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ThyssenKrupp stoppt Milliarden-Grab

Nachdem der deutsche Stahlkonzern ThyssenKrupp mit Milliardenaufwendungen zwei Stahlwerke in Brasilien und den USA errichtet hat, erwägt der Vorstand nun einen Verkauf der Werke. Nachdem der Bau und der Hochlauf der Werke bereits zwölf Milliarden Euro kosteten, erwiesen sich die Anlagen als Milliardengrab.

Der ursprüngliche Plan sah vor, in Brasilien kostengünstig Stahl zu produzieren und diesen in die USA zu verschicken, um ihn dort für die Automobilindustrie zu verarbeiten. Allerdings machten steigende Löhne, Erzpreise und die Aufwertung der brasilianischen Währung einen Strich durch die Rechnung.

Durch die Probleme mit den Werken schrieb ThyssenKrupp zuletzt tiefrote Zahlen und sah sich sogar gezwungen, Teile seiner Edelstahlproduktion in Europa zu verkaufen.


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WebReporter: Tschikago
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Milliarden, Grab, Krupp, Thyssen
Quelle: www.n-tv.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.05.2012 18:46 Uhr von Tschikago
 
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Unglaublich sowas. In Europa wo das Geschäft lief werden Arbeitsplätze abgebaut und Unternehmen verkauft, nur um Milliarden an Euros in zwei unrentable Werke zu stecken.
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15.05.2012 19:37 Uhr von desinalco
 
+19 | -0
 
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wenn der: plan aufgegangen wäre dann hätten die über kurz oder lang eh arbeitsplätze in europa abgebaut...


ein hoch auf die globalisierung!!!!
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15.05.2012 21:11 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -0
 
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Das erinnert mich an Nokia ob die beiden Manager sich gegenseitig kennen?

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