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Forscher in Sorge: Neuentdeckter Pulsar lässt Relativitätstheorie wanken

US-Wissenschaftler haben nun einen neuen Pulsar entdeckt. Er ist der bisher massivste Neutronenstern, da er über 2,04 Sonnenmassen verfügt und diese zu einer Kugel mit 20 Kilometer Durchmesser zusammengepresst sind. Die Astrophysiker hoffen an J0348+0432 die Gravitationswellen erforschen zu können.

Jedoch bereitet ihnen der Fakt, dass der Pulsar 2,04 Sonnenmassen besitzen könnte, Kopfzerbrechen. Denn dies würde die Einsteinsche Relativitätstheorie widerlegen. Pulsare sind Überreste eines explodierten Sterns, die rasend schnell rotieren.

Laut Einstein geben Pulsare und Sterne starke Gravitationswellen ab, wenn sie sich aufeinander zu bewegen. Dies konnte noch nicht beobachtet werden. Die Masse des Pulsars soll erneut geprüft werden. Bleibt seine Masse bei 2,04, dann müsste die Relativitätstheorie neu überprüft werden.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Sorge, Albert Einstein, Relativitätstheorie, Pulsar
Quelle: derstandard.at

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.05.2012 09:23 Uhr von svhelden
 
+38 | -0
 
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Naja "gemessen" wurden 2,04 Sonnenmassen; die Grenze laut Relativitätstheorie ist bei 2,0 Sonnenmassen. Da es noch "ziemliche Messunsicherheiten" gibt, ist doch eher unwahrscheinlich, dass die Relativitätstheorie widerlegt wird.
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17.05.2012 09:30 Uhr von darky207
 
+14 | -2
 
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Sowas: Interessiert mich sehr. Leider versteh ich nicht warum ein Pulsar nicht 3 oder 4 Sonnenmassen haben kann. Würde mir das bitte nochmal jemand erklären. Und warum das die Relativitätstheorie widerlegt?

Danke
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17.05.2012 09:36 Uhr von svhelden
 
+14 | -1
 
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"Warum ein Pulsar nicht 3 oder 4 Sonnenmassen haben kann"

Angeblich müsste er dann ein schwarzes Loch werden.
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17.05.2012 10:50 Uhr von magnificus
 
+2 | -1
 
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Andere Quellen sprechen von: einer Grenze nahe 3 Sonnenmassen zum Schwarzen Loch.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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17.05.2012 10:53 Uhr von svhelden
 
+3 | -0
 
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Dann wären die 2,04 Sonnenmassen ja nun wirklich kein Problem. Also alles halb so wild. Solange die Grenze laut Relativitätstheorie irgendwo zwischen 2 und 4 Sonnenmassen liegt und die Masse des Pulsars irgendwo ungefähr bei 2,04 (könnten aber auch 1,8 oder 2,3 sein), ist doch alles ok.
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17.05.2012 11:24 Uhr von weitwech
 
+1 | -0
 
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Lt. Wiki: kann ein Pulsar aber bis 3 Sonnenmassen haben.

Nicht das ich jetzt an Wiki glaube oder an sonst was, aber was ist nun richtig?
Auch in Schulen wird nicht immer alles richtig gelehrt. Gerade bei solchen Themen.
Eben immer viel Theorie im Zusammenhang des aktuellem Wissenschaftsstand.
Klar, behaupten kann man viel aber was ist nun wirklich richtig?
Und das es die Theorie der Theorien ins Wanken bringen soll ist ein wenig überzogen, denn alles ist relativ^^
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17.05.2012 11:28 Uhr von raterZ
 
+1 | -7
 
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anders herum: ist die beweislast FÜR die relativitätstherorie auch nicht sehr dick.

[ nachträglich editiert von raterZ ]
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17.05.2012 12:02 Uhr von Tuvok_
 
+5 | -1
 
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Hey: die Relativitätstheorie ist eben nur eine Theorie... das sie in vielen bereichen bis jetzt gut passt heisst nicht das sie zu 100% stimmt :)
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17.05.2012 12:35 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+1 | -3
 
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Die: Relativitätstheorie nach Einstein ist schon lange Zeit in ihrer Form abgehakt, dafür gibt es doch die erweiterte Version, die glaube ich ebenfalls nochmals angepasst wurde.

Die Forscher sind glaube ich auch nicht in Sorge darüber, was gibt es spannenderes als neues zu entdecken, in sorge sind sie höchstens wenn es nichts mehr zu entdecken gibt :-)

Und wegen den 2,04 Sonnenmassen wo am anfang der Kommentare drüber diskutiert wird, oben im Text steht doch das der Pulsar bei solch einer Masse laut Einstein Gravitationswellen aussenden muss wenn er sich einem Stern nähert, was er nicht tut, das hat nichts mit der zulässigen Höchstmasse eines Pulsares bzw. der unmöglichkeit seiner existenz zu tun.

*EDIT* Ok habe die Quelle nochmal gelesen, da steht das mit den 2 Sonnenmassen. Allerdings wird dort auch über die noch nicht entdeckten Gravitationswellen berichtet.

[ nachträglich editiert von Child_of_Sun_24 ]
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19.05.2012 14:21 Uhr von Floetistin
 
+0 | -0
 
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was wäre so schlimm daran? Es wäre schlimm herauszufinden, dass jegliches Wissen das man sich über Jahrzehnte erarbeitet hat und das die Grundlage für die banalsten Sachen ebenso wie für die hochkomplizierteten darstellt als falsch oder lückenhaft herausstellt.

Wir wissen, dass wenn man einen Apfel hier auf der Erde nach oben wirft, er wieder herunterkommt.

Was, wenn dies nur unter den aktuellen Gegebenheiten der Fall wäre?
Was, wenn es Schwankungen in der Dichte der Moleküle in der Luft gäbe, die den Apfel schweben lassen könnten und wir diese Schwankung bisher lediglich nicht gesehen oder aufgezeichnet haben?

Würde so etwas geschehen müsste man auf davon ausgehen, dass sämtliches Wissen über Luft- und Raumfahrt unzureichend, wenn nicht gar falsch ist und wir bisher einfach nur falschen Gesetzen gefolgt sind und Glück hatten, dass wir nicht zu weit daneben lagen.

Man könnte sich nicht mal mehr sicher sein ob man frühs noch aus dem Bett aufsteht oder auf einmal aus 2 Metern Höhe nach unten starrt.

Oben und Unten hätten keine Relevanz mehr.

DAS wäre daran schlimm.

(bitte den obigen Text als Beispiel ansehen, nicht als Fakt).

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