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US-Bank JP Morgan wird nach Milliardenverlusten von Aktionären verklagt

Nachdem die US-Bank JP Morgan bei Handelsgeschäften ein Milliarden-Minus eingefahren hat, werden zwei Aktionäre die Bank verklagen. Sie reichten die Klage bereits beim Bezirksgericht in Manhatten ein. Grund der Klage ist der Vorwurf, dass Konzernchef Jamie Dimon ein zu großes Risiko eingegangen sei.

Außerdem werfen die Kläger der Bank vor, die Treuepflicht verletzt zu haben und verschwenderisch mit Firmenvermögen umgegangen zu sein. Auch die Bundespolizei der USA haben angekündigt, dass sie eine vorläufige Untersuchung der Vorkommnisse in der Bank eingeleitet hat.

Ende der vergangenen Woche hatte die US-Bank einen Verlust von etwa zwei Milliarden Euro eingeräumt (ShortNews berichtete). Die US-Notenbank Fed will als oberste Aufseherin auch eine Untersuchung vornehmen, ob auch an anderer Stelle vergleichbar hohe Risiken eingegangen wurden.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bank, Klage, JP Morgan, Morgan
Quelle: www.tagesschau.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.05.2012 06:30 Uhr von Borgir
 
+5 | -0
 
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Recht so. Das hätten bei den anderen Bankpleiten mal lieber auch ein paar Anleger gemacht. Wenn das Schule macht und die Kläger damit durchkommen und Schadenersatz (sicher nicht zu niedrig) bekommen, wird das die Banken in ihren Risiken vielleicht ein wenig ausbremsen.
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17.05.2012 06:57 Uhr von Borgir
 
+2 | -0
 
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hier sind: es zwei Aktionären. Vielleicht folgen deren Beispiel aber Tausende andere. Dann wird es für die Bank teuer. Die Beiden schaffen jetzt quasi einen Vorzeigefall. Wenn die gewinnen werden viel Andere auch zu diesem MIttel greifen.
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17.05.2012 09:42 Uhr von Raubritter
 
+0 | -1
 
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Sinn der Aktion: Was macht es denn für einen Sinn eine Bank, an der man selbst als Aktionär beteiligt ist, zu verklagen ?
Wenn sich da alle Aktionäre anschließen, ist es doch ein Nullsummenspiel (minus der Verfahrenskosten). Oder hofft man da, dass sich die meisten Aktienbesitzer nicht darum kümmern ?
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17.05.2012 10:54 Uhr von artefaktum
 
+0 | -1
 
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Die wesentliche Frage ist ja, inwieweit die Aktionäre im Vorfeld damit einverstanden waren, dass hohe Risiken eingegangen werden.

Leider ist es häufig so geworden (nicht immer!), dass Anleger eine Vollkaskomentalität an den Tag legen. Geht es gut, nimmt man die hohe Rendite gerne mit ohne zu fragen, welche Risiken da eingegangen worden sind. Geht´s schief, wird die Bank halt verklagt.

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