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Zu krank für die Strafe: Waffenlobbyist Karlheinz Schreiber wird freigelassen

Der ehemalige Waffenlobbyist und wegen Steuerhinterziehung verurteilte Karlheinz Schreiber wird auf Beschluss des Oberlandesgericht München unter Auflagen aus der Haft entlassen. Er muss eine Sicherheitsgebühr von 100.000 Euro bei Gericht hinterlegen und seine Ausweisdokumente abgeben.

Schreiber erlitt vor einigen Wochen einen Herzinfarkt, woraufhin seine Haft bis auf weiteres ausgesetzt wurde. Die Staatsanwaltschaft legte daraufhin Beschwerde ein, welche jetzt vom OLG abgelehnt wurde.

Schreiber war vor zwei Jahren zu einer Haftstrafe von acht Jahren verurteilt worden. Außerdem wurde das Landgericht Augsburg damit beauftragt, die Verstrickungen des 78-Jährigen in der CDU-Spendenaffaire aufzuklären.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Strafe, Krankheit, Herzinfarkt, Karlheinz Schreiber
Quelle: www.merkur-online.de
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.05.2012 20:20 Uhr von 1234321
 
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Schreiber zu Schäuble: "Ich geb dir 240.000 in bar, wenn du mich hier raus holst !! ..."
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19.05.2012 03:49 Uhr von iarutruk
 
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@BastB Nein! Die 8 Jahre Haft sind sicher angemessen. Der hat Millionen verdient und den Staat betrogen. Das Strafmaß von Kinderschändern ist eindeutig zu niedrig.
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19.05.2012 16:56 Uhr von iarutruk
 
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@minipet du musst unterscheiden zwischen wirtschaftskriminellen Menschen, bei denen es nur darum geht, den anderen Leuten viel Geld aus den Taschen zu ziehen.

Wenn jemand ein unschuldiges Leben auslöscht, dann kann man dies niemals mehr wieder gut machen. Aber unsere Rechtssprechung in unserem Staat ist so marode, dass sie nicht in der Lage ist, der viele Kleinunternehmer in den Ruin gebracht hat, sein ergaunertes Kapital zu vereinnahmen.

Alle Auslandskonten zu sperren, sodass er nicht einmal einen € besitzt. Dieser Kapitalverbrecher sitzt seine Strafe zu Hälfte ab, dann kommt er frei, geht irgendwohin, scheffelt seine Millionen ab und lebt in Saus und Braus weiter.

Ein Unternehmer wohnhaft in der Nähe Karlsruhe hat Milliarden gescheffelt. Er wurde zu 15 Jahren verurteilt, hat nach 5 Jahren Freigang gehabt und er fand eine Firma im süddeutschen Raum, die ihm einen lukrativen Posten als Firmenberater angeboten hat und er dort die Stellen antrat.. Ich rede von dem Firmeninhaber Schmider, der Universalgeräte verkaufte und vermiedet hat, ohne jemals solch eines sein eignen nennen konnte.

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