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Abstimmung in Großbritannien über den Verbleib in der EU immer wahrscheinlicher

Besonders die britische Wirtschaftspolitik ist in der britischen Bevölkerung ein heiß diskutiertes Thema. So stieg die britische Wirtschaftskraft in den vergangenen Jahren nur um 0,2 Prozent. In der Konsequenz verloren viele Mitglieder der Torries ihre Sitze in den aktuellen Kommunalwahlen.

Trotzdem sehen viele nicht die Schuld bei der britischen Politik, sondern vielmehr in der Europäischen Union. Der erneut gewählte Bürgermeister von London, Boris Johnson, unterstützt schon seit längerem ein Referendum, welches den Verbleib Großbritanniens in der EU klären soll.

Das Referendum "The People’s Pledge" findet Unterstützung in allen Parteien, aber auch Widerstand. Sollte Großbritannien aus der EU austreten, würden es wirtschaftliche und rechtliche Kompetenzen zurück erlangen, müsste aber mit wirtschaften erheblichen Nachteilen im europäischen Binnenmarkt rechnen.


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WebReporter: EuropeanCircle
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Großbritannien, Abstimmung, Volk, Verbleib
Quelle: www.european-circle.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.05.2012 12:55 Uhr von General_Strike
 
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EU-Ausstieg bedeutet Reichtum: Falls GB den reichen Vorbildern Norwegen und Schweiz folgt, wird sich das sehr vorteilhaft auf den Wohlstand, auch des einfachen Volkes auswirken.

Deutschland hat im Moment genug finanzielle Verpflichtungen Griechenland gegenüber. Da bleibt kein Geld mehr für Bildung, Gesundheit und sonstiges Soziales.
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18.05.2012 12:55 Uhr von LLCoolJay
 
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Die Briten rücken schon seit einiger Zeit von der EU weg.

Einerseits haben sie sehr viel produzierende Industrie und starke Finanziers andererseits wird an der Grenze nach wie vor stark kontrolliert.
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18.05.2012 13:34 Uhr von shadow#
 
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Lemming-Politik vom Feinsten! Die Briten sind wahre Meister darin, Entscheidungen zu treffen die ihnen danach gewaltig in den Arsch beißen.
Das war schon bei der Nicht-Einführung des Euros so und es scheint nicht, als hätten sie irgendwas gelernt.

Wirtschaftliche und rechtliche Kompetenzen würde dann nämlich auch die EU zurückgewinnen und als ersten Schritt den Finanzplatz London demontieren.
Zusammen mit dem beliebig erschwerbaren Zugang zum europäischen Markt würde das wahrscheinlich innerhalb kürzester Zeit zu einem regelrechten Wirtschaftskrieg führen den Großbritannien in derzeitiger wirtschaftlicher Verfassung nicht lange unbeschadet übersteht.
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18.05.2012 15:35 Uhr von LLCoolJay
 
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shadow#: ähmm... womit genau würden sie sich was erschweren?

Aktuell haben sie das britische Pfund und keinen Euro. Durch einen Austritt aus der EU würde sich auf dem Finanzmarkt dann was genau erschweren?
Es wäre dann wohl genauso schwer Finanztransaktionen auszuführen wie mit der Schweiz nehme ich an?

Wirtschaftliche? Nur teilweise. Die Briten haben sich in vieler Hinsicht aus der EU ausgenommen und Sonderklauseln vereinbart. Schon jetzt.
Und wenn sie aus der EU komplett raus gehen würden, würde sich hauptsächlich Zolltechnisch etwas ändern.
Vom Ablauf her.

Das wäre dann so wie vor einigen Jahrzehnten bereits und teilweise noch jetzt.
Wegen den Exporten von UK in die EU müssen sie sich wenig Sorgen machen, da die Briten eher ein Importland als eine Exportnation sind.

Unterm Strich dürfte der schwerste Punkt beim Verlassen der EU wohl Subventionen und erschwerte Zollübergänge für Waren.

Man beachte, dass mit dem Austreten aus der EU weitere Verträge keineswegs beeinträchtigt werden.

Z.B. ist GB auch noch in der Westeuropäischen Union und teilweise Teilnehmer am Schengener Abkommen.

Für Deutschland z.B. wäre ein Austritt um einiges fataler (zum jetztigen Zeitpunkt).
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20.05.2012 17:22 Uhr von shadow#
 
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@LLCoolJay: Die restliche EU würde massiv daran arbeiten, Frankfurt zum neuen zentralen Finanzzentrum der EU auszubauen.
Legislativ ist das ohne blockierende Briten dann kein großes Problem mehr.

Du kannst das auch nicht allein am Warenverkehr festmachen.
Dienstleistungen für EU-Kunden zu erbringen würde auch erschwert. Wenn es um sensible Daten beispielsweise im Finanzsektor geht werden sie nahezu unmöglich.

Großbritannien ist übrigens nicht in der Schengen-Zone.

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