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Stuttgart: Kaufmann verklagt Fahrradvertrieb wegen "diskriminierender Stellenanzeige"

Ein arbeitsloser 57-jähriger Kaufmann empfand die Stellenanzeige eines Fahrradvertriebes als diskriminierend und verklagt den Vertrieb jetzt auf 30.000 Euro.

In der Stellenanzeige wurde ein Mitarbeiter zwischen 25 und 35 Jahren gesucht.

Die Bewerbung des 57-Jährigen wurde abgelehnt, was der Kaufmann als Altersdiskriminierung sieht nun als Anlass für die Klage nimmt.


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WebReporter: Susi222
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage, Job, Alter, Bewerbung, Stellenanzeige, Kaufmann
Quelle: www.bild.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2012 17:49 Uhr von blade31
 
+10 | -9
 
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Vielleicht: brauchen sie einfach einen jungen Verkäufer und keinen der bei der Erfindung der Holzdraisine dabei war...
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16.05.2012 17:54 Uhr von syndikatM
 
+4 | -11
 
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der typ hätte es verdient verprügelt zu werden.
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16.05.2012 17:57 Uhr von Jesse75
 
+8 | -2
 
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Leider könnte er Recht bekommen: Laut AGG(Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) könnte der Typ damit durchkommen.
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16.05.2012 18:36 Uhr von shadow#
 
+1 | -7
 
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Wer schreibt auch eine dermaßen dämliche Anzeige? Ich befürworte, dass dem Kläger ein üppiger Schadenersatz in Höhe von 1€ zugesprochen wird.
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16.05.2012 18:51 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -2
 
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Ausführlichere Quelle: Der BILD-Artikel ist ja nun doch etwas knapp...

Hier mal eine etwas ausführlichere Quelle (auch Springer): http://www.welt.de/...

Den Job hat dann übrigens ein 48-jähriger bekommen. Zusammen mit einem Formfehler bei seiner Schmerzensgeldforderung wird der Kläger daher wohl in die Röhre sehen.
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16.05.2012 21:06 Uhr von Multiversal
 
+1 | -5
 
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recht so! wer die Arbeit körperlich machen kann,der ist auch einzustellen!
Die wollen nur einen billigen Trottel,am besten als Dauerpraktikant.
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17.05.2012 03:51 Uhr von iarutruk
 
+1 | -3
 
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In diesem Alter denkt man an den Vorruhestand und nicht nach einem neuen Arbeitsplatz. Wenn ich als Arbeitgeber noch nicht einmal ausschreiben darf, welche Anforderungen ich an meine neue Arbeitskraft stelle, dann läuft in dieser Gesellschaft etwas verkehrt.
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18.05.2012 04:31 Uhr von iarutruk
 
+0 | -1
 
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Gesetzt den Fall, dass er die Ausschreibung ohne Altersangabe gemacht hätte, wäre alles in Ordnung.

Alle Bewerber, die nicht in das Altersraster des Unternehmers passen, bekommen eine Absage mit zusammengelogenen Argumenten. Dann braucht der Firmeneigentümer keine Angst vor einer Anzeige haben. Das heißt, ich muss lügen, um einer Strafe zu entgehen.

Nochmals auf die News zurück zu kommen. Der 57 jährige ist schon 4 Jahre arbeitslos. Die Technik bleibt nicht stehen. Wer weiß, ob er überhaupt die beruflichen Anforderungen hätte erfüllen können. Und um einen 57 Jährigen noch fortzubilden? Lohnt sich das für lange Sicht? Außerdem ist mir auch ein junger, aktiverer Mensch lieber, als ein älterer Mensch, der eben mal seine Arbeit macht, um am Monatsende sein Gehalt einstreichen zu können.

Noch eine Auffälligkeit oder Beweis, dass er auf eine linke Tour fährt, um Diskriminierungsentschädigung zu erhalten:
Sein neuer Arbeitsplatz ist ungefähr 450 km von seinem Heimatort entfernt. Will der in seinem Alter sein ganzes Umfeld aufgeben und in ein Neuland umsiedeln?

Machen wir uns doch kein X für ein U vor. 4 Jahre arbeitslos und die Entfernung.

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