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Handelsblatt: Bankensystem ist ein staatlich unterstütztes Schneeballsystem

Jeder könnte nach geltendem Recht eine eigene Bank eröffnen. Einzige Voraussetzung ist eine gültige Bankenlizenz. Die meisten Banken haben weitaus weniger Geldmittel, als Einlagen ihrer Kunden.

Derzeit muss eine Bank nur ein Hundertstel der Geldmittel vorhalten, die tatsächlich von den Kunden eingezahlt wurden. Der Rest muss lediglich an Werten nachgewiesen werden. Bei einem Abzug der Gelder würden sich automatisch die Sachwerte verringern. Die Banken wären insolvent.

Um immer mehr Einlagevermögen einzusammeln, schütten die Banken Renditen aus. Umso mehr Renditen, desto mehr Gelder werden benötigt. Stimmt das Verhältnis aus eingezahlten Geldern und Renditen nicht mehr und kann das Einlagevermögen nicht aufrecht erhalten werden, springt oft der Staat ein.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Staat, Unterstützung, Schneeballsystem, Bankensystem
Quelle: www.handelsblatt.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.05.2012 06:40 Uhr von frederichards
 
+20 | -1
 
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Einsicht: ist der erste Weg zur Besserung.

Mit einer größeren Geldmengenvermehrung wird das dann aufgefangen = Inflation.
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14.05.2012 07:18 Uhr von DrStrgCV
 
+22 | -1
 
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Vorschlag: Ich bin immer noch für eine Abschaffung der Banken, wenn ihr mich fragt dann sind die Banken verantwortlich für das meiste Leid in dieser Welt.
Hätte Clinton nicht den Glass-Steagull-Act aufgehoben wäre die se künstlich verursachte Krise ausgeblieben.

Googlet mal nach dem Wunder dem Wörgl, da wäre ne sinnvolle Alternative.

[ nachträglich editiert von DrStrgCV ]
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14.05.2012 07:25 Uhr von ProHunter
 
+26 | -1
 
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Wieso: Werden Banken nicht verstaatlicht? Geld sollte nicht privatisiert sein das ist einfach lächerlich... Banken sind mittlerweile die 5. Gewalt(Justiz, Exekution, Parlament, medien und Banken)
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14.05.2012 08:33 Uhr von Delios
 
+6 | -12
 
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Aaaaalso: @Autor
Nachdem ich deine Nachricht gelesen hab und sie mit der Originalnachricht verglichen hab, komme ich zu der Erkenntnis dass du wenig bis gar keine Ahnung von dem hast was du hier über das Thema schreibst...

Wie "Gelder" der Banken verwaltet werden ist sehr wohl geregelt. Dazu empfehle ich dir mal folgende Begriffe nachzuschlagen: MaRisk, BaFin, Basel II und III.

Das Banken weniger "Geldmittel" (man könnte ja Kasse schreiben) zur sofortigen Auszahlung bereithalten, liegt in der Natur der Sache. Die Einlagen der Kunden sollen schließlich Zinsen abwerfen und Kosten hat die Bank ja auch. Also werden diese Gelder beispielsweise an Kreditkunden ausgegeben.

Der erste Satz vom zweiten Absatz ist übrigens auch falsch und auch falsch wiedergegeben. Der zweite Satz macht auch nur wenig Sinn und was sind "Werte". Die letzten beiden Sätze dort sind auch Quatsch. Nicht jede Bank hat ihre Vermögenswerte in dem selben Fonds o.ä. investiert. Mal davon abgesehen ist es Sachwerten Schnurzegal was das liebe Geld so macht!
Und so einfach geht eine Bank (zumindest hier in D, falls einer Kaupthing oder Northern Rock nennen will) nicht pleite nur weil die Kunden vermehrt Geld abheben. Die Bank hat außer der Kasse noch mehr Möglichkeiten an Geld zu kommen. Dazu sei mal der Begriff "Einlagensicherungsfonds" zum Beispiel genannt und auch noch andere...

Woher du den letzten Absatz hast, ist mir auch schleierhaft. Das ist schlichtweg falsch. Hinter dem Marketing einer Bank steckt nicht der Gedanke immer mehr Geld der Kunden durch immer höhere Renditen einzusammeln. Was auch nicht gemacht wird. Das ist nur ein Teil davon. Mal davon abgesehen dass höhere Renditen auch höhere Kreditzinsen bedingen.
Der letzte Satz ist dermaßen falsch, da fällt mir überhaupt keine Korrektur ein.

So...das war mein Senf zum frühen Morgen.
Ich bin aber letztlich auch der Meinung, dass das Bankensystem noch mehr kontrolliert und reguliert werden muss. Vor allem die teilweise hochspekulativen Wetten an den Börsen. Man erinnere sich an diese franz. Bank mit ihrer verlorenen 4 Mrd. Euro Wette und der letzten geplatzten Wette von JPMorgan.
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14.05.2012 08:38 Uhr von CoffeMaker
 
+10 | -0
 
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"Geld sollte nicht privatisiert sein das ist einfach lächerlich... Banken sind mittlerweile die 5. Gewalt"

Deswegen wirst du auch nicht mehr gegen die anstinken können. Wer die Macht über das Geld hat hat die wahre Macht.

Was da abläuft ist ein riesengroßer Betrug und keiner der Volksverrät*hust*vertreter prangert das an oder unternimmt was dagegen.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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14.05.2012 09:53 Uhr von spencinator78
 
+1 | -5
 
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Das: ist keine News, sondern eine (schlechte) Schulstunde. Ich kann hier beim besten keine News finden ^^
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14.05.2012 09:53 Uhr von Teffteff
 
+8 | -0
 
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@Delios: Aaaaalso, Du wirfst mir am Anfang vor die Begriffe MaRisk, BaFin, Basel II und III nicht berücksichtigt zu haben und am Ende Dinge zu schreiben die angeblich nicht so drin stehen.

Ich habe mich natürlich strikt an die News gehalten und so geschrieben, dass es auch für Normal-SN-Leser einfach zu verstehen ist. In der News steht nix von MaRisk, BaFin, Basel II und III. Diese Institutionen und Verträge haben zwar mit Geldregulierung zu tun, aber nicht mit der Verwendung der Gelder. Nicht anderes steht in der News:
"Wie die Gelder der Bank verwaltet werden, ist nicht geregelt."
Und hier das passende Pendant aus der Quelle:
"Wer eine Banklizenz hat, kann mit Kundengeldern machen, was er will."

Hier noch das passende Pendant zu meinem letzten Absatz aus der Quelle:
"Was dafür an Anlageerlös fehlte, nahm er aus dem Bestand der ihm anvertrauten Mittel. Wegen der zuverlässig hohen Rendite flossen ihm immer mehr Anlagemittel zu..."

Hierbei bezieht sich die Quelle zwar auf Bernard Madoff, aber nur um die These des Schneeballsystems zu untermauern um die es in der Quelle geht. Sonst würde der gesamte Artikel garkeinen Sinn machen. Das Handelsblatt wollte damit die Frage "Betreiben Banken staatlich gestützte Schneeballsysteme?" beantworten.
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14.05.2012 11:54 Uhr von no_trespassing
 
+6 | -1
 
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Grund für Kartenzahlung: >>Derzeit muss eine Bank nur den Bruchteil von einem Hundertstel an Geldmitteln vorhalten, als tatsächlich von den Kunden eingezahlt wurde.

Und das ist der Grund, warum sie euch alle zu Kartenzahlung drängen. Wenn ein Reicher 1-2 Millionen bar abhebt, ist das der Super-GAU für eine Bank.

Je mehr Leute ihr Geld bar abheben, umso schneller muss die Bank Sachwerte liquidieren. Passiert das, kann sich schnell mal herausstellen, dass die Sachwerte viel zu überbewertet waren.
Wenn das auf breiter Front einsetzt, dann kann allein die Barabhebung so manches Geldhaus ins Wanken bringen.
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14.05.2012 12:19 Uhr von Berufspsycho
 
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News voller Fehler: Es kann NICHT jeder eine Bank eröffnen, das steht auch nicht in der Quelle.
Auch die Geldverwaltung ist geregelt, im Bankenrecht. Die Quelle sagt, dass prinzipiel die Geldverwendung frei ist. Wichtiger Unterschied, denn Firmen dürfen ihr Geld auch frei einsetzen, haben aber Formrahmen für die Steuer etc.
Nicht Bruchteile von Hundersteln der Einlage sondern Hunderstel müssen als Reserve vorliegen etc...

Die Qulle hat schon Fehler aber der Autor hat es vollends verfälscht!
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14.05.2012 13:59 Uhr von Danielsun87
 
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letzte satz?? Der letzte satz ist schon nicht richtig geschrieben,
aber es sollte wohl so sein,

10% des eigezahlten vermögens musst gelagert werden!

das heißt bei 10.000.000.000 wären es gerade mal 1.000.000.000.

Jetzt kommt aber noch was viel geileres dazu:
Ein Geldschein ist streng genommen kein Geld sondern nur ein Anrecht auf Geld, somit sind Kontozahlen auch kein Geld sondern nur Anrechte auf Geld.

Jetzt kommts noch besser, festgelegt ist, das 10% des Geldwertes jeden Tag vorhanden sein muss, jetzt kommt das geilste, wir haben Geld und Rechte auf Geld,
Das heißt, wir bekommen 100€ davon 10% einlagen und die restlichen 90% = 90€ werden als kredit vergeben, beispiel an 9 personen je 10€ zu 5% Zins, dazu gibs dann noch je nach bank zusatzzinsen..ich sage nur Zins auf Zins..^^

das heist? sollte ich, der mal 100€ eingezahlt hat, mein geld mit 100% auszahlen lassen, müsse die bank sich in der Praxis selber ein Kredit nehmen oder spätestetens dann wenn die 10% einlage weg sind...

sollte ich jetzt bei der bank 1.000.000.000 lagern und möchte diese abheben, müsste ich schon mindestens eine woche vorbei dies ankündigen..weil es gut sein kann, das die bank danach dicht machen kann..

Lösungsvorschlag:
1. Geld und Konton, werden von der IT Automatisiert und nicht mehr von menschen verwaltet.
2. Abschaffung nur mit Geld noch mehr Geld zu machen, außer für Staaten.
3. Aktienmarkt aufräumen
4. Unternehmertum aufräumen und die ganzen schein unternehmen, in D ca. 20% abzuschaffen..
5. Das Zahlen was einer zu Zahlen hat..

LG
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14.05.2012 14:22 Uhr von Draco Nobilis
 
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Nuja Nicht ganz richtig.
Wenn eine Bank 100€ bekommt.
Kann Sie wenn eine vorgegebene Reserve von 10% zurückgehalten werden muss 1000€ als Kredit weitergeben.

Die 100€ Guthaben erzeugen sagen wir 2% Zins für den Inhaber = 2€
Die 1000€ Kredit mit 5% Zinsen machen dann 48€ abzüglich der Infrastruktur und dem Personal(geradezu lächerlich bei Milliarden an Krediten die laufen).
Die Bank verdient in diesem Beispiel an 100€ 48€ in einem Jahr.
Insgesamt entstehen hier aus 100€ Geldmenge 152€ Geldmenge. 52 € davon wurden aber niemals erarbeitet und sind eigentlich erfunden. Außer der kreditnehmer hat mal eben mit den 1000€ 50% SINNVOLLES Wachstum hingelegt^^

[ nachträglich editiert von Draco Nobilis ]

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