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Österreich: Politiker Uwe Scheuch spricht sich für Prügel in der Schule aus

Uwe Scheuch, Bildungsreferent der Freiheitlichen Partei Kärntens, sprach sich in einer Radiosendung zum Thema Lehrerdienstrecht für mehr schulische "Durchgriffsrechte" der Lehrer aus. Heftige Proteste löste Scheuch mit seinem Plädoyer für die in Österreich "Tetsch’n" genannte Ohrfeige aus.

Kinder würden dies "auch durchaus vertragen", seien doch alle so erzogen worden bemerkte Scheuch, um weiter zu betonen dass, "aus uns allen was geworden" sei. Nach Protesten verschiedener politischer Parteien relativierte Scheuch seine Aussage.

Der Bildungsreferent gab bekannt, dass er keinesfalls körperliche Gewalt gemeint hätte. Es könne sich bei den angedachten Disziplinarmaßnahmen auch um Strafarbeiten oder Nachsitzen handeln. Diese Methoden sind im österreichischen Schulrecht jedoch schon seit dem letzten Jahrhundert verboten.


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WebReporter: Doktorweb
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Österreich, Schule, Politiker, Prügel, Ohrfeige, Nachsitzen
Quelle: kaernten.orf.at

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