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BGH-Urteil: Bei Unfall mit Mietwagen ist Polizei nicht mehr zwingend notwendig

Der Bundesgerichtshof hat eine Klausel aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen bei Mietwagenfirmen gekippt. Bei einem Unfall mit einem Mietwagen muss nicht mehr zwingend die Polizei hinzugerufen werden.

Im verhandelten Fall hatte ein Mann mit einem Mietwagen einen Unfall. Trotz abgeschlossener Haftungsbeschränkung von 550 Euro stellte der Mietwagenverleiher dem Mann fast 3.800 Euro in Rechnung. Begründung: Der Mann hatte den Unfall nicht von der Polizei aufnehmen lassen, dies hätten aber die AGBs verlangt.

Die Richter sahen diese Klausel als überholt an. Zwar habe der Vermieter Interesse an einer Unfallaufnahme, es befreit ihn aber nicht von der Pflicht seine Verträge dem aktuellen Leitbild der Kaskoversicherungen anzupassen.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Polizei, Unfall, Urteil, BGH, Mietwagen
Quelle: www.n-tv.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.05.2012 09:55 Uhr von Jlaebbischer
 
+11 | -0
 
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Trotzdem dürfte es in 90% aller Fälle wesentlich besser sein, wenn man die Polizei hinzuzieht.

Desöfteren leiden Unfallgegner, speziell wenn sie Schuld hatten, nämlich kurze Zeit später an totaler Unfallamnesie. Und dann geht die Rennerei zu Gutachtern und Anwälten nämlich erst Recht los....
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17.05.2012 10:49 Uhr von Marco Werner
 
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@Jlaebbischer: Absolut richtig. Spätestens die Versicherung,die den Schaden bezahlen soll,fragt nach der Tagebuchnummer der Unfallaufnahme durch die Cops. Selbst bei Kleinigkeiten machen sie das. Immerhin misstrauen sie ihren Kunden schon soweit,daß die automatisch erstmal von Manipulation beim angeblichen Unfallhergang ausgehen,womit die Versicherung sich meist aus dem Schneider sieht.
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17.05.2012 14:18 Uhr von uss_constellation
 
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Ich informiere IMMER: die Polizei, auch bei kleinen Schäden, es sei denn der Schaden ist mir an meiner Karre egal und ich lass sowieso nichts machen. Aber sobald irgendwie Kohle im Spiel ist, und sinds nur 100 Euro für nen Rückspiegel, muss die Polizei dabei sein und wenns nur ein Anruf ist und sie nicht mal kommen. Es muss mit allen Beteiligten bei denen im Tagebuch stehen. Das erspart einiges an Theater.

Sonst siehts dann hinterher so aus, dass der Verursacher fortgesetzt nicht erreichbar ist oder die gegnerische Versicherung bockt oder behauptet wird man sei das gar nicht gewesen, etc.... alles schon gehabt! Nur mit polizeilichem Druck geht das.
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17.05.2012 15:13 Uhr von sou
 
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@ es heisst AGB, AGBs gibt es nicht Wie kommt sowas hier durch die News Kontrolle??

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