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Dänemark: 74-jähriger Homosexueller wurde Begräbnis verweigert

Mit dem Recht auf "Verweigerung homosexueller Trauungen", verwehrte ein Pastor im dänischen Aalborg das Begräbnis einer kürzliche verstorbenen 74-jährigen Frau, die 30 Jahre lang mir ihrer nun 80 Jahre alten Partnerin zusammenlebte.

"Ich dachte, das kann einfach nicht wahr sein", berichtete die Tochter der Verstorbenen als sie den Bescheid der Kirche bekam: "Die Partnerin meiner Mutter war völlig still."

Nach heftiger Kritik und einer Klage beim Vorgesetzten gab der Pastor nach und entschuldigte sich, dass er falsch gedacht habe und das Recht auf Verweigerung von Homo-Ehen auch auf das Begräbnis übertrug.


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WebReporter: Rififi
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Homosexualität, Dänemark, Lesbe, Begräbnis
Quelle: www.20min.ch

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2012 15:48 Uhr von Rififi
 
+14 | -0
 
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Obwohl die Kirche immer Predigt, dass die Menschen alle gleich seien, sind halt einige aus der Sicht der Kirche doch anders....
Hier fehlt es eindeutig an der Toleranz der Kirche
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16.05.2012 16:32 Uhr von Katzee
 
+11 | -1
 
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Eigentlich: heisst es in der Bibel "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst", doch leider machen Kircheleute daraus gerne "Liebe Deinen Nächsten, sofern er so ist wie Du selbst".
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23.05.2012 13:23 Uhr von Nebelfrost
 
+0 | -0
 
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@katzee: nicht ganz richtig. korrekt müsste es eigentlich heißen:

"liebe deinen nächsten, sofern er so ist wie du selbst, ausgenommen sein geschlecht" ;-)
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31.05.2012 17:26 Uhr von omar
 
+1 | -1
 
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Kann die Diskussion nicht verstehen. Das ist doch ein grundsätzliches Problem der Kirche.
Wenn dort Homosexualität verboten ist, dann ist es ja nachvollziehbar, wenn der Pastor die Beerdigung ablehnt.
Klar ist es diskriminierend. Aber das ändert ja nichts an den Regeln der Kirche. In diesem Fall würde ich mich halt woanders begraben lassen, ohne Priester... Wer braucht die schon?

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