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Argentinien: Versunkene Stadt taucht nach 27 Jahren wieder auf

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde etwa 600 Kilometer von der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires eine Kleinstadt namens Villa Epecuén gegründet. Diese Stadt befand sich am Ufer eines Salzsees und galt für eine lange Zeit als Badeort. In den 1970er Jahren zählte man 5.000 Einwohner.

Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre begann das Unglück. Durch starke Regenfälle stieg der Wasserpegel des Salzsees enorm an und im Jahre 1984 brach ein wichtiger Damm, wodurch die Stadt überflutet wurde. Im Jahr 1993 war die Stadt bereits zehn Meter unter dem Wasser versunken.

Da in dieser Gegend Argentiniens seit dem Jahr 2000 eine Dürre herrscht, ist der Wasserpegel stark zurückgegangen, wodurch die Ruinen von Villa Epecuén langsam wieder auftauchen. Einige Teile der Stadt liegen immer noch unter Wasser, aber es sind schon zum Beispiel Häuserruinen zu erkennen.


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WebReporter: Margez
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Stadt, Wasser, Argentinien, See, Ufer, Wiederkehr
Quelle: news.de.msn.com

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.05.2012 11:05 Uhr von saber_
 
+12 | -35
 
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14.05.2012 11:59 Uhr von Jlaebbischer
 
+28 | -4
 
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saber_: Was ist denn mit dir los?

Wer konnte beim Bau der Stadt ahnen, dass dieser Ort irgendwann so dermassen überflutet wird?

Das selbe könnte man also von JEDEM Badeort an einem See, Fluss oder Ozean schreiben. Also kleiner, bleib mal bitte mindestens 50 Kilometer von jeder Wasserfläche auf sder Welt weg, damit dein Müll nicht dabei ist, wenn unerwartet mal das Geässer überläuft.
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14.05.2012 12:20 Uhr von Shoiin
 
+13 | -0
 
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Lol, flacher als Holland.
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14.05.2012 13:07 Uhr von LLCoolJay
 
+6 | -3
 
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Jlaebbischer: 50m reichen gar nicht.

Man denke mal an Sylt. Da hat das Meer seit den 70ern um einiges mehr abgetragen und weggespült.


saber_: Was für ein Problem hast du? Konnte doch niemand ahnen, dass der See so hoch steigt. Auch hier in Deutschland wirst du jede Menge Talsperren finden die, wenn sie brechen würden, einige Städte und Dörfer überschwemmen würde.

Und wo wird alleine durch den Bau eines Dorfes etwas verpestet? Die Natur sorgt schon für dich selbst. Geh du lieber zurück in deinen Selbstversorger-Garten, vergiss nicht deine 100%-Hanf-Klamotten anzuziehen und bestaune deine selbstgebaute Geothermie-Anlage, die du natürlich selbst gegraben hast.

Man man man... Leute_ gibts...
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14.05.2012 14:01 Uhr von TeleMaster
 
+7 | -0
 
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Coole Sache: Zwischen den Halb-Unter-Wasser-Ruinen würde ich gerne mal mit meinem Boot fahren.
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14.05.2012 14:42 Uhr von Schwertträger
 
+4 | -8
 
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Interessant sind die Autowracks: Nach knapp 30 Jahren unter Wasser sind die Karosserien komplett verrostet. Ohne Sauerstoff?

Ich nehme aber mal an, dass der fotografierte Autorest schon seit zwei, drei Jahren wieder frei liegt und seitdem Dank des Salz-Feuchtigkeitsgemisches in Rekordzeit weggegammelt ist.
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14.05.2012 17:15 Uhr von Bloodcola
 
+8 | -1
 
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@Schwertträger: Du weißt schon das Wasser zu einem Teil aus Sauerstoff besteht? Was glaubst du warum die Schiffswracks immer so durchgerostet sind? Nimm mal ein Stück Eisen und legs in Wasser ein, wird vielleicht n bischen dauern aber wenn das lange genug im Wasser liegt siehste wie das rostet, und nich nach n paar Stunden sagen:"Schlaberscht du, das rostet garnich.", das dauert Monate wenn nich sogar Jahre bis es anfängt zu rosten.
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14.05.2012 17:48 Uhr von Jlaebbischer
 
+4 | -0
 
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Schwerträger: Wenn das ein Salzsee ist, dürfte der Salz-Anteil sehr hoch sein. Ich hab damit an der Ostsee schon so meine Erfahrungen machen dürfen. Bin ein paar mal mit Brille schwimmen gewsen und konnte danach die Brille wegschmeissen, da das Salzwasser die ungeschützten Schraubengewinde zerfressen hat.

Besonders interessant ist ja das Bild, wo ein Foto aus der damaligen Zeit zum Vergleich hingehalten wird.
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15.05.2012 00:14 Uhr von ghostinside
 
+0 | -3
 
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Was ist denn das für eine Gegend ? Erst regnet es so viel, dass es Dämme zerlegt und dann herrscht seit 10 Jahren Dürre...
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15.05.2012 00:58 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -1
 
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@Bloodcola: Doch doch, das ist mir schon bekannt, dass Wasser zu einem Teil aus Sauerstoff besteht. Für eine chemische Reaktion mit dem Metall braucht es aber freien Sauerstoff. Und ihn aus dem Wasser herauszulösen, braucht schon Kraft. Die bipolare Wirkung des Salzes hilft da sicher sehr, aber wie Du schon gesagt hast: Es dauert sehr lange.
Es ist also einzig dem Umstand zu verdanken, dass Autobleche so verflixt dünn sind, dass eine krustige Rost-Oberfläche auch gleich das Verschwinden des Bleches an sich bedeutet, weil außer der Oberfläche nicht viel Substanz vorhanden ist.
Dennoch hätte ich nicht gedacht, dass es auch im Salzsee unter Wasser so schnell geht. Eben weil es eigentlich viieel länger dauert. 28 Jahre sind ja nicht so viel.

Richtig schnell geht es allerdings, wenn das Metall dann an die Oberfläche kommt. Deswegen meinte ich ja, dass wahrscheinlich schon zwei, drei Jahre seit Freilegung ins Land gingen, ehe das Foto gemacht wurde. Das Wasser fällt ja nicht von heute auf morgen um anderthalb Meter.
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15.05.2012 09:43 Uhr von Jlaebbischer
 
+3 | -0
 
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Schwertträger: Ok, der Argumentation kann man dann schon eher folgen.

Wenn die Dürre bereits 2000, als vor 11-12 Jahren eingesetzt hat, ist das sogar sehr gut möglich, dass das Wasser langsam zurückweicht.
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15.05.2012 11:30 Uhr von saber_
 
+1 | -4
 
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@Jlaebbischer +LLCoolJay: den damm hat natuerlich die natur hoechstselbst dort hingepflanzt, oder?


durch den damm hat man das dahinterliegende tal maßgaeblich beeinflusst und dann beschlossen an die kueste des uebriggebliebenen salzsees eine stadt zu gruenden...

und nein, das kann man NICHT von jedem badeort schreiben... denn eine ansiedlung eines gebiets dauert ein paar jahre laenger und die meisten alten orte in kuestennaehe sind entsprechend in sicherheit.... zumindest hab ich noch keinen unter einer talsperre gesehen....


und nein, ich bin hab kein selbstversorger-garten und auch keine hanf klamotten... aber mir ist durchaus bewusst was fuer stoffe beim hausbau verwendet werden....

ist aber total modern wenn sich dann das wasser mit schwermetallen oder sonstigen giftstoffen anreichern

und plastik soll auch cool sein
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15.05.2012 12:27 Uhr von Maedy
 
+2 | -0
 
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Wow: das ist sicher ein interessantes und auch etwas unheimliches Schauspiel.
@saber ,an den Orten,an denen sich der Mensch aniedelt wurden schon immer Dämme errichtet und es gab und wird auch weiterhin immer wieder Katastrophen auch an der Umwelt durch Brüche dieser Dämme geben.Wenn wir alles zurück bauen würden,dann gäbe es wirklich ganz,ganz,ganz viele Orte nicht mehr ,ganze Metropolen wären weg mit den dauras resultierenden Konsequenzen und wenn wir die Rohstoffe,die ökologisch richtig wären,nur noch nutzen würden,dann sehe ich uns im tiefsten Mittelalter und hups...dann könnte niemand sich im World Wide Web über Plastik-woraus auch Kleidung gemacht wird ;-) und anderen bösen Materialien die in den Comutern auch zu finden sind und über den Menschan als das Urböse an sich beschweren.
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15.05.2012 13:44 Uhr von LLCoolJay
 
+2 | -0
 
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ach saber_: du verstehst es nicht.

Die Natur passt sich an die neuen Gegebenheiten an.

Klar, für uns Menschen kommt es einer Katastrophe gleich wenn z.B. ein See "kippt".
Aber mal ehrlich... meinst du das in 1000 Jahren da noch jeman danach kräht?

Und was sind 1000 Jahre für ein Ökosystem das bereits Milliarden von Jahren hinter sich hat?

Ein Damm ist zwar künstlich aber der See der sich dadurch bildet ist auch nichts anderes als einer der sich natürlich bildet.

Ein Dorfbau zerstört zwar Lebensraum aber gerade durch die Nähe von Menschen entwickeln sich auch neue Lebensräume. Für Insekten, für Kleintiere (ja, Ratten auch), usw.

Und sieh dirs doch mal an. Nach knapp 30 Jahren hat die Natur sich diese kleine Stadt fast vollständig zurückgeholt.

Meinst du ernsthaft nach 100 oder gar 500 Jahren wäre da noch was übrig, das ernsthaft belastend ist? Und wenn ja, für wen?
Dauert es nochmal 1000 Jahre bis einige Schwermetalle abgebaut sind, interessiert es das Ökosystem auch nicht wirklich.

Jegliche Verschmutzung ist nur für den Menschen tatsächlich ein Problem. Nicht für die Umwelt an sich.
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15.05.2012 13:46 Uhr von Schwertträger
 
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@Maedy: Nein, so einfach kannman das nicht sagen: >...und wenn wir die Rohstoffe,die ökologisch richtig wären,nur noch nutzen würden,dann sehe ich uns im tiefsten Mittelalter<

Falls wir das wirklich tun würden, befänden wir uns wahrscheinlich im Jahr 2500. Denn dass die Nutzung von nicht ökologischen Stoffenim bisherigen Umfang uns nicht ins Mittelalter, sondern ins Massengrab führt, ist heute bei fast allen verantworltichen Denkern und Planern angekommen.

Nicht umsonst bemüht man sich so verzweifelt, moderne Stoffe umweltverträglich zu gestalten.

Und auch Computer der Zukunft werden vermehrt aus biologischen Stoffen bestehen, die sich recyclen bzw. abbauen lassen. Das ist schlicht eine Notwendigkeit.


Und urböse? Das kommt auf das Bezugssystem an.
In seiner großen Zahl ist der Mensch, gesehen aus der Sicht der umliegenden Flora und Fauna, ganz sicher die Urseuche schlechthin. Gesamtnatürlich bzw. gesamterdwissenschaftlich gesehen ist der Mensch natürlich nur ein bisher relativ kurzes Zwischenspiel, der die Erdoberfläche samt Atmosphäre auch nicht stärker verändert, als es die Gewalten des Universums schon vorher mehrmals taten.
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15.05.2012 14:32 Uhr von Maedy
 
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@ Schertträger: In seiner großen Zahl ist der Mensch, gesehen aus der Sicht der umliegenden Flora und Fauna, ganz sicher die Urseuche schlechthin. Gesamtnatürlich bzw. gesamterdwissenschaftlich gesehen ist der Mensch natürlich nur ein bisher relativ kurzes Zwischenspiel, der die Erdoberfläche samt Atmosphäre auch nicht stärker verändert, als es die Gewalten des Universums schon vorher mehrmals taten.

darauf ein Amen :-)

ich sehe das nicht ganz so,denn die Rohstoffe,die die Welt zu bieten hat müssten dann auch genauso ökologisch abgebaut werden....und da sehe ich recht schwarz-das meinte ich im eigentlichen Sinne...ich glaube,das führt zu weit,denn es gbt genug natürliche Rohstoffe,aus denen man Dinge herstellen kann,die eben aus ökologischer Sicht ein Disaster sind.
Ich möchte einfach darauf hinaus,das es unheimlich leicht ist über die Zivilisation sich zu beschweren und das mit Medien zu tun die aus ökologischer Sicht schlecht für die Umwelt sind.
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15.05.2012 16:11 Uhr von Schwertträger
 
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@Maedy: >Ich möchte einfach darauf hinaus,das es unheimlich leicht ist über die Zivilisation sich zu beschweren und das mit Medien zu tun die aus ökologischer Sicht schlecht für die Umwelt sind.<

Mit der Essenz hast Du Recht.
Allerdings ist eine permanente Beschwerde über die Zivilisation wichtig für die Selbstreflektion, die sonst nicht stattfände. Kritik ist lebenswichtig.
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15.05.2012 16:19 Uhr von Maedy
 
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@Schertträger dann aber zuerst Selbstkritik üben statt mit dem mahnenden Finger auf andere zeigen.
VG Maedy
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15.05.2012 16:35 Uhr von Schwertträger
 
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@Maedy: Ich bin einer der größten Selbstkritiker.
So sehr, dass mein Umfeld meint, ich solle nicht so hart zu mir sein.

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