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Enoch zu Guttenberg tritt wegen Windrädern wütend aus Naturschutzbund aus

Der Vater des zurückgetretenen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg ist ein berühmter Dirigent und Mitbegründer des Naturschutzbundes BUND.

Doch nun verlässt Enoch zu Guttenberg wütend die Organisation, weil er gegen Windräder ist, die er mit den dreibeinigen Herrschern aus H. G. Wells "Krieg der Welten" vergleicht.

Diese "Geländefresser" sähen nicht nur scheußlich aus, sondern seien auch für die Ermordung von Vögeln verantwortlich. Der BUND fördere jedoch die Windkraft, was er nicht hinnehmen könne.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Vater, Austritt, Umweltschutz, Windrad, Naturschutzbund, Enoch zu Guttenberg
Quelle: taz.de
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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.05.2012 12:37 Uhr von Peter323
 
+18 | -5
 
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@bertl058: wenns nur das wäre... wäre es ja gar nicht so schlimm :)

Einer der Hauptprobleme bei Windkraft ist auch, dass die Energieproduktion nicht einstellbar ist, also sich völlig nach Wind und Wetter richtet und damit undefiniert ist.

Man muss also an windstillen oder an windschwachen Tagen, die durchaus vorkommen, mit einem Totalausfall der Anlage rechnen, um die Energieversorgung auch dann zu gewährleisten. Es müssen also parallel immer konventionelle Kraftwerke im vollem Umfang "bereitgehalten" werden.

Ich spekulier´ immer noch auf Fusionskraftwerke --- wenn das theoretische Modell in der Praxis funktioniert, wäre es super und wir sind die Energie und Umweltprobleme für etliche Jahre los!
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14.05.2012 12:42 Uhr von aminosaeure
 
+15 | -9
 
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ich hoffe er fährt nur Fahrrad und kein Auto, weil dort weit mehr Vögel ums Leben kommen.
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14.05.2012 13:12 Uhr von aminosaeure
 
+1 | -20
 
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14.05.2012 13:30 Uhr von Phyra
 
+15 | -4
 
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@aminosaeure: in sehr sehr geringem umfang und auch nciht sehr langlebig, aber hauptsache erstmal dagegen gewesen richtig? ;)
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14.05.2012 13:35 Uhr von Shoiin
 
+7 | -2
 
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@aminosaeure: Sorry fürs Minus, ich weiß es jetzt besser. Der radioaktive Abfall der dabei anfällt ist aber bedeutend weniger langlebig und es kann auch niemals zu ner unkontrollierbaren Kettenrekation kommen. Kernfusion ist die wahre Zukunft und bedeutet im Prinzip unerschöpfliche Energie.
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14.05.2012 14:17 Uhr von jschling
 
+4 | -9
 
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wat ne Wurst der Kerl: "vergleicht die Windräder mit den dreibeinigen Herrschern" :-(( = eindeutiger Beweis, dass zuviel TV-Konsum blöd macht
Also nix gegen vernünftige Argumente, gibts definitiv auch, aber mit so einer "fachlichen Aussage" disqualifiziert er sich eindeutig selbst

ich persönlich halte Windkraft für wichtig und EINE der ausbauwürdigen Methoden zur Stromgewinnung. Ich will bestimmt nicht sagen, dass die Dinger schön sind, aber... in meiner sichtbaren Umgebung steht ein Kohlekraftwerk und 2 sind im Bau. Soll Herr Gutenberg sich doch mal hier hinstellen und den Bürgern vor Ort doch bitte deutlich sagen, dass ihm die Gesundheit von mir und meinen Nachbarn am Arsch vorbei geht - muss man halt verständnis für haben, denn die Windräder sehen wirklich kacke aus :-((
solche W*chser müssten einmal im Monat hier rüberschickt werden aus dem netten Süddeutschland um ihre Fresse auch nur 10 Minuten in den Kamin halten

Windkraft ist sicherlich nichts dauerhaft stabil vorrausplanbares, aber es gibt verschiedene Methoden die Energie zu speichern. Das bringt sicherlich auch Nachteile für die Umwelt mit sich, um diese auszuschliessen müssten wir auf jede Form der Energie verzichten, aber im Verhältnis ist der Schaden deutlich geringer. Lokal wird gegen Speicherkraftwerke ähnlich argumentiert wie von Herrn Gutenberg - die Dinger mag man als Verschandelung ansehen, aber ökologisch ist es eine der kleinsten Belastungen der Natur im Gegensatz zu Kraftwerken mit fossilen Brennstoffen.

Fusionsreaktoren... gibts noch nicht und wird auch morgen ganz bestimmt noch nicht so weit sein. Von daher kann ich nur sagen: Tachionenwellen aus dem All KÖNNTEN unser Energieproblem sicherlich auch lösen - tun sie aber auf absehbare Zeit definitiv nicht !!!
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14.05.2012 15:49 Uhr von Alice_undergrounD
 
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gut so: ich mag die dinger auch nicht
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14.05.2012 15:52 Uhr von aminosaeure
 
+3 | -1
 
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Nicht ganz Richtig Chorkrin. Zitat: "Für die Herstellung von Windkraftanlagen und Solarpanels werden grosse Mengen Seltener Erden benötigt,"

Nein, die vielfach verwendeten Solarzellen benötigen Silizium, Phosphor und Bor, keines davon ist eine "seltene Erde", die in China abgebaut werden muss.
Nur wenige Zellen auf Dünnschichtbasis sind davon betroffen, die sind aber seltener und weniger Leistungsfähig.

Auch Windkraftwerke können ohne Seltene Erden gebaut werden, werden dann nur etwas größer oder weniger Leistungsfähig.
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14.05.2012 15:53 Uhr von omar
 
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@Peter323: Ein Wasserstoff-Hybrid-Kraftwerk wäre effizienter:
http://www.shortnews.de/...

"Bis zu 9.000 Haushalte können durch drei Windturbinen mit Strom versorgt werden. Zudem wird mit der überschüssigen Energie durch Elektrolyse Wasserstoff gewonnen.

Dadurch kann ein Teil der Energie gespeichert werden. In windarmen Zeiten kann dieser gemeinsam mit Biogas eingesetzt werden, um Strom und Wärme zu produzieren."
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14.05.2012 16:41 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+1 | -0
 
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@Peter: "Man muss also an windstillen oder an windschwachen Tagen, die durchaus vorkommen, mit einem Totalausfall der Anlage rechnen, um die Energieversorgung auch dann zu gewährleisten. Es müssen also parallel immer konventionelle Kraftwerke im vollem Umfang "bereitgehalten" werden."

Das ist noch der Fall, weil es keine guten Speicherblöcke gibt, so wie ich das mitbekommen habe, die eben mehr oder Länger Energie speichern können, für solche Fälle. Wenn ich jetzt nicht falsch liege...
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14.05.2012 16:54 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
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Ringwallspeicher: pumpspeicher etc, kennt ihr sowas?
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14.05.2012 17:39 Uhr von Lornsen
 
+1 | -3
 
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diese: Vogelschredder sind auch sind auch sehr gute Steuerspar-
anlagen. 100.000 investiert = 50.000 Steuergutschrift. Und auf
100.000 die jährl. Gewinne.

Früher konnte man sich noch mit eine mtl. Rate von 100 Euro
beteiligen. Aber die Zeiten sind vorbei. Ich glaube die mindest
Zeichnungssumme liegt z.Zt. bei 20.000

Werden bestimmt einige hier dabei sein, die genauer anzeigen
können.
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14.05.2012 18:01 Uhr von Akaste
 
+0 | -3
 
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trifft doch nur dumme Vögel die gegen so einen Arm krachen, oder die zielen genau, so als selbstmordgefährdeter Vogel muss man halt in der Neuzeit nicht mehr nur gegen die Mauer segeln.
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14.05.2012 18:22 Uhr von sigillaria
 
+1 | -2
 
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pro oder kontra Jedenfalls hat sich die "land art generator initiative" schon 2009 Gedanken gemacht und Berechnungen durchgeführt, wie viel der Gesamtfläche der Erde benötigt würde, um die gesamte Erde mit ausreichend regenerativer Energie zu versorgen. Die Fläche ist, wie ich finde, erstaunlich gering.

Artikel (in Englisch): http://www.landartgenerator.org/...
nur Windkraft Karte: http://www.landartgenerator.org/...
nur Solar Karte: http://www.landartgenerator.org/...
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15.05.2012 09:34 Uhr von Phyra
 
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@aminosaeure
ohne seltene erden sind die permanentmagnete welche fuer windkraftanlagen verwendet werden wesentlich schwaecher und damit auch die effizienz weit geringer, also in keiner weise lohnenswert.

@sigillaria
erstaunlich gering? das sind riesie flaechen die da zugepflastert werden muessten, abgesehen von den baukosten/bauzeit, dem matieralaufwand und vorallem den wartungskosten ist das unrealisierbar, da regenerative energiequellen derzeit eine viel zu geringe energiedichte haben.
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15.05.2012 12:28 Uhr von aminosaeure
 
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Welt ohne Seltene Erden: Zitat"In jeder Elektronik stecken seltene Erden (zb Lanthan und Neodym, ohne das heute kein Microchip und keine effektive Leiterbahn auskommt), nicht nur in den Solarzellen selber, auch in der Steuer- und Leitungstechnik der Zellen, der Verbingung untereinender und zum Netz ... ohne seltene Erden keine funktionstüchtigen Zellen, auch wenn er noch gelänge die Zellen an sich irgentwie zu produzieren .... immer im Ganzen denken. ;)"

Nein, es geht alles ohne seltene Erden, sie werden nicht zwingend benötigt.
Leiterbahnen sind ohnehin aus reinem Kupfer, Legierungen wären keine guten Leiter.
Microchips beinhalten auch nur Silizium, welches mit Aluminium oder Phosphor dotiert wird, die Steuerung würde also ohne Seltene Erden funktionieren.
Widerstände, Kondensatoren, Spulen, MosFets, alles ohne Seltene Erden, vieleicht alles etwas weniger effektiv, aber machbar.

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