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Termin für neue Wahl in Griechenland steht

Nach dem Scheitern der Regierungsbildung in Griechenland wird nun am 17. Juni erneut abgestimmt.

Nach einem Treffen der Parteichefs am heutigen Mittwoch wurde der Termin bekannt gegeben.

Die europäischen Partner befürchten, dass die Sparkurs-Kritiker nun die Oberhand gewinnen und ein Euro-Austritt unausweichlich wird.


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WebReporter: darQue
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Griechenland, Wahl, Parlament, Termin, Neuwahl
Quelle: www.focus.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2012 14:29 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -3
 
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Austritt wäre vermutlich "worst-case": -- "Die europäischen Partner befürchten, dass die Sparkurs-Kritiker nun die Oberhand gewinnen und ein Euro-Austritt unausweichlich wird."

Das wäre vermutlich die katastrophalste "Lösung" - für Griechenland, die EU und den Euro:

"[...] Es ist sehr spekulativ, die konkreten Folgen eines Euroaustritts Griechenland zu benennen. Fest steht jedoch, dass Griechenland zum Armenhaus Europas würd. Es gab bislang noch keinen Staat, der einen Staatsbankrott hinlegen musste und gleichzeitig aus einer Währungsunion ausgeschlossen wurde.

Die Schockwellen einer solchen ökomischen und politischen Katastrophe ließen sich mit Sicherheit nicht auf Griechenland begrenzen. Sollte Europa Griechenland fallen lassen, würde eine massive Kapitalflucht auch aus den angeschlagenen Euroländern (Portugal, Irland, Spanien, Italien) in das Zentrum der Eurozone stattfinden. Gleichzeitig würden die Banken keine Kredite mehr in die Peripherie vergeben, müssten sie doch nach dem Präzedenzfall Griechenland gleichfalls mit einem Ausfall rechnen, wenn auch andere Staaten aus der Eurozone herausfallen würden. Ein Ausschluss Griechenlands aus der Eurozone hätte eine epidemische Wirkung und würde die Eurokrise binnen kürzester Zeit auf die nächste Eskalationsstufe heben. Dieses Szenario wäre der worst case und wahrscheinlich der Beginn des Endes der Gemeinschaftswährung überhaupt.

Was will Europa?

Nach rationalen Abwägungen gibt es nur eine Option, mit der Europa nicht nur Griechenland, sondern auch sich selbst aus der Krise befreien kann: Ein Schuldenmoratorium für Griechenland, kombiniert mit einem durchdachten Wachstums- und Investitionsprogramm für die Europeripherie und einer Anpassung der Lohnstückkosten im Zentrum der Eurozone zur Stärkung der Binnennachfrage. Sollte Europa sich für diesen Weg entscheiden, werden auch kommende Generationen noch in einem gemeinsamen Europa leben können. Sollte sich Europa entgegen jeder rationalen Abwägung dazu entscheiden, an Griechenland ein Exempel zu statuieren, wie mit Staaten umgegangen wird, die sich der neoliberalen Doktrin verweigern, werden die Folgen für den gesamten Kontinent zerstörerisch sein und den Traum vom gemeinsamen Europa nachhaltig beschädigen. Sechs Jahrzehnte der europäischen Annährung stünden plötzlich zur Disposition. Der Kontinent wäre durch politische Borniertheit plötzlich um 100 Jahre zurückgeworfen in die Zeit der konkurrierenden Nationalstaaten mit ihren hegemonialen Sphären. Es steht viel auf dem Spiel, hoffen wir, dass sich die Verantwortlichen in Athen, Berlin und Brüssel ihrer historischen Verantwortung bewusst sind."

Quelle (auch zu den weiteren Optionen): "Europa spielt mit dem Feuer", http://www.nachdenkseiten.de/...

[ nachträglich editiert von ArrowTiger ]
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16.05.2012 14:35 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -3
 
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wtf! Minus klicken, ohne den Beitrag vorher vollständig gelesen und -vor allem- verstanden zu haben. Das sind mir die richtigen.

Schäuble, bist du das?

Aber nachher jammern, wenn es allen dreckig geht... Hirnloses Volk!
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16.05.2012 14:40 Uhr von darQue
 
+2 | -1
 
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@arrowtiger: die minusklicker lesen die beiträge nicht einmal. habe vorhin schon nach wenigen sekunden ein minus auf meine news bekommen. in der zeit kann man wirklich nur gerade so die news und dann das minus anklicken...
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16.05.2012 14:48 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -3
 
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@darQue: Na ja, es gibt hier eben auch ein paar bemitleidenswerte Reflex-Klicker, die sich schon beim Lesen des Usernamens ihr "Urteil" bilden. Kann man halt nichts machen, ist aber auch nicht schlimm. Was schert´s die Eiche, wenn ´ne Sau sich an ihr reibt... ;-)

Aber irgendwie ist es dann doch bedauerlich, wie sehr sich mancher gegen Erkenntnisgewinn sträubt. Gegen ein begründetes Minus kann ja keiner was haben, das ist ok. Aber solche Primatenklicks? Das ist doch kindisch!
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16.05.2012 15:05 Uhr von darQue
 
+1 | -1
 
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der anteil an primatenklicks überwiegt leider... -.-
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16.05.2012 15:18 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -1
 
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@darQue: Tut ja nicht weh oder kostet Geld. ;-)

Es gibt hier ja zum Glück auch einige, mit denen man sinnvoll diskutieren oder sich austauschen kann. Und zwar durchaus auch von gegensätzlichen Positionen ausgehend.

Wäre das nicht so, wäre SN als Forum für mich absolut indiskutabel.
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16.05.2012 15:23 Uhr von darQue
 
+2 | -1
 
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du hast recht, allerdings häufen sich auch die leute hier, die bei jeder gelegenheit ausfallend und beleidigend werden.
das fängt schon beim mittlerweile zum standard gewordenen satz "wenn man keine ahnung hat..." an. jemand der mir so kommt, hat nichtmal eine antwort verdient..

[ nachträglich editiert von darQue ]
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16.05.2012 22:03 Uhr von fraro
 
+1 | -0
 
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@an die Beiden über mir: es freut mich zu sehen, dass sich endlich mal Zwei gefunden haben bei SN ;-)

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