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Planungsphase: Neue Umlage auf Stromrechnung

Momentan plant die Bundesregierung eine Umlage zur Sicherung der Stromerzeugung in Ost- und Nordsee. Ziel ist es, Windparkbetreiber, die zwar Strom produzieren, diesen jedoch wegen eines Leitungsschadens oder fehlender Anbindung nicht in Landnetz einspeisen können, finanziell zu entlasten.

Im Moment trägt der Netzbetreiber das finanziellen Risiko. Durch Versicherungen kann nur ein kleiner Teil des Ausfalls abgesichert werden. Die restlichen Kosten sollen so über die Umlage finanziert werden.

Der Entwurf sieht vor, dass ab dem 15. Tag 80Prozent der entgangenen Einspeisevergütung erstattet werden sollen. Der Entwurf liegt momentan dem Umweltministerium vor. Wie, ob und wann es tatsächlich umgesetzt wird, bleibt abzuwarten.


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WebReporter: Alphred
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Regierung, Windpark, Umlage, Stromrechnung
Quelle: www.faz.net

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2012 10:22 Uhr von Alphred
 
+8 | -0
 
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Selbst wenn die Umlage nur 1 Cent pro KW/h beträgt ist dies doch wieder im gesamten betrachtet eine sehr hohe Mehrbelastung für Haushalte und Unternehmen.
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16.05.2012 10:28 Uhr von Python44
 
+16 | -0
 
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Last mich raten nach erfolgreicher Umsetzung gibt es eine Millionenspende der Windkraftindustrie für die notleidende FDP ?
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16.05.2012 10:54 Uhr von bodensee1
 
+13 | -0
 
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???? Was soll die Scheisse: wenn ich ein Unternehmen aufmache habe ich ein sogenanntes
Unternehmensrisiko. Damit müssen andere Unternehmen mit weniger Geld auch Leben. Was soll das hier in Deutschland ist der Strom sowieso überteuert.

Wie wäre es endlich mal Stromspreicher zu konzipieren, damit wir den Strom der am Tag zuviel produziert wird nicht jedesmal verschenken bzw. sogar Geld für die Abnahme zahlen.

Dafür Nachts aber wieder teuer einkaufen.
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16.05.2012 11:48 Uhr von SN_Spitfire
 
+4 | -1
 
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Wir wollten: es doch alle so.
Das scheinen wohl ein paar Vorläufer zu sein zum - in meinen Augen - zu schnellen Atomausstieg.

Ich bin definitiv nicht gegen den Atomausstieg, aber so schnell, wie dieser stattgefunden hat, hab ich solche Auswirkungen schon kommen sehen.
Strom wird über kurz oder lang deutlich teurer werden und die umliegenden Länder mit ihren Atommeilern werden sich ins Fäustchen lachen.

Danke Deutschland!
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16.05.2012 12:30 Uhr von thatstheway
 
+3 | -0
 
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@ Butzelmann: Mit anderen, einfachen Worten ausgedrückt :
Die Verbraucher zahlen mal wieder viel Geld für NIX,
siehe unsere Politmarionetten in Berlin etc.

@ autor
kleiner Fehler bei deinem Statement, die Verbraucher und Kleinbetriebe zahlen den Strom und den nicht produzierten Strom. Die Großabnehmer zahlen so gut wie nix, die haben insgesamt einen Bonus von 4 Mrd. jährlich zur Stärkung ihrer Wirtschaftskraft, auch dies zahlt schon der private verbraucher.
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16.05.2012 14:41 Uhr von MC_Kay
 
+1 | -0
 
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omg "Der Entwurf sieht vor, dass ab dem 15. Tag 80Prozent der entgangenen Einspeisevergütung erstattet werden sollen."

Was bewegt dann noch den Betreiber die Anlage wieder anzubinden?

Er wird die mit Sicherheit nicht mehr anbinden!
1. Es entstehen durch die Wideranbindung Material- und Personalkosten
2. Nach einem erneuten Ausfall müsste der Betreiber die in Punkt 1 aufgeführten Kosten wieder ausgeben
3. Würde der Betreiber Wartungskosten sparen. Immerhin läuft die Anlage ja nicht (mehr).
4. Würden viele Windkraftanlagen ihre Anbindung verlieren, werden die Betreiber bestimmt Gelder anfordern, um sie wieder anzubinden.
5.

.... Schaut euch die Deutsche Bahn an. Die verfährt so schon seit Jahren mit dem Schienennetz!

Wie man es aus Deutschlang gewohnt ist, werden diese Anlagen mit Sicherheit NICHT mehr angebunden!
Die Betreiber sind doch nicht bescheuert ;)

[ nachträglich editiert von MC_Kay ]

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