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Frankreich/USA: François Hollande will Wirtschaftswachstum staatlich fördern

Der neue französische Präsident François Hollande hat sich gemeinsam mit US-Präsident Barack Obama für eine Politik ausgesprochen, die auf Wachstum setzt. Hollande sprach von einer Konvergenz in dieser Fragen zwischen Frankreich und den USA. Obama will das Thema auch auf dem G8-Gipfel ansprechen.

Der Druck, der auf Bundeskanzlerin Angela Merkel ruht, ist deshalb nun noch höher geworden. Auch sie will Konjunkturimpulse setzen, aber sie möchte kein Wachstumspaket schnüren. Außerdem will sie keinen gelockerten Sparkurs in der Eurozone fahren.

Hollande sprach davon, dass Wachstum "eine Priorität sein" müsse. Der Franzose möchte das Wirtschaftswachstum staatlich fördern und so wie die USA auch staatliche Konjunkturprogramme ankurbeln. Des Weiteren sprach sich Hollande gegenüber Obama für einen Verbleib Griechenlands in der Eurozone aus.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Frankreich, Wirtschaftswachstum, François Hollande
Quelle: www.tagesschau.de

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18.05.2012 22:06 Uhr von Borgir
 
+3 | -0
 
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Dann bekommt die Wirtschaft Kohle in den Rachen geworfen, nur weil man Wachstum Wachstum Wachstum will. Irgendwann ist es aus mit dem Wachstum, das müssen die endlich mal begreifen.
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18.05.2012 22:27 Uhr von thatstheway
 
+3 | -1
 
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Merkel alleine ? mit ihrem Sparkurs.
Das kommt davon wenn man auf andere hört, erst zusammen mit Frankreich und USA und jetzt bekommt sie von denen einen Tritt ; weitere werden folgen.
Durch die politische Wende, was unsere Politmarionetten nicht wussten ( offiziell zumindest ), dreht sich jetzt alles vom Sparen ins Investieren, aber nur um den eigenen Binnenmarkt von Frankreich und der USA zu stärken; das nenne ich EINHEIT .
Am Schluß steht Merkel alleine da und der BRD steht der totale Ausverkauf vor.
Arme BRD !
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19.05.2012 02:18 Uhr von meisterthomas
 
+1 | -1
 
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Unser Wachstum ist nur noch Umverteilung! Das zeigt auch die Einkommensentwicklung der letzten Jahrzehnte in Deutschland und Europa.
Ein Wirtschaftssystem das die Mehrheit der Menschen über kurz oder lang arm macht, während lediglich Banken und unsere politische Klasse auch noch an dieser Umverteilung verdienen.

Daran ändert im Grunde weder eine Spar-, Schulden- noch Investitionspolitik etwas. Auch Investitionen müssen über Schulden finanziert werden, will man nicht die Steuern erhöhn. Sie können aber letztlich nichts verbessern, weil sie an dem System nichts mehr verbessern.

So taumelt Europa denn von der Schuldenbremse in die Wachstumsideologie, nur um langsam aber sicher zu verarmen; verblödet sind unsere Experten ja schon lange.

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