quelle: www.ippnw.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.05.2012 13:32 Uhr von memo81
 
+27 | -4
 
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Hätten Kreuzritter nicht besser hinbekommen: die Dunkelziffer wird weit höher liegen, die lassen nie komplett die Hosen runter.

1,7 Millionen tote "Terroristen", und sie dürfen immer noch weitermachen.
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19.05.2012 13:33 Uhr von Floetistin
 
+25 | -0
 
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Tja: Bei so vielen toten "Terroristen" nach 10 Jahren dürfte die Wurzel allen Übels ja bald besiegt sein, oder liebe US-Politiker + gehorsame Konsorten?!

"Terror" wird es so lange geben wie es extremistische Menschen gibt.

Und eine extremistische Gruppierung durch eine andere extrimistische Gruppierung zu zerschlagen hat lediglich die Stärkung beider zur Folge.
Die einen weil sie den Gegner vermeintlich zerschlagen haben, die andere weil sie unter Ihresgleichen als Märtyrer wahrgenommen werden.

Die einzige Lösung ist es den Extremisten ihre Argumentationsgrundlage zu nehmen.
Und selbst dann wird es weiter "Terror" geben, denn dumme und verblendete Menschen wird es auch in 1000 Jahren noch geben.

Das Geld was man in diesen unsinnigen "Krieg gegen den Terror" gesteckt hat wäre in der medizinischen oder energietechnischen Forschung wesentlich besser angelegt.
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19.05.2012 13:39 Uhr von architeutes
 
+5 | -2
 
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@Floetistin: Wirklich guter Kommentar.++++
Mal was wirklich Durchdachtes.
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19.05.2012 14:44 Uhr von Joeiiii
 
+11 | -0
 
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Interessant wäre eine Aufschlüsselung.

Wieviele der Toten sind

- auf der eigenen Seite als Opfer zu beklagen?
- wieviele Zivilisten sind dabei gestorben?
- wieviele der Zivilisten waren Kinder?

Und die wichtigste Frage:

Wieviele waren wirklich jene, die man bekämpfte, nämlich TERRORISTEN?
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19.05.2012 14:59 Uhr von uhrknall
 
+13 | -1
 
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und diesen 1,7 Millionen durch die US-Kriege getöteten Zivilisten stehen 3000 Tote aus dem WTC-Einsturz gegenüber. Damit haben die USA mehr als as 500-fache der Leute ermordet.

Und wer die Täter vom 11. September 2001 sind, dafür haben wir immer noch keine echten Beweise.
Nächste Station: Iran (für den Kriegsgrund wird ebenfalls der Beweis fehlen)
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19.05.2012 22:19 Uhr von maki
 
+4 | -0
 
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"Geld reingesteckt": Das Geld ist ja nicht weg, das hat jetzt nur ein Anderer (der dreckige, stinkende, anzugtragende Bodensatz der Gesellschaft, die Organisatoren des angeblichen Terrors)...

Wenn ich Antivirensoftware vertickern würde, würde ich auch jeden Tag frische Viren auf die Reise schicken.
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20.05.2012 12:57 Uhr von mort76
 
+4 | -0
 
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super wieviele Menschen hätten denn die Terroristen im selben Zeitraum getötet?
Sicher keine 1,7 Millionen Menschen...
Aber wenn man den "Krieg gegen den Terror" so führt wie die USA, sorgt man ja sowieso für einen ständigen Nachschub an Terroristen- das ganze ist also quasi ein selbsterhaltendes System.

Wenn einer Bevölkerung die Taliban lieber sind als die "Befreier", sollte man sich darüber mal Gedanken machen.

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