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Kreditgeber machen dicht: IWF stellt Kontakt zu Griechenland ein

Rund 58 Milliarden Euro hat der Internationale Währungsfond den Griechen bereits geliehen, dafür möchte man endlich auch Ergebnisse sehen. Nach dem Wahldebakel in Griechenland sind diese jedoch ferner denn je.

Beim IWF ist man mit der momentanen Übergangsregierung der Griechen absolut nicht zufrieden und hat infolgedessen erstmals den Kontakt abgebrochen. Die Experten kündigten an, diesen auch erst nach dem nächsten Wahlgang wieder aufzunehmen.

Insgesamt 30 Milliarden Euro des ersten Hilfspaketes für die Griechen kamen vom IWF. Weitere 28 Milliarden hatte man in Aussicht gestellt. Dafür forderte man allerdings strenge Sparmaßnahmen, die in Griechenland allerdings zunehmend unwahrscheinlicher werden.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Griechenland, Ende, IWF, Kontakt, Anfang
Quelle: www.focus.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.05.2012 20:54 Uhr von mehltuete
 
+28 | -5
 
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Wird auch Zeit: Was soll dieses hin und her. Sollen sie doch die EU verlassen. Mir reicht dieses gehabe schon lange. Ob es nun noch Milliarden kostet die Griechen in der EU zu halten oder sie rauszukacheln, das ist doch wohl egal.
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17.05.2012 21:46 Uhr von Sir_Waynealot
 
+10 | -17
 
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@U-ASG: achja und wieso fliest das geld dorthin?

genau weil griechenland dieses geld schon mal bekommen hat von den ach so böhsen kreditgeber....

mal ehrlich wie verblendet bist du?

griechenland hat all das geld was sie zur zeit bekommen schoon mal bekommen und verprass!
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17.05.2012 22:00 Uhr von Annika-in
 
+19 | -3
 
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Also wenn die Griechen: das Geld nicht zurückbezahlen und sich an die versprochenen Sparmaßnahmen halten, dann reden wir einfach nicht mehr mit ihnen... POAH das wird die Griechen richtig hart treffen!

Bei solchen Sanktionen würde ich mir gerne Geld vom IWF leihen ...
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17.05.2012 22:47 Uhr von rockzzz
 
+4 | -1
 
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Machen: wir uns nichts vor, die griechen sind durch. (finanziell)
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18.05.2012 01:29 Uhr von mort76
 
+9 | -1
 
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wayne, die Kreditgeber wußten genau, auf welches Risiko sie sich einlassen, und deswegen haben sie diese Kredite gegen enorme Zinsen gegeben.
Diese Zinsen kompensieren das Ausfall-Risiko.

Wenn ICH hingehe und irgend einem Pleitier Geld gegen Wucherzinsen leihe, kann ich auch nicht beim IWF angeheult kommen, damit irgendein anderer mir das Geld widergibt, wenn es beim Pleitier nichts mehr zu holen gibt- das war MEIN Risiko.

Jede Bank prüft genau, wem sie Geld leiht- die wußten, was sie taten!

Also, Wayne- warum sollen WIR den Banken nun ihren Verlust ersetzen, nur, weil sie aus Habgier zu hoch gepokert haben?

In der letzten Bankenkrise haben die Banken die Hausbesitzer dafür büßen lassen, daß sie sich verzockt haben- nun ist eben der IWF dran, für die Gier der Banken zu bluten.
Fair, nicht?
Warum sollte eine Bank auch für die eigenen Fehler geradestehen wie wir alle?
Das wäre ja...gegen die Natur...

Solange wir nicht aufhören, den Multimilliardären ein bedingungsloses Einkommen frei von jeder Verantwortung zu spendieren, werden wir eine Krise nach der anderen erleben...weil die Banken an den Krisen verdienen.

Statt, daß wir Schulden abbauen, machen wir BEI den Banken Schulden FÜR die Banken.
Zufall?

[ nachträglich editiert von mort76 ]
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18.05.2012 06:46 Uhr von hofn4rr
 
+3 | -0
 
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@U-ASG: >> Du wüsstest auch, dass die BRD durch Lohn- und Abgabendumping die Wirtschaft anderer Mitgliedsländer ruiniert hat und so zum "Exportweltmeister" auf Kosten der anderen Länder wurde und Griechenland für die von der deutschen Wehrmacht angerichteten Schäden niemals angemessen entschädigt hat. <<

da die löhne und abgaben in griechenland eher niedriger sind als in deutschland, wollen wir an der stelle doch einfach mal fest halten, dass die griechische wirtschaft mit ihrer landwirtschaft und ihrem tourismus im euroraum ohnehin nichts verloren hat.

griechenland zu einem konkurrenzfähigen industrieland zu machen, egal mit wieviel rettungspaketen und eu- subventionsgeschenken, dürfte alleine schon an der mentalität der griechen selbst scheitern.

zu den angerichteteten schäden der wehrmacht ...

davon abgesehen, dass die bereits geflossenen mittel wohl ein vielfaches der angerichteten schäden übersteigt, sollte man darüber nachdenken warum die wehrmacht überhaupt in griechenland war.

nicht wegen griechenland selbst, sondern wohl eher wegen den engländern, die sich dort zuvor eingenistet haben...
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18.05.2012 07:45 Uhr von General_Strike
 
+1 | -1
 
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Europa kann das auch alleine schaffen: Die Griechen müssen nicht pleite gehen.

Wenn man in Deutschland die Steuern erhöht, Hartz IV und Renten kürzt und die Leistungen der Krankenkassen einschränkt (nur noch lebensnotwendige Behandlungen kostenlos), hat man genug Geld um die Schulden der Griechen zu bezahlen.
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18.05.2012 10:08 Uhr von sicness66
 
+2 | -1
 
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Haha so ists recht: Wenn das Wahlvieh nicht die Regierung wählt, die die Finanzoligarchen wünschen, wird der Hahn zugedreht.
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18.05.2012 10:14 Uhr von hofn4rr
 
+1 | -0
 
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@U-ASG: gegen wen kämpfte die wehrmacht auf kreta,
gegen engländer, nicht wahr?

du schreibst davon, dass deutschland die griechen deindustrialisierte .... tut mir echt leid, aber davon abgesehen das es zu der zeit nichts zu deindustrialisieren gab, ist deine argumentationskette genauso niveauvoll wie die einiger schmierblätter, die die merkel mit hakenkreuz abbilden.

was den punkt der "schuldensklaverei" betrifft, steht griechenland nicht alleine da.

nur wer das alles bezahlen soll... die frage lenkt nur davon ab das der euro so oder so total in die hose geht, mit oder ohne griechenland.

bedauerlicherweise wird daran offenbar bis zum bitteren ende festgehalten, anstatt die währungshoheit wieder in die eigene hände zu nehmen, um damit den superreichen einhalt zu gebieten bei ihren plünderungen.

ansonsten auch nix für ungut
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18.05.2012 10:55 Uhr von mort76
 
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hofnarr, nicht der Euro ist das Problem, sondern das asoziale Verhalten der Banken.
Die würden uns auch dann ausplündern, wenn wir noch die Reichsmark hätten.
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18.05.2012 11:28 Uhr von Perisecor
 
+2 | -0
 
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@ U-ASG: "Die Milliarden des IWF sind ohnehin nicht den Griechen zugute gekommen..."

Ohne dieses Geld wäre in Griechenland das Licht schon längst ganz aus.



"Du wüsstest auch, dass die BRD durch Lohn- und Abgabendumping die Wirtschaft anderer Mitgliedsländer ruiniert hat..."

Das wäre nur dann zutreffend, wenn die Bundesrepublik Deutschland (für die BRD übrigens keine offizielle Abkürzung ist - so viel also zu deiner Klugscheißerei) vorher kein erfolgreicher Exporteur war, diese anderen Länder aber schon.

Da die entsprechenden Länder aber schon vor Einführung des Euro rückständig waren, während Deutschland massiv exportiert hat, ist eine Kausalität mit angeblichem Lohndumping nicht zu erkennen.




"...Griechenland für die von der deutschen Wehrmacht angerichteten Schäden niemals angemessen entschädigt hat."

Genau. Daran wird es liegen.

Das deutlich stärker zerstörte Frankreich hat sich auch wieder aufgerappelt, das teilweise komplett zerstörte Polen ebenso - obwohl dieses keinerlei Hilfe erhalten hat. Von anderen Ländern, wie z.B. Deutschland selbst, mal ganz zu schweigen.


Alleine die Tatsache, dass du dieses "Argument" bringst, zeigt aber, wie substanzlos deine Postings sind.



"Der Kapitalismus ist am Ende und lässt sich nurnoch mit Polizeigewalt und Militär weiterführen."

Ja, dann doch lieber wieder Sozialismus. Dort gab es zwar nichtmal Suppenküchen, aber das interessiert generell realitätsfremde Leute wie dich ja nicht.



"Wieso soll jetzt das Volk diese üble Suppe auslöffeln?"

Weil das griechische Volk als Gesamtes eine niedrige Produktivität aufweist, weil das griechische Volk als Gesamtes kaum Steuern abgeführt hat (egal ob superreicher Reeder, Arzt oder armer Bauer) und weil das griechische Volk als Gesamtes dafür einzustehen hat - wie auch Deutschland und die Deutschen als Gesamtes deiner Aussage nach für die Taten im Zweiten Weltkrieg einzustehen haben.


"GR bleibt in der €-Zone und lässt die Banken pleite gehen"

Die Konsequenz wäre, dass es nicht nur eine Viertelmillionen Menschen bei den Suppenküchen gäbe, sondern zehn Millionen.



"Hier wurde doch tatsächlich behauptet, dass Griechenland 1941 von Engländern besetzt gewesen sei. "

Das ist soweit auch korrekt. Die Briten hatten dort ihre W Force mit weiteren Einheiten des Commonwealth unter General Wilson. In der Operation Lustre wurden etwa 63.000 Soldaten der W Force nach Griechenland verbracht (6th Australian Division, New Zealand 2nd Division, British 1st Armoured Brigade.)

Von Kreta aus wurden zusätzlich immer wieder rumänische Öl-Felder durch britische Bomber angegriffen.



"Bis zum Kriegsende wurde das Land dann von Deutschland vollständig ausgeplündert und deindustrialisiert mit brutalen Folgen u.a. einer Säuglingssterblichkeit von 80%."

Viel zu plündern gab es nicht. Während Frankreich mit MS, Renault und den Werften und die Tschechoslowakei mit Skoda noch tatsächlich halbwegs kriegswichtige Güter zur Verfügung hatte, konnten die Griechen auch damals nur eines: Käse exportieren.


Wenn es für dich jetzt ganz dolle wichtig ist, irgendeinen Schuldigen zu suchen, dann solltest du dich mal Richtung Italien umschauen.



"Ein ebensolches Märchen.."

Wie das der nichtexistenten Force W?



"und eine deutliche Anhebung aller Sozialleistungen in der BRD"

Dann brauch ich ja doch einen deutschen Pass.



Achja, dass es Griechenland mit ihrem Kapitalismus auch jetzt in dieser Sekunde weit besser geht als sozialistischen (Kuba, Nordkorea, Venezuela), ehemalig sozialistischen (Russland) oder halbsozialistischen Staaten (VR China, Vietnam), sollte man nicht vergessen.

Gerade du, der im absoluten Wohlstand in Deutschland lebt, hat offensichtlich keine Ahnung, wie Alternativen zum Kapitalismus fernab des Ponyhofs in der realen Welt aussehen.


Wie weit es aber mit deinem Wissen her ist, hast du ja schon u.a. hier dargestellt:
http://www.shortnews.de/...

Wahrscheinlich wirst du nun wieder behaupten, ich würde für meine Postings bezahlt - denn widerlegbar sind meine Argumente hier genauso wenig wie in der anderen News.


Ich bin nur darauf gespannt, wie du versuchen wirst, 63.000 britische Soldaten wegzuleugnen :P



Noch ein - sehr lustiger - Beweis für U-ASGs Argumentationsführung und Geschichtssicherheit:
http://www.shortnews.de/...

:D
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18.05.2012 12:46 Uhr von TeleMaster
 
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Blabla: Hier geht es um den IWF und den Schulden Griechenlands.

Aber immer wieder kommt irgendein Troll, Depp, Pappnase und Trottel in Personalunion, mit der Geschichte des zweiten Weltkriegs an. Das Gestern hat mit dem Heute absolut nichts zu tun.

Hier hilft nur das gekonnte Ignorieren.


Zum Thema: Finde ich gut, dass der Kontakt abgebrochen wurde. Bringt das verlorene Geld allerdings auch nicht wieder zurück. Und auch zukünftiges wird in GR verpuffen.

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