16.05.12 10:30 Uhr
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Griechenland: Bürger räumen ihre Konten leer

Im Zuge der geplanten Neuwahlen in Griechenland zeigt sich die Bevölkerung ängstlich und verunsichert.

So haben viele Menschen den Entschluss gefasst, ihre Konten leer zu räumen. Bereits am Montag sind etwa 700 Millionen Euro von den Banken Griechenlands abgehoben worden.

Nun wird befürchtet, dass die Ängste der Menschen in Panik umschlagen und sich diese Entwicklung noch verstärkt. Ebenfalls verängstigt zeigen sich die Börsen Europas und der Euro ist stark eingebrochen.


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WebReporter: darQue
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Regierung, Griechenland, Schuldenkrise, Bankkonto
Quelle: www.focus.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2012 10:43 Uhr von Artim
 
+27 | -5
 
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War abzusehen: Wachstum aus immer neuen Schulden zu schaffen, kann auf Dauer nicht gut gehen. Leider betrifft das nicht nur Griechenland.
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16.05.2012 11:05 Uhr von General_Strike
 
+3 | -10
 
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das geht so nicht: Die Euros, die sich in Griechenland befinden, dürfen bald nichts mehr wert sein. Sonst leben die Griechen auf eure Kosten.

Die Inflation in der Eurozone steigt dann und von Rente und Hartz IV kann man noch weniger kaufen.

Also Stempel EU/GR drauf und alles andere entwerten, wo keiner drauf ist. Dann wird auch das Geld vieler Bankräuber, das im Wald vergraben ist, auf einen Schlag wertlos.
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16.05.2012 11:31 Uhr von MC_Kay
 
+13 | -3
 
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Diäten: "Ebenfalls verängstigt zeigen sich die Börsen Europas und der Euro ist stark eingebrochen."

Kein Wunder, dass dann unsere Volksverräter ihre Diäten aufbessern wolln!
Der Euro ist bald nichts mehr Wert, aber die Politiker beziehen noch immer den gleichen "Wert"!

Leider steigt durch den fallenden Euro die Energiekosten.
Tanken wird teurer
Heizöl wird teurer
Strom wird teurer (Gab darüber gestern eine News)
etc.

Aber Hauptsache den eigentlichen Verursachern geht es blendent!!!
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16.05.2012 11:41 Uhr von SN_Spitfire
 
+9 | -1
 
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Ist doch normal: da die Griechen nicht wissen, was die möglicherweise wiedereingeführte Drache an Wert haben wird, hebt man alles ab und hat dann zumindest noch einen Wert in der Hand, welcher in der EU noch genutzt werden kann.

Gerade so ein Handeln führt zur Ausgrenzung Griechenlands aus der EU, aber wer kanns den Griechen schon verübeln. Ich würd wohl genauso handeln. Erst recht, wenn rechtsgerichtete Parteien die Oberhand übernehmen wollten.
Griechenland blickt jedenfalls momentan in keine rosige Zukunft.
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16.05.2012 12:17 Uhr von Peter323
 
+6 | -1
 
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@SN_Spitfire: uns geht´s da auch nich viel besser mit unseren 2-4 Billionen Euro Schuldenberg, je nachdem, ob man Pensionen/Renten mit einrechnet oder nicht.
Zurückzahlen kann man das seit den 70er nicht mehr.
Derzeit kämpft man in sämtlichen EU Ländern, einschließlich Deutschland darum, überhaupt die Zinsen zu zahlen und alte Anleihen gegen neue tauschen zu können.

Jedes Jahr gibs ne saftige Neuverschuldung, nach derzeitigen Regelungen geht das nicht unbegrenzt so weiter, außer man wandelt die EZB zur europäischen FED, also direkte, günstige und unbegrenzte Staatsfinanzierung. Dann sind die Schulden völlig egal, die Inflation trägt einfach pauschal der Bürger. Das wird wahrscheinlich alles darauf hinauslaufen oder eine erneute Währungsreform. Eins von beiden
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16.05.2012 12:37 Uhr von thatstheway
 
+3 | -3
 
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Ein Plus für Griechenland, das sollten mal alle Europäer machen, die mit dem T€uro leben müssen.
Dann wird sich bei den Banken der Spreu vom Weizen trennen,
nur eine der Negativ-Banken wird überleben, die Deutsche Bank,
denen wird sicher wieder was einfallen woran sie dabei verdienen können.
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16.05.2012 13:03 Uhr von General_Strike
 
+1 | -2
 
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@thatstheway: Für griechische Besserverdiener ist das wirklich eine tolle Möglichkeit, ihr Vermögen vor der Inflation zu retten. Wer dagegen arm ist, kann nicht genug auf die Seite schaffen und leidet unter den Folgen wenn den Banken das Geld ausgeht.

Reiche Griechen können ihr Geld tauschen und gegen die Entwertung sichern. Wer von der Hand in den Mund lebt, kann das nicht.
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16.05.2012 14:31 Uhr von SN_Spitfire
 
+0 | -1
 
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@peter323: Korrekt.
Es ist daher Zeit dafür, sein Geld in Werte/Anlagen zu stecken, welche stabil bleiben und auch nach einer möglichen Krise ihren Wert behalten.
Was das für Werte sind, kannst Du selbst herausfinden. Hier scheiden sich die Geister, daher mach ich dahingehend auch keine Vorschläge.
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16.05.2012 14:32 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -1
 
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Bin mal gespannt, wie der Umtausch geht: Wahrscheinlich wie bei der DDR - es werden nur Bankguthaben umgetauscht. Vermutlich ein Nullsummenspiel, denn die Griechen haben dann zwar erst mal Bargeld-Euro, aber keine Bankguthaben-Drachmen.
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16.05.2012 15:46 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+1 | -0
 
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Gibt eine Deckung für elektronisches Geld? .
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16.05.2012 15:58 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+5 | -0
 
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Ohjee Jetzt nimmt es seinen Lauf, wies scheint....Morgen sind alle Banken in Griechenland vermutlich geschlossen und keiner kommt mehr an sein Geld lol
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16.05.2012 16:00 Uhr von General_Strike
 
+2 | -0
 
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Strrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrike! http://www.zeit.de/...

"Schon das positive Szenario ist hier nicht sehr rosig: Es bilden sich Schlangen vor den Banken, weil die Bürger ihre Euro-Ersparnisse in Sicherheit bringen wollen. Damit sie nicht ins Ausland abfließen, SICHERT DAS MILITÄR DIE GRENZEN."

I hoabs ja gleich g´sagt!
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16.05.2012 17:44 Uhr von sicness66
 
+2 | -1
 
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Uhhh 700 Mio. Das ist doch bei 10 Millionen Einwohner nichts. Die Milliardäre haben schon längst ihre Pfründe im Ausland.
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16.05.2012 17:58 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -1
 
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Die Neuwahlen am 17. Juni lassen den Leuten noch genügend Zeit ihr Geld in Sicherheit zu bringen. Nach meinem Szenario sind die Konten am 17.06.2012 vollständig aufgelöst.
Das wäre nicht schlimm. Denn Griechenland könnte sich wieder dem Export von Sirtaki und Ouzo widmen.
Mal (dummen) Spass beiseite - was stellt Griechenland überhaupt her? Kennt jemand eine griechische Ware?
Das Land ist mit - oder ohne - Euro pleite. Das ist die traurige Wahrheit.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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16.05.2012 19:27 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+2 | -0
 
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Ich frage ich ernsthaft, warum es noch keine News über "Blockupy" in Frankfurt gibt. Hab grade von einem Freund gehört, was da los ist Oo Occupy wurde polizeilich geräumt, viele Leute eingesperrt. Das Versammlungsrecht wurde aufgehoben. Sind wir hier in Griechenland oder was?
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16.05.2012 20:24 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -0
 
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@ZiemlichBelanglos: http://www.shortnews.de/...

Ich habe aus Bankerkreisen gehört, daß am Freitag trotz Verbot dennoch viele Demonstranten erwartet werden. Einigen EZB-Mitarbeitern wurde angeboten, am Freitag nicht zur Arbeit erscheinen zu müssen, und eine Bank montiert sicherheitshalber ihre Firmenschilder ab.

Bin mal gespannt, was da nocht passiert...

Edit: Gerade gesehen, daß du im o.a. Thread ja auch schon gepostet hast. ;-)

[ nachträglich editiert von ArrowTiger ]
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16.05.2012 20:33 Uhr von Ich_denke_erst
 
+0 | -0
 
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@ThomasHambrecht: Ich habe das heute schon mal geschrieben - wenn man keine Ahnung hat einfach nicht posten.
Die Griechen haben reiche Bauxitvorkommen in den Bergen die abgebaut werden (aus Bauxit stellt man Aluminium her) und haben dementsprechend auch eine exportierende Aluminiumindustrie. In der Nähe von Larissa steht einer der größten Spanplattenhersteller in Europa, weiterhin stellen sie Wasserschutzanzüge und Schiffszubehör her.
Die Liste könnte man weiterführen - wenn man will.

Das war schon zu Drachmen Zeiten so dass viele Griechen ihr Geld in DM angelegt haben und wenn sie einkaufen mussten wurde schnell getauscht. Schon Ende der 80er Jahre hatte die Drachme schnell an Wert verloren.
Wer will es den Leuten verdenken wenn sie jetzt Euros horten bevor ein evtl. Zwangsumtausch kommt. Verlierer des ganzen sind wiedereinmal die kleinen Leute.
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16.05.2012 21:43 Uhr von AnotherHater
 
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Eigentlich machen die griechischen Bürger genau das Falsche - zumindest volkswirtschaftlich gesehen.

@Butzelmann: Erläutere doch bitte einmal, warum Banken kein Wachstum generieren.. ich bin gespannt. ;-)
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16.05.2012 23:20 Uhr von Fabrizio
 
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laut wiederkehrenden Pressemeldungen: tun die Gireichen das bereits seit einem Jahr.
Scheinbar haben die Griechen diverse Sparbücher und Rücklagen http://www.bild.de/...

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