16.05.12 12:12 Uhr
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Adressenveröffentlichung: Verleger beklagt "Pogromstimmung" gegen Urheber

Diverse Künstler haben sich in einem Aufruf für ihre Urheberrechte stark gemacht, woraufhin Netzaktivisten die Kontaktdaten dieser im Netz veröffentlichten (ShortNews berichtete).

Helge Malchow vom Kiepenheuer & Witsch-Verlag beklagte sich nun bitter wegen dieser Aktion und sprach sogar von einer "Pogromstimmung" gegen die Autoren.

Mit einem "Jargon der Unmenschlichkeit" würde im Internet gegen die Verwerter und Künstler Stimmung gemacht, gegen die man sich in jedem Fall wehren müsse.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Autor, Aktivist, Verleger, Urheber, Pogrom
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2012 12:49 Uhr von Akaste
 
+9 | -2
 
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hmm: dieser ständige Nazivergleich nervt schon ein wenig, wenn man ein Problem nicht in ordentlichem Deutsch ausdrücken kann ohne Hitler, Holocaust, Pogrom und dergleichen verwenden zu müssen, sollte man besser den Mund halten. Das ist einerseits ein ausgelutschter Schuh und zum zweiten wird den damaligen Negativleistungen nicht gerecht.

Zum Thema:
Keiner der sich auch nur ein bisschen mit dem Internet auskennt, kann sagen er hätte noch nichts illegal aus dem Netz gezogen. Aber was hier für eine Stimmung gegenüber den eigentlichen Urhebern (nicht einmal den Rechteverwertern) aufgebaut wird ist eine Schweinerei, ja glaubt ihr denn die Kreativen schenken euch alles was ihr wollt? Wenn das so weiter geht wird die Kulturlandschaft einmal sehr arm werden, wer macht sich denn noch die Mühe sich schöpferisch hervorzutun, wenn der einzige dank der Spruch "Dankeschön, aber Geld kriegste dafür nicht" sein wird?
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16.05.2012 14:02 Uhr von Aggronaut
 
+0 | -2
 
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rein zufällig kam: anonymous zur rechten zeit um die kampagne "wir-sind-die-urheber" nicht ins leere laufen zu lassen äh um zum gegenschlag auszuholen.

anonymous gehört doch mit wikileaks in einen topf
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16.05.2012 14:07 Uhr von CrazyCatD
 
+7 | -0
 
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Es geht doch auch gar nicht darum den Autoren ihr Urheberecht abzusprechen, sondern die Verwertungssgesellschaften mal in die Schranken zu weisen, die einen Großteil der Gelder einkassieren, denn Tantiemen für Autoren sind eher gering.

Und man sollte eine Kunstwerke egal um welche Kunst es sich handelt nicht als seine eigenen Ausgeben und den wahren Autor verschweigen, doch das wird im www leider recht oft gemacht.
Habe selber das Problem das Gedichte die ich schrieb von Anderern benutzt werden, wo ich auch nichts gegen hab, aber diejenigen geben diese als Ihre eigenen Gedichte aus und verschweigen das ich der Urheber bin, in solchen Fällen schreibe ich die Benutzer freundlich an und weiße darauf hin, werde ich als Urheber weiterhin nicht genannt oder das Gedich entfernt, behalte ich mir weitere Schritte vor, aber verdienen tut man damit als Künstler nichts denn der Aufwand für mich ist viel höher als der Nutzen.
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16.05.2012 14:43 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -3
 
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Jeder schreit: nach Anonymität im Netz, allen voran die Piraten, aber bei sowas findet es jeder legitim?
Warum macht man nicht einfach eine Liste aller Politiker mit deren Privatadressen?
Am besten gleich noch mit den privaten Handynummern, damit man den Leuten abends auch noch eine schöne gute Nacht wünschen kann...

Dass sich die Vergütung für Künstler und Kunstschaffende ändern MUSS, ist in meinen Augen unumstritten, aber solche Aktionen verurteile ich zutiefst!

Wo kommen wir denn dahin, wenn ein Privatmann plötzlich vor aller Öffentlichkeit bloßgestellt wird?

Denkt mal darüber nach!
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16.05.2012 16:44 Uhr von neisi
 
+6 | -0
 
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Verwerter und Künstler TRENNEN: Dem Künstler gebührt der Lob und der Verdienst, aber nicht den Gebühren-Eintreibern, wie den GEZ-Schlägertrupps !
Was soll ich mit einem Buch, wenn es in Google Books verschwindet und nur noch als Foto verfügbar ist ?
Oder schlimmer, einfach verschwindet, weil es keiner mehr druckt aber auch nicht mehr verbreiten darf ?
Die digitale Demenz greift um sich !
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16.05.2012 16:59 Uhr von tfs
 
+1 | -1
 
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Etwas Käse zum Wein? Jetzt wird natürlich gejammert, die Tränendrüse ist auch so ziemlich das einzige womit man sich eventuell noch aus der Affäre ziehen kann. Hätte man besser mal vorher mal nachgedacht, bevor man seinen Hans Otto unter einen Text voller Lügen, Halbwahrheiten und Hetze setzt, ohne wirklich zu verstehen worum es geht. Nicht das ich das Vorgehen der "Hacker" gutheißen will, aber wer solchen Schwachsinn verzapft, der muss heutzutage halt mit einen "Shitstorm" rechnen, ob man das nun gut findet oder nicht.

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