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Auch bei Euro-Austritt: Griechenland soll weitere Hilfen erhalten

Sollte Griechenland aus der Euro-Zone austreten, bedeutet dies nicht unbedingt das Ende der Hilfszahlungen. Pläne des Finanzministeriums sehen weiterhin Gelder aus dem EFSF-Rettungsschirm für die Staatsanleihen vor. Dies geschehe, um die Folgen für andere Euro-Länder abzumildern.

Der europäische Rettungsschirm solle somit nur Gelder streichen, die direkt an den griechischen Haushalt gehen. Jene Milliarden, welche die Staatsanleihen bedienen, sollen weiter fließen. Außerdem soll Griechenland nicht sich selbst überlassen werden.

Solange eine EU-Mitgliedschaft besteht, hat Griechenland auch Ansprüche auf Hilfsmaßnahmen aus Brüssel, wie jedes andere EU-Land mit eigener Währung auch. Diese würden dann allerdings nicht nur von Euro-Zone-Ländern finanziert, sondern von den 27 Mitgliedsstaaten.


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WebReporter: Ic3frog
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Griechenland, Austritt, Euro-Zone, Hilfspaket
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.05.2012 15:35 Uhr von Ic3frog
 
+3 | -2
 
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Nach den letzten Wahlen und den bisher gescheiterten Versuchen einer Regierungsbildung wird die schwarz-gelbe Koalition immer offener gegenüber der Möglichkeit des Euro-Austritts. Und dies, obwohl vor einem halben Jahr noch die Folgen dieses Austritts diskutiert und kritisiert wurden.

Die Quelle ist sehr informativ und sollte unbedingt auch gelesen werden, da es mir hier nicht möglich war alle Aussagen zu übernehmen.
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13.05.2012 16:23 Uhr von Katzee
 
+15 | -2
 
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Keine weiteren: Hilfen für Griechenland! Das Geld kommt in Griechenland sowieso nur wieder in die falschen Hände. Seit April wurden z.B. weder Sozialhilfe noch Renten ausgezahlt. Wenn die Leute Glück haben, bekommen sie ab Mitte Juni wieder ein paar Cents. Dafür haben sich die Parteien aus der aktuellen Hilfszahlung der EU 30 Mio Euro an Wahlkampffinanzierung gegönnt. Und der Reformwille Griechenlands ist nach wie vor auf Null. So wird das nichts.
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13.05.2012 19:12 Uhr von General_Strike
 
+4 | -1
 
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Schildbürgerstreich: Wie kann man so was vor den NRW-Wahlen veröffentlichen?
Da musste die CDU ja untergehen.

Griechenland verdient nur noch ggf. Nothilfe in Form von Naturalien: Getreide und Milchpulver, kein Geld mehr!
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13.05.2012 19:30 Uhr von Akaste
 
+6 | -1
 
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hmm: für irgendwelche Versagerländer ist der Beitritt zur EU doch wie n Sechser im Lotto.
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13.05.2012 19:30 Uhr von shadow#
 
+5 | -1
 
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Die Mitgliedsstaaten von was genau? Die Möglichkeit den Euro abzuschaffen und dabei in der EU zu verbleiben, ist in den Verträgen nicht vorgesehen.
Der Austritt würde das Vertrauen in den Euro dermaßen beschädigen, dass es nur konsequent wäre, die Griechen umgehend rauszuwerfen und die letzte Milliarde in einen langen, hohen Zaun zu investieren.
In der Sekunde in der in Griechenland irgendwer an die Macht kommt der nicht sparen möchte, müssen die Grenzen erst mal dicht sein.
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14.05.2012 09:15 Uhr von DrStrgCV
 
+2 | -0
 
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Die Banken: Wieso regt ihr euch auf ?
Das Geld wird doch bloß da runter gepumpt damit die Banken nicht auf Ihre Gewinne verzichten müssen.
Deutschland schickt 22 Mrd runter, davon gingen am gleichen Tag 11 Mrd an die Deutsche Bank zurück.
Wundert ihr euch noch über irgendetwas ?

Ich hoffe dass Europa brennen wird und Banker und Politiker alle Straßenlaternen schmücken werden.
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14.05.2012 18:49 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -0
 
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Banken sollen weitere Hilfen erhalten: "Banken sollen weitere Hilfen erhalten" wäre ein korrekterer Titel!

-- "Der europäische Rettungsschirm solle somit nur Gelder streichen, die direkt an den griechischen Haushalt gehen. Jene Milliarden, welche die Staatsanleihen bedienen, sollen weiter fließen."

Also im Grunde genommen die volle Summe! Das Geld geht fast vollständig in den Schuldendienst an EZB, Banken und Hedgefonds.

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