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Trotz Neuwahlen in Griechenland: Wolfgang Schäuble bleibt bei Sparauflagen hart

Nach Meinung von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble rührt die Situation in Griechenland daher, dass das Land in der Vergangenheit zu wenig gespart habe. Deshalb sei auch in Anbetracht des Scheiterns einer Regierungsbildung in Griechenland eine Nachverhandlung der Sparauflagen unverhandelbar.

Schäuble argumentierte: "Die Menschen in Griechenland müssen wissen, dass das, was wir für Griechenland vereinbart und auf den Weg gebracht haben, eine ganz außergewöhnliche Anstrengung ist". Die griechischen Bürger müssten selbst über den Preis des Verbleibs in der Eurozone entscheiden.

Der Chef der Euro-Gruppe Jean-Claude Juncker betonte derweil, dass man Griechenland unter allen Umständen in der Eurozone behalten will. Das Land müsse allerdings alle Auflagen und Bedingungen vollständig erfüllen.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Griechenland, Wolfgang Schäuble, Neuwahlen
Quelle: www.wiwo.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.05.2012 17:32 Uhr von ArrowTiger
 
+3 | -2
 
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Nicht überraschend! Ist Schäuble ein bornierter Dogmatiker ohne ökonomischen Sachverstand, oder ein planvoller "Schock-Stratege", dies ist hier die Frage. (Oder beides?)

Letzteres ist aufgrund einer kürzlichen Äußerung von ihm zur Notwendigkeit einer Krise in der EU nicht unwahrscheinlich. Dann wäre er allerdings ein Verbrecher.

Wenn man sich dann nochmals folgendes in Erinnerung ruft:

"Schäuble setzt auf den Hinauswurf Griechenlands aus der Eurozone und hat gegenüber seinem portugiesischen Kollegen gesagt, Portugal könne mit sanfteren Bedingungen zur finanziellen Rettung rechnen, aber dies erst, wenn Europa mit Griechenland harsch genug umgegangen ist, um auf diese Weise die deutsche öffentliche Meinung zu befriedigen." (Quelle: http://www.nachdenkseiten.de/...)

Dies ist aber offenbar die generelle Einstellung der Unionsfraktion. Schäuble steht mit dieser asozialen Meinung nicht alleine da! Wenn die sich durchsetzen, ist die EU am Ende...
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15.05.2012 19:32 Uhr von Krawallbruder
 
+3 | -1
 
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Die EU braucht Griechenland nicht unsere Politiker brauchen Griechenland um ihr LÜGEN- und SCHWARZGELDKONSTRUKT aufrecht zu halten!
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15.05.2012 21:53 Uhr von Michael7
 
+3 | -0
 
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Was für eine fantastische Motivation: Da werden sich die Griechen bestimmt sofort zusammenreißen, eine europafreundliche Regierung bilden und sparen bis der Arzt kommt. Dann können auch weiterhin 80% der Hilfen als Schuldzinsen an die Banken zurückfließen. Gleichzeitig werden in Griechenland Gehälter gekürzt, Menschen entlassen und der Mindestlohn weiter gedrückt. Nun können die Menschen aber noch weniger kaufen und der Staat bekommt weniger Steuern in seine Kassen und benötigt noch mehr Geld. Das bekommen die Griechen wieder vom Euro-Rettungsschirm (gegen weitere Auflagen). Nun müssen wieder alle EU-Länder ihre eigenen Haushalte belasten um Griechenland weiteres Geld zu schicken usw. usw.

Das Geldfluss-Schema in kurz für Begriffs-Stutzige
Euroländer >> Euro-Rettungsschirm >> Griechenland o.a. >> Banken >> Euroländer (die machen mehr Schulden) >> Euro-Rettungsschirm >> Griechenland o.a. >> Banken >> Euroländer >> Euro-Rettungsschirm usw. usw.

Am Ende haben wir eine komplett geschwächte europäische Wirtschaft. Ein echtes Scheiß-System und wir bekommen diesen Müll auch noch als der Weißheit letzter Schluß verkauft. Im Lauf der Zeit knickt natürlich ein Staat nach dem anderen ein, denn der Rettungsschirm wurde rechtlich so konzipiert, dass nicht einmal ein Regierungswechsel (siehe Frankreich) etwas daran ändern kann.

Wohin steuert die Finanz-Politik?
Sind denn dort oben alle von den Banken geschmiert?

Weitere Hintergründe gibt es auf
http://www.wissensmanufaktur.net/

[ nachträglich editiert von Michael7 ]
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16.05.2012 01:52 Uhr von Tuetengeier
 
+1 | -0
 
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EU Sparauflagen für Griechenland, Spanien usw. Also, vielleicht ist das hier mal so ´ne richtig blöde Frage. Möglicherweise habe ich ja etwas nicht verstanden. Aber ! Wenn es die EU in ihrer jetzigen Form gar nicht geben würde. Nur so als europäische Wirtschaftsgemeinschaft. Also die EWG. Was würde dann mit Pleiteländern oder Verspäkulierbanken dann passieren ? Wenn jedes Land auf sich selbst aufpassen müßte ? Pleiteländer weg von der Landkarte, oder was ? Warum brauchen wir "China" um die EU zu retten. Die gelbe Gefahr ! Sorry ! Ich, als normaler Arbeiter kann nicht nachvollziehen warum hunderte von Milliarden Euro ( deutsche Steuereuro ) ins europäische und sonstige Ausland verpulvert werden und meine Heimatstadt noch nicht mal Geld hat um in ein paar städtischen Pflanzkübeln "Stiefmütterchen" zu setzen. Vom Stadtfest was sonst alle zwei Jahre stattgefunden hat ganz zu schweigen. Die Griechen zeigen uns das was in nächster Zeit auf UNS zukommt. Es geht nur noch um BANKEN ! Und um die Wirtschaft ! Wir alle stehen am Höllenschlund !!!

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