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Griechenland: Letzter Versuch - Expertenregierung soll installiert werden

Nachdem bislang alle Bemühungen um die Bildung einer neuen Regierung in Griechenland gescheitert sind, ist jetzt ein letzter Vorschlag laut geworden, Neuwahlen zu verhindern. Man will eine Expertenregierung bilden. Karolos Papoulias will über diesen Vorschlag mit den Parteichefs reden.

Einzig ausgeschlossen aus den Gesprächen um eine Expertenregierung sind die Faschisten. Papoulias will die pro-Europa orientierten Parteien Neue Demokratie, PASOK und die Demokratische Linke dafür an einen Tisch bringen.

Der Chef der Linken sagte aber, dass eine Technokraten-Regierung "eine Niederlage für die Politik" sei. Die kommunistische Partei hat Gespräche darüber direkt abgelehnt. Die verbleibenden beiden Parteien äußerten sich zunächst positiv zu dem Vorschlag, eine Expertenregierung zu installieren.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Griechenland, Experte, Versuch, Letzter, Regierungsbildung
Quelle: www.tagesschau.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.05.2012 06:37 Uhr von Borgir
 
+0 | -8
 
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Das ist mal gar keine so schlechte Idee. Experten aus allen Parteien sollen dem Land helfen. Wenn man die nöige Kompetenz besitzt in den Parteien sollte das möglich sein.
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15.05.2012 08:53 Uhr von Phyra
 
+1 | -5
 
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expertenregierungen waren an sich das einzig richtige, oder zumindestens in einzelne themengebiete unterteilte regierungssektionen.
Wie soll man denn von einem normalen maurer der durch glueck und erfahrung in den bundestag gekommen ist erwarten, dass dieser sich ausreichend in wirtschaft, bildungssystem, forschung, familienwesen, gesundheit, infrastruktur und was weiß ich cniht noch alles auskennt um eine fundierte und vor allem realitaetsnahe meinung zu vertreten?
Solange alle politiker ueber alle themengebiete abstimmen muessen/koennen die normalerweise 10 oder mehr studiengänge umfassen, kann man nicht erwarten, dass die politik sinnvolle entscheidungen treffen kann die nciht nur subjektive unbegruendete meinungen wiederspiegeln.
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15.05.2012 09:10 Uhr von Jaegg
 
+3 | -1
 
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@Phyra: also realitätsnäher wird wohl jeder maurer leben und würde auch regieren als IRGENDEINER der juristen-politik-päckchen, die wir in den letzten 50 jahren gesehen haben. denn ein maurer weiß, was es bedeutet zu arbeiten!

@news:
haben die in griechenland nicht schon so einen ehemaligen mitarbeiter der EZB an die führungsposition manövriert? :D
wird immer lächerlicher...
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15.05.2012 09:18 Uhr von DrStrgCV
 
+5 | -0
 
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Absolutes No-GO: @Autor - hast du sie noch alle ?

Das was da vorgeschlagen wird ist eine Abschaffung der Demokratie. Wer bennent die sogenannten Experten ?
Wer setzt wen in welche Poistion ?

Am besten überall wieder Goldman Sachs Angestellte wie in ganz Europa ?
Die armen Griechen, die sollen endlich raus aus dem Euro, das ist die einzige Chance die sie haben.
Klar, dass die wahren Herrscher Europas das nicht haben wollen, denn sie müssten dann Verluste einführen.

Info zu Goldman Sachs:
http://www.google.de/...
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15.05.2012 09:28 Uhr von Phyra
 
+0 | -2
 
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@jaegg: was denkst du denn woher unsere politiker kommen? als ob die alle jura oder aehnliches studiert haetten...
und zu wissen was es heißt zu arbeiten qualifiziert einen in KEINER weise dazu ein land zu fuehren, denn nur weil man mal gearbeitet hat hat man trotzdem noch lange keine ahnung vom bildungssystem oder dem effizienten ausbau nationaler infrastruktur!
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15.05.2012 09:28 Uhr von sicness66
 
+5 | -0
 
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Bankrotterklärung der Demokratie: und das ausgerechnet im "Gründerland". Da darf man sich nicht wundern, wenn die Faschisten und Kommunisten bald die Straßen beherrschen. Wahrscheinlich eine "Expertenregierung" von Brüssels und Berlins Gnaden. Einfach nur schrecklich.
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15.05.2012 09:33 Uhr von derSchmu2.0
 
+0 | -2
 
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Die Idee ist doch garnicht so verkehrt Man sammelt alle wichtigen Themen, wie Wirtschaft, Soziales, Bildung etc. weist denen gewisse Unterkategorieen zu. Jedem Thema und jeder Unterkategorie werden entsprechende Experten zugewiesen. Dadurch haetten wir erst einmal rein theoretisch jedem Thema, das in der Politik moeglich ist, Leute zugewiesen, die wissen, wovon sie reden.
Demokratisch wird das Ganze, in dem wir den Waehler zum Beispiel 2 Stimmen geben, eine fuer das Thema und eine fuer irgendeine Unterkategorie (hierbei haette die 2. Stimme mehr Gewicht, da die ins Detail geht). Dadurch bestimmt der Waehler bzw. das Volk, welche Themen ihm erstmal am wichtigsten sind.

Was in das System nicht so ganz hineinpasst, alles muss angepasst werden, in Krisenzeiten duerfen existenziell wichtige Themen, wie Soziales und auch Wirtschaft, nicht zu kurz kommen, da sollte man einen Mindestprozentsatz angeben...

Von der Ueberlegung her nicht schlecht, aber es wird sich wohl nicht fuer gewisse Gremien eine Zahl an Experten finden lassen, da hinter diesen nie eine Lobby stehen wird, die die Experten "entlohnt"...
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15.05.2012 10:24 Uhr von sv3nni
 
+2 | -0
 
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naja: die sollten lieber ne wissenschaftliche konferenz machen auf der loesungen von wissenschaftlern eingereicht und praesentiert werden
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15.05.2012 10:35 Uhr von Draco Nobilis
 
+3 | -0
 
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Theorie und Praxis: Eine Technokratie wäre rein theoretisch gesehen das beste was geht. Leute die Meister ihres Faches sind beschäftigen sich mit genau den Problemen auf die sie Jahrzehntelang hin studiert und gearbeitet haben. Anders als Familienminister die als Qualifikation ein Justiztitel und x Kinder vorweisen können-.-

Real werden aber da genau die gleichen menschenverachtenden Subjekte wie immer auf die Posten gesetzt. Dieses mal aber dann ohne das sie zuvor gewählt wurden.

Theoretisch genau das richtige Praxistechnisch wird das ein Alptraum ohnegleichen. Die Passage "...ist jetzt ein letzter Vorschlag laut geworden, Neuwahlen zu verhindern"
reicht mir völlig aus um sagen zu können wohin das laufen soll.

[ nachträglich editiert von Draco Nobilis ]
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15.05.2012 10:47 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -1
 
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@Draco Nobilis: -- "Eine Technokratie wäre rein theoretisch gesehen das beste was geht."

Technokratie per se ist keine Garantie für gute Politik! Die Nationalsozialisten oder das stalinistische Regime waren hoch technokratisch. Siehe z.B. der planmäßige Massenmord an den Juden.

Ich kann mir auch ganz gut vorstellen, welcher Art Technokraten in Griechenland eingesetzt werden sollen. "Sparkommissage" und "Insolvenzverwalter", die das Land zugunsten der privaten Investoren optimal ausbluten sollen. So haben das die Neoliberalen bisher jedenfalls in allen anderen Ländern gehalten. (Außer in Russland, da hier die Russen recht schnell Ausländer vom Ausverkauf des Landes ausgeschlossen haben.)

-- "...ist jetzt ein letzter Vorschlag laut geworden, Neuwahlen zu verhindern"

Die wissen ganz genau, daß die Radikale Linke bei Neuwahlen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die Stimmenmehrheit bekommen wird und dann eine Mehrheitsregierung bilden kann.

Mag sein, daß der Vorschlag für Griechenland ja doch kein schlechter ist. Aber bei dem, was da bisher so abging, bin ich lieber vorsichtig. ;-)

[ nachträglich editiert von ArrowTiger ]
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15.05.2012 10:54 Uhr von Draco Nobilis
 
+2 | -0
 
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@ArrowTiger: Ja wie gesagt, theoretisch wäre es gut wenn die Leute bestimmen könnten die wirklich Ahnung haben.

Aber wie du ja geschrieben hast ist das real eben nicht der Fall.
Der Vorschlag einer solchen Regierung ist daher IMMER abzulehnen. Wir leben nunmal nicht in Star Trek wo jeder immer das beste für alle will, hier will immer nur jeder das beste für sich/seiner Lobby.
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15.05.2012 11:03 Uhr von MAKEDONISMUS
 
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griechen geht nach hause, nach IRAK !!! diese griechen sollte man wieder dahin schicken wo sie ürsprünglich im 7jahrhundert eingewandert sind, nämlich nach IRAK.

HLA genes in Macedonians and the sub-Saharan origin of the Greeks.

2) Macedonians are not related with geographically close Greeks, who do not belong to the "older" Mediterranenan substratum, 3) Greeks are found to have a substantial relatedness to sub-Saharan (Ethiopian) people, which separate them from other Mediterranean groups.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/...
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15.05.2012 11:09 Uhr von artefaktum
 
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Expertenregierung? Und wer soll das dann genau sein?
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15.05.2012 11:38 Uhr von CoffeMaker
 
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"Und wer soll das dann genau sein? "

Marionetten, es werden mit 100% "Experten" sein die eu-loyal sind und die das einfach dem Volk aufbürden.
Sobald eine Regierung das Geschäft übernimmt die nicht vom Volk gewählt ist ist es eine offene Diktatur.
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15.05.2012 14:36 Uhr von Draco Nobilis
 
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Demokratie der Idioten^^: Man sieht ja gut wie eine Demokratie funktioniert.
Wenn wir zu jedem Mist gefragt werden werden wir unsere meinung durch die BILD bilden lassen. Dann werden wir durch die BILD und dem Fernsehen regiert. Der IQ ist derzeit schon mächtig am sinken.
Demokratie der Dummen/Idioten geht eben nicht.
Das ist zwar antidemokratisch, aber lieber soll jemand der NULL,NULL Plan hat sich einfach mal zurückhalten

Kannst ja mal gucken ob es funktionieren würdenwenn der Michel über Todesstrafe abstimmen dürfte.

Das Problem ist eben das es bisher nichts außer der repräsentativen Demokratie gibt das eingermaßen funktioniert. Nur eben dumm wenn die Volksvertreter nicht mehr dem Volk dienen.

[ nachträglich editiert von Draco Nobilis ]
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15.05.2012 15:38 Uhr von limasierra
 
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Aha, und: die neue Regierung saß bestimmt schon beim letzten Treffen in St. Moritz...
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15.05.2012 20:12 Uhr von internetdestroyer
 
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Also: so verstehen die Demokratie? Wenns nicht nach den Vorstellungen passt einfach eine entsprechend Angepasste vor die Nase setzen?

Ganz toll!

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