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Norbert Röttgen: Rücktritt als NRW-Landesvorsitzender

Landtagswahl-Spitzenkandidat Norbert Röttgen hat die Konsequenzen aus der verheerenden Niederlage bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen gezogen. Wenige Minuten nach der ersten Hochrechnung trat er als CDU-Landesvorsitzender zurück.

Damit dürfte die Karriere Röttgens, der in der CDU schon als Nachfolger von Kanzlerin Angela Merkel gehandelt wurde, einen Dämpfer erlitten haben. Röttgen bleibt zunächst als Bundesumweltminister im Kabinett, wo er den Spitznamen "Muttis Klügster" hat.

In seiner Erklärung sagte er: "Dieser Wahltag ist für die CDU Nordrhein-Westfalen und für mich persönlich ein bitterer Tag." Die Niederlage sei nicht zu beschönigen, sie sei "eindeutig, umfassend und klar".


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WebReporter: urxl
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Rücktritt, NRW, Norbert Röttgen
Quelle: www.spiegel.de
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.05.2012 18:40 Uhr von urxl
 
+4 | -3
 
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Wer den wirklich Muttis Klügster ist, dann steht es nicht so sonderlich gut um die CDU. Allerdings hat die SPD auch nicht so viele Leuchten, die FDP, die Grünen und die Piraten erst recht nicht.
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13.05.2012 18:48 Uhr von ichhabimmerrecht
 
+6 | -2
 
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@Autor: Stimmt wir brauchen mehr Leute wie dich in der Politik! Oder unterstützt du gerade indirekt Pro NRW und NPD??
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13.05.2012 18:51 Uhr von Klassenfeind
 
+3 | -1
 
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Rücktritt !?? Wie jetzt...der war doch nie wirklich da...seine Botschaft, wenn die CDU gewinnt, dann bleibe ich(vielleicht) ansonsten bleibe ich dort, wo ich jetzt das meiste Geld bekomme, Berlin.

Röttgen war nie in irgendarter weise eine Alterenbative zu irgenwas....

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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13.05.2012 19:41 Uhr von urxl
 
+2 | -0
 
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@ichhabimmerrecht: Also ne, die Nazis und Volksaufhetzer unterstütze ich nun wirklich nicht. Aber unsere Politik ist so gestrickt, dass besonders die größeren Parteien oft schlaue Köpfe vergraulen, weil sich die Intriganten und Stammtischparolen-Sprücheklopfer durchsetzen. Warum ist sonst z.B. Claudia Roth noch eine Politik-Spitzenkraft? Und nein, ich halte mich persönlich nicht für einen so schlauen Kopf, dass ich Deutschland alleine rette.
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13.05.2012 21:22 Uhr von The_eye_of_Horus
 
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Wenn der schon "Muttis Klügster" ist, wie ballaballa sind dann erst "Muttis Deppen"??
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13.05.2012 21:34 Uhr von Mailzerstoerer
 
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Ziehe meinen Hut vor Röttgen so schnell wie er ist glaube ich in letzter Zeit kein Politiker nach einer Wahlniederlage zurück getreten.
Das sollten sich so manch andere Politiker auch aneignen!
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14.05.2012 10:40 Uhr von derSchmu2.0
 
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Mailzerstoerer na so integer ist der Mann aber nicht...schliesslich hat er dieses Verhalten vorher schon angekuendigt und damit wahrscheinlich auch jede Menge Stimmen eingebuesst...er waere dann ein feiner Herr, wenn er auch als Umweltminister zuruecktreten wuerde...aber den Posten behaelt er lieber....ist ja die eine Geldquelle als Landesvorstiz weg, muss die Alte wieder her..und genau das wird ihm hoffentlich noch vollends zum Verhaengnis...
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15.05.2012 11:42 Uhr von ArrowTiger
 
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Röttgen "schmeißt hin"? Ok, diese Schlagzeile wird man im deutschen Pressewald wohl genauso wenig finden, wie Ende letzen Jahres ein "Lindner schmeißt hin" - obwohl beides zutrifft.

(Ok, zugegeben: bei Lindner las man diese Nachricht dann doch einige Male... ;-) Heute ist er dafür der "Retter der FDP"...)

Mal sehen, was die Journallie hingegen schreiben wird, wenn Lafontaine tatsächlich den Vorsitz der Linken antreten sollte... 8-D
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15.05.2012 11:47 Uhr von ArrowTiger
 
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@Digitalkaese: -- "Andere hätten das noch als Sieg verkauft! *kotz* "

Stimmt schon, aber nur teilweise. Dafür hat sich nämlich der Rest der Führungsmanschaft fein von der Verantwortung ausgenommen und schachert schon um die Nachfolge.

"CDU-Debakel: Verursacher profitieren": http://post-von-horn.de/...

"[...] Kaum hatte Spitzenkandidat Röttgen den Landesvorsitz niedergelegt und das Trümmerfeld in NRW Richtung Berlin verlassen, machte sich die Parteispitze daran, den Neuanfang zu planen. Dass Röttgen vermied, die Verantwortung für das Desaster der gesamten Führungsmannschaft zuzuschieben, nahm die Führungsspitze gerne auf. Sie fühlt sich durch Röttgens Rücktritt von jeder Mitverantwortung entlastet und schiebt sie von sich weg. Niemand im Führungsteam sah sich veranlasst, Mitschuld einzugestehen oder gar ebenfalls zurückzutreten. [...]"

Politiker sind mehrheitlich eine Kotztruppe...

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