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Österreich: Politiker Uwe Scheuch spricht sich für Prügel in der Schule aus

Uwe Scheuch, Bildungsreferent der Freiheitlichen Partei Kärntens, sprach sich in einer Radiosendung zum Thema Lehrerdienstrecht für mehr schulische "Durchgriffsrechte" der Lehrer aus. Heftige Proteste löste Scheuch mit seinem Plädoyer für die in Österreich "Tetsch’n" genannte Ohrfeige aus.

Kinder würden dies "auch durchaus vertragen", seien doch alle so erzogen worden bemerkte Scheuch, um weiter zu betonen dass, "aus uns allen was geworden" sei. Nach Protesten verschiedener politischer Parteien relativierte Scheuch seine Aussage.

Der Bildungsreferent gab bekannt, dass er keinesfalls körperliche Gewalt gemeint hätte. Es könne sich bei den angedachten Disziplinarmaßnahmen auch um Strafarbeiten oder Nachsitzen handeln. Diese Methoden sind im österreichischen Schulrecht jedoch schon seit dem letzten Jahrhundert verboten.


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WebReporter: Doktorweb
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Österreich, Schule, Politiker, Prügel, Ohrfeige, Nachsitzen
Quelle: kaernten.orf.at

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2012 18:37 Uhr von General_Strike
 
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Manche haben´s echt verdient! Man kann darüber streiten, ob das auf alle angewendet werden sollte, aber bei einigen wenigen könnte das helfen.

Aber wenn dann müssen ungeachtet kultureller Werte auch weibliche LehrerInnen die Erlaubnis bekommen, Schüler zu schlagen.

Man darf den Muslimen nicht den Gefallen tun, ihnen diese Schmach zu ersparen. In muslimischen Familien werden Söhne sonst nur vom Vater geschlagen, Mädchen von beiden Eltern und allen Brüdern.
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16.05.2012 19:43 Uhr von ArrowTiger
 
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Es gibt auch andere Lösungen: Na ja, Prügelstrafe wäre dann doch ein wenig rückständig, finde ich.

Die Schule meiner Kids löste das Problem renitenter Schüler recht erfolgreich dadurch, daß sie als Strafe Hofkehrdienste an diese vergab. Die Schmach, als Pubertierender vor allen Mitschülern den Hof kehren zu müssen, reichte in aller Regel aus, diese wieder zur Vernunft zu bringen. War eine Gesamtschule mit rund 1.500 Schülern... :-)

Einzige Alternative zur Strafe war der Schulverweis, daher gab es auch kaum Weigerung, wenn die Strafe verhängt wurde...
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16.05.2012 20:48 Uhr von Multiversal
 
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a kleine Watschen schadet den Bälgern nicht: besonders in Problemschulen!
die Bälger wissen heute ganz genau was ein Lehrer darf und was nicht und nützen es auch schamlos aus.
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16.05.2012 20:54 Uhr von tutnix
 
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nicht weiter verwunderlich: das ein verurteilter krimineller kriminelle methoden befürwortet. einfach die dusseligen aussagen nicht weiter beachten, durchsetzungsfähig ist das ganze sowieso nicht.

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