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Finnland: Keine Störerhaftung für WLAN-Betreiber

WLAN-Betreiber in Finnland können aufatmen. Ein Gericht entschied nun, dass Betreiber offener WLANs nicht automatisch haften.

Hintergrund war eine Klage verschiedener Rechteverwerter gegen eine Frau, deren offener Internet-Anschluss von Unbekannten genutzt wurde, um Urheberrechtsverletzungen auf einer Filesharing-Plattform zu begehen.

So lang die Kläger nicht beweisen könnten, dass die Frau selbst die Urheberrechtsverletzung begangen hat ist diese nicht zu verurteilen, gab das Gericht in seiner Urteilsbegründung bekannt.


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WebReporter: Alphred
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Finnland, WLAN, Betreiber, Haftung
Quelle: winfuture.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2012 08:40 Uhr von Alphred
 
+18 | -1
 
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Das Gericht hat sich somit gegen die Störerhaftung ausgesprochen und betont, dass sich das Urteil in den Rahmen der europäischen Gesetzgebung einbettet. In Deutschland dürften wir bei der momentanen Gesetzeslage eher nicht mit solchen Urteilen rechnen. Schade eigentlich!
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16.05.2012 10:01 Uhr von Suicide-King
 
+5 | -0
 
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So schaut es aus. In Deutschland ist es per Gesetz zur Zeit so geregelt, dass jeder der WLAN betreibt dafür auch verantwortlich ist. Egal ob nun Privat oder Kommerziell, völlig gleich ob verschlüsselt oder nicht. Also auch die Betreiber von Internet - Cafes werden dafür verantwortlich gemacht was die Besucher des Internet - Cafes hoch- und runterladen. Gleichzeitig ist es aber den Betreibern der Internet - Cafes verboten zu überwachen was so alles in dem LAN / WLAN gemacht wird.
Lang lebe die Netzpolitik der aktuellen Regierung.
Wäre genau so wenn ich einem Freund mein Auto ausleihe und er damit alleine los fährt. Ich aber dann dafür bezahlen muss und die Punkte bekomme für seine Fahrkünste.
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16.05.2012 10:13 Uhr von saber_
 
+5 | -0
 
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deutschland das land in dem es mehr schranken als wege gibt :)

wird hoechste zeit das sich die netzpolitik dieses landes ein wenig liberalisiert...

vor allem wuerde es das mobilfunknetz (welches mittlerweile auch schon hoffnungslos ueberfordert ist) teilweise sehr stark entlasten...

grade in amerika hat man in den staedten fast schon flaechendeckend offene wlan hotspots - kostenlos!

ich wuerde meinen access point auch oeffnen, denn wofuer brauche ich sonst 32 mbit? dann meine eigenen clients mit paketpriorisierung versehen und schon hab ich genau 0,0 nachteile dadurch...
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16.05.2012 10:40 Uhr von SN_Spitfire
 
+2 | -5
 
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Naja aber mal ehrlich: Mal ehrlich Leute.
Wer ein offenes WLAN betreibt, der handelt eh grob fahrlässig.
Gut, es gibt zwar mittlerweile bestimmte Router, die WLAN und LAN strikt trennen, aber dann nützt einem das WLAN auch nur zum Surfen.
Ich nutze mein WLAN auch zum Datenaustausch innerhalb meines Heimnetzwerks. Wer dann ein offenes WLAN betreibt und dadurch quasi jedem in gewisser Weise Zugriff aufs ganze Heimnetz gibt, der ist selbst Schuld, wenn plötzlich Daten fehlen oder ähnliches.
Natürlich finde ich die Regelung hierzulande irrsinnig, aber wer betreibt denn wissentlich sein WLAN unverschlüsselt?

Zum Thema offene WLANs generell steh ich gespalten gegenüber. Mein WLAN bleibt auch mein WLAN, da ich das für meine Zwecke aufgesetzt habe und nicht für Andere.
Es zu öffnen, damit andere Nutzer zugreifen können, würde ich nicht machen.
Heutzutage hat doch fast jeder eine Handyflatrate, um unterwegs im Internet zu sein und der meiner Ansicht nach geringe Prozentsatz an "WLAN-Suchern" kann sich auch anderweitig einen Netzzugang suchen.

Gut, in meiner Wohngegend wird wohl eher keiner mein WLAN nutzen, da ich nicht mitten in der Stadt wohne und drumherum jeder einen Anschluss besitzt ;)

@saber
Dass in Innenstädten/Großstädten das Mobilfunknetz überlastet sein mag, kann durchaus sein, aber gehts weiter hinaus, wirds immer weniger.
So eine offene WLAN-Struktur würde nach meiner Meinung nach nur in Großstädten richtig Sinn machen.
Eventuell sollten die Provider selbst überlegen in zentralen Bereichen eine WLAN-Struktur aufzubauen.
Dennoch werden die Knotenpunkte des Netzes dann trotzdem an Grenzen stoßen, da über Festnetz und Handynetz der gleiche Datenstrom aufgebaut wird.

[ nachträglich editiert von SN_Spitfire ]
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16.05.2012 10:40 Uhr von blz
 
+6 | -0
 
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Ein tolles: Urteil! Die Deutsche Regelung wiederspricht in meinen Augen jeglichem Sinn. Sogar Leute, die beweisen konnten, dass Sie zu dem Zeitpunkt im Urlaub waren wurden schon vor Gericht gezerrt.
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16.05.2012 15:09 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -3
 
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Können: die Minusklicker zumindest dazu stehen und ein entsprechendes Kommentar hinterlassen?

Nein? Feiglinge! ;P

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