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Fußball/Relegation: Hertha BSC legt Einspruch ein - Verhandlung am Freitag

Nach dem Skandalspiel am gestrigen Dienstag um die Relegation zur 1. Fußball-Bundesliga (ShortNews berichtete) legte Hertha BSC heute Einspruch gegen die Wertung ein.

Ralf Köttker, der Mediendirektor beim Deutschen Fußballbund, erklärte: "Wir können bestätigen, dass Hertha BSC Einspruch gegen die Spielwertung eingelegt hat. Das Sportgericht des DFB wird sich bereits am Freitag mit dem Fall befassen."

Am kommenden Freitag um 13:30 Uhr wird eine mündliche Verhandlung des DFB-Sportgerichts, unter Leitung des Vorsitzenden Hans E. Lorenz, stattfinden.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Hertha BSC Berlin, Verhandlung, Einspruch, Relegation
Quelle: www.reviersport.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2012 21:48 Uhr von magnificus
 
+7 | -1
 
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Ich weiss nicht. Ist das wirklich gut?! Es spricht einiges für und einiges gegen ein Wiederholungsspiel. Eins ist aber sicher und wurde auch von mir schon mehrfach erwähnt. Die Fortuna Fans waren nicht auf Krawalle und Gewalt aus. Das zeigt sich eindeutig darin, dass sie sofort wieder und ohne Murren wieder in die Stadion Blöcke zurück gekehrt sind. Und es auch sonst wie keine Gewaltaktionen mit Verletzten gab.
Bei dem Hertha Anhang bin ich mir nicht so sicher.

Andererseits muss das Personal natürlich dafür sorgen, dass ein Spiel normal beendet werden kann. Wer oben spielen will muss auch professionell arbeiten.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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16.05.2012 22:09 Uhr von fuxxa
 
+2 | -5
 
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So unrealistisch wird ein Wiederholungsspiel wohl nicht sein, da sogar die Düsseldorfer erstmal die Aufstiegsfeier abgesagt haben und die Berliner morgen wieder trainieren.

Hoffentlich kann König Otto noch seinen Urlaub umbuchen XD
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16.05.2012 22:25 Uhr von Borey
 
+9 | -3
 
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Was mich so unglaublich ankotzt (neben der Tatsache, dass ich "meine" Fortuna nicht als aufgestiegen ansehen kann) ist die unheimliche Verzerrung der Medien.

In einem Atemzug wird da Bengalo mit "Platz stürmen" runter gerattert. Von Todesangst bei Herthaspielern gesprochen, während "brennende Bilder" gezeigt werden - die aber von den Herthafans verursacht wurden [...] und nicht etwa von den Fortunen.

Ich hoffe das Gericht ist so klug zu durchschauen, dass da zwar was schief lief, aber das einfach nur ein unsportlicher Versuch der Berliner ist, um irgendwie in der Liga zu bleiben.

Im Fußball ist alles möglich [...] aber wie realistisch war es denn, dass Hertha in den verbleibenden 60 Sekunden noch ein Tor schießt?
Dazu die vorangegangene massive Störung der Herthafans, plus die sofortige Bereitschaft der Fortuna-Anhänger den Platz zu Räumen, was jawohl mehr als deutlich macht, dass niemand da böse Absichten hatte [...]

Zugegeben: Ich habe mich beim angucken des Spiels auch gefragt, was die Deppen da machen, warum die schon AM Spielfeld stehen, während das Spiel läuft (meiner Meinung nach keinen Vorwurf an die Ordner. Wenn einer wll, dann schaft der das auch) - aber dafür kann man einen Verein nicht mit einem "direktem Abstieg nach Aufstieg" bestrafen. Geldstrafen [...] keine Frage, aber ein Wiederholungsspiel fände ich doch sehr überzogen.
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16.05.2012 22:31 Uhr von One of three
 
+4 | -1
 
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Auch sehr interessant: Neben den Berliner "Fans", die durch die Bengalos für die Verzögerung gesorgt haben, noch folgendes:

"Darüber hinaus ermittelt das Gremium (des DFB) auch gegen die vier Hertha-Spieler Lewan Kobiaschwili, Thomas Kraft, Christian Lell und Andre Mijatovic. Kobiaschwili wird vorgeworfen, Schiedsrichter Wolfgang Stark nach Spielschluss in den Nacken geschlagen zu haben. Seine drei Teamkollegen sollen den Referee nach dem Abpfiff beleidigt haben. "

http://www.spiegel.de/...


Und die legen Einspruch ein?
Hallo?
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16.05.2012 22:45 Uhr von magnificus
 
+2 | -2
 
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oh oh oh: lol
Spruch hier:
Wenn es zum Wiederholungsspiel kommt und Hertha gewinnt, braucht Berlin wieder Rosinen Bomber.

Schaut mal im Spiegel Link, Bild 4. Das sind die wahren Schuldigen.

Und Lell ist ja sowieso noch eine Erklärung schuldig.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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16.05.2012 23:06 Uhr von thatstheway
 
+6 | -4
 
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Stampft die Hertha ein, sowas von unsportlich, so wie der Spieler Preetz, so die Managerbreetzn, linke Bazille hoch zehn.
Aber das ist von hertha nix Neues, die waren schon immer unfair; ich kann mich jetzt nicht mehr an die Saison erinnern, is schon länger her. Da war auch ein Entscheidungsspiel um dem Abstieg zwischen 1860 München und Hertha, kurz vor Spielende gab es einen Elfmeter für die 60er und der Spieler der antrat verschoß den Elfer aber so was unabsichtlich absichtlich das dies jedem aufgefallen ist, irgendwas mit Kojo...
Fakt ist die 60er sind abgestiegen und jetzt kommts Beste,
der damalige Trainer, Falko Götz ( hatte den Vertrag mit Hertha schon in der Tasche bei diesem Spiel) wurde dann offiziell Trainer bei der Hertha und der unglückliche Schütze ( ebenfalls mit Vertrag bei der Hertha) ging gleich mit nach Berlin. Jeder hat es gewusst, nur konnte keiner etwas beweisen.
So viel zur Hertha und ihre "Fairness".
Die sollten freiwillig in die 4.Liga gehen.
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16.05.2012 23:19 Uhr von groehler
 
+2 | -2
 
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Sehr guter Kommentar zu dem Thema. Kann ich echt uneingeschränkt so unterschreiben:

http://www.tagesschau.de/...
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17.05.2012 05:32 Uhr von iarutruk
 
+2 | -1
 
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Mit solch einer Schmach, mit handfesten Beweismitteln, dass die Herthafans für das Chaos verantwortlichen waren, mit dem Druck, wie oben beschrieben vor Jahren, sich einen Verbleib in der 1. Liga ergaunert zu haben, jetzt gegen das Ergebnis Einspruch erheben zu wollen, ist genau die Machart des Herrn Breetz, der für mich mit der größte Sündenbock und Verursacher des Abstieges ist.
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18.05.2012 14:41 Uhr von Speed1608
 
+0 | -0
 
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Leider: gibt es in diesem Falle wohl kein vernünftiges Urteil. Wird das Spiel wiederholt denken sich in Zukunft alle "Bevor wir das Spiel verlieren bringen wir es lieber zum Abbruch und hoffen das es beim Wiederholungsspiel besser läuft.
Wird das Spiel als 2:2 anerkannt ist das widerrum ein Freifahrtsschein für alle Deppen im Stadion.
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18.05.2012 18:14 Uhr von keckboxer
 
+0 | -0
 
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2 Gründe, die eine Wiederholung unabdingbar machen: 1. Stark wurde nicht von der Polizei genötigt weiter zu spielen, konnte darüber hinaus aber auch nicht die Sicherheit garantieren. Er hätte nicht mehr anpfeifen Dürfen!
2. Der Platz wurde derart beschädigt (entfernter Elfmeterpunkt), dass hier ein Verletzungsrisiko gegeben war, was nicht abzuschätzen ist. Geschweige denn, dass für den Fall eines fälligen Strafstoßes dieser nicht hätte ausgeführt werden können. Aus ähnlichen Gründen werden vor jedem Halbzeitbeginn die Tornetze überprüft.

Ich wundere mich, dass noch Niemand auch nur annähernd an diese beiden Gründe gedacht hat.

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