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Studie: Internetnutzer erhalten oft nur Bruchteile der versprochenen Bandbreite

In einer englischen Studie wurde nun untersucht, ob Internet-Service-Provider (ISP) bei den Angaben über die versprochene Bandbreite schummeln. Dabei kam Erschreckendes ans Licht.

So verspricht der englische Provider "TalkTalk" beispielsweise eine Geschwindigkeit von 30 Mbit/s. Durchschnittlich kommt bei den Nutzern jedoch nur fünf Mbit/s an. Beim "ISP Sky" sieht es ähnlich aus. Zwölf Mbit/s werden versprochen, durchschnittlich aber nur 4,8 MBit/s eingehalten.

Die Geschwindigkeit ist dabei besonders ortsabhängig. Sind die Internetanbindungen zentral in der Stadt gelegen, kommt es oftmals nur zu sehr wenig Geschwindigkeitseinbußen. Je weiter man sich jedoch vom Zentrum wegbewegt, desto schlechter wird die Verbindung.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Studie, England, Provider, Geschwindigkeit, Bandbreite, Internetnutzer
Quelle: www.dailymail.co.uk

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.05.2012 10:36 Uhr von lWowAl
 
+14 | -2
 
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Ist in Deutschland bei den Providern nicht anders...
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13.05.2012 10:37 Uhr von kingoftf
 
+10 | -1
 
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die Provider: haben doch lediglich eine Mindestbandbreite, die sie garantiert liefern müssen, hier bei uns zum Beispiel 10% der Bandbreite, die man vereinbart hat.
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13.05.2012 11:12 Uhr von Pils28
 
+2 | -1
 
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Dreist finde ich, dass selbst wenn die Leitung: ausreichend hergibt, dennoch oft nicht geliefert wird. Erst selber Leitung durchmessen und penetrantes kostenpflichtiges Drohen per Hotline und Einschreiben sind oft nötig, damit man nicht mageren paar Mbit abgespeist wird.
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13.05.2012 11:24 Uhr von EvilMoe523
 
+7 | -0
 
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Wann wird denn von Providern je eine bestimmte Bandbreite versprochen?

Bei jedem Angebot steht ein "bis zu" davor. Damit wurde gar nichts versprochen und die Provider sind immer schön aus dem Schneider ;)
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13.05.2012 12:19 Uhr von DerMaus
 
+1 | -10
 
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Rund 40 mbit/s (Nutzleistung) für 3€ im Monat. Hochschulnetz ist geil ;-)
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13.05.2012 12:53 Uhr von ressam85
 
+3 | -2
 
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@ all: Geht zu Unitymedia die bieten 150mbit an , die auch volle pulle ankommen solang ein Kabelanschluss vorhanden iat.
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13.05.2012 13:14 Uhr von gamer9991
 
+1 | -1
 
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@kingoftf: <<<haben doch lediglich eine Mindestbandbreite, die sie garantiert liefern müssen, hier bei uns zum Beispiel 10% der Bandbreite, die man vereinbart hat.>>

Würde ich jetzt nicht sagen, wenn man die hälfte oder weniger der vereinbarten Leistung bekommt, darf man den Vertrag kündigen, auch wenn es in den AGB anders festgesetzt ist mit den Laufzeiten, dies hat z.B. das AG Fürth vor 3 Jahren schon entschieden
http://winfuture.de/...
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13.05.2012 13:37 Uhr von unomagan
 
+0 | -5
 
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der Server im Internet bieten eh nur maximal 2-3Mbit. Es sei denn man zahlt oder ist auf "Firmen" servern am Downloaden, alla Microsoft, Oracle und co.
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13.05.2012 13:40 Uhr von maxklarheit
 
+5 | -0
 
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unomogan: man kann mehre Downloads gleichzeitig starten und hat somit die ganze band breite ausgenutzt! willkommen im Jahre 2012
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13.05.2012 14:54 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -1
 
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@ressam85: Was nützen einem die 150 MBit, wenn
1. am Backbone gedrosselt wird
2. Bestimmte Dienste künstlich gedrosselt werden
3. Uploadbandbreite zum Download ein Witz ist.

Den ersten richtigen Vorstoß bringt die Telekom mit ihrem Glasfaser, wo mit 200/100 MBit endlich mal ein Schritt in die richtige Richtung getan wird.
Unitymedia ist da nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Die werden ziemlich schnell an ihre Grenzen stoßen, da über die Kupferleitung allein schon bei 500 MBit Schluss sein dürfte, da dann die Leitungsdämpfung gnadenlos zuschlägt. Sieht man heute bereits im Ethernetbereich, wo eine max. Leitungslänge von 100m nicht überschritten werden sollte. Schaff das mal bei jedem Haushalt.
Über die Glasfaser sind aufgrund des quasi nicht bestehenden Crosstalks in den Fasern deutlich höhere Bandbreiten möglich. Natürlich dauerts noch eine Weile, bis alle eine Glasfaser haben, aber einmal muss man schliesslich anfangen.

Unabhängig davon stellt sich natürlich die Frage, ob soviel Bandbreite derzeit notwendig ist für einen Otto-Normal Surfer.
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13.05.2012 16:05 Uhr von unomagan
 
+0 | -5
 
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Also: ich hab seltenst mehr als einen Download gleichzeitig an. Es sei denn man lädt illegal herunter, oder war fünf Wochen lang nicht am PC und hat tausend updates.
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13.05.2012 16:22 Uhr von Finalfreak
 
+1 | -0
 
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@Jimboooo: Also ich würde sagen, das es ein Relikt aus Modem- und IDSN-zeiten ist (56k, 64k).
Damals hätte man auch nicht so gut werben können,
DSL 768k wäre dann 96kB und das sieht doof aus ;)
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13.05.2012 16:59 Uhr von zkfjukr
 
+1 | -0
 
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"bis zu": Liebe leute immer mit der bis zu lüge leben.
wenn mir ein Auto verkauft wird das bis zu 220 kmh fährt, dann erwarte ich das es so schnell fährt wenn ich aufs gas drücke!!!

Sonst verkaufe ich bald bis zu 2 kg gold - und meine damit meine 20 gramm halskette!

joa das Mbit angegeben werden ist wohl auch nur damit es sich mehr anhört...

genauso wie dass bei festplatte mit 1000 Byte = 1 KB gerechnet wird damit es am ende mehr ist als es ist....

[ nachträglich editiert von zkfjukr ]
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13.05.2012 18:11 Uhr von Johnny Cache
 
+0 | -3
 
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@zkfjukr: Öhm, ich sags ja nur wirklich ungern, aber zum einen sind kilo nun mal 1000, zum anderen rechnen die ISPs genau so wie die Festplattenhersteller. Von daher dann bitte gleiches Unrecht für alle.
Daß üblicherweise die SI-Bezeichnungen wie kB verwendet werden obwohl aber KiB, also Kibibyte, gemeint werden, sollte man nicht denen anlasten die es ausnahmsweise richtig machen.
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13.05.2012 20:00 Uhr von Johnny Cache
 
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@Jimboooo: Und noch so ein Fehler. Das kleine "m" sind tausendstel, das große "M" tausend... und was du meinst sind mal wieder MiB "MebiByte", also 1024 KiB "KibiByte".
Aber vielleicht erbarmt sich ja mal einer und sorgt mit sowas wie der Rechtschreibreform dafür, daß alle die es zur Zeit falsch machen zukünftig recht haben.

[ nachträglich editiert von Johnny Cache ]
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13.05.2012 20:07 Uhr von Dracultepes
 
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@SN_Spitfire: Jop und die Telekom wird doch auch anfangen die Netzneutralität zu missachten genauso wie Kabel Deutschland jetzt.
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13.05.2012 20:59 Uhr von SN_Spitfire
 
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@Dracultepes: Wenn du in Deutschland einen Netzanschluss suchst, von einem Anbieterder, der sich netzneutral verhält, dann fang schon mal an dein Grab zu schaufeln, denn solche Anbieter gibt es hierzulande nicht ;)
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13.05.2012 21:47 Uhr von Dracultepes
 
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@SN_Spitfire: Nur das sich die Telekom bis vor kurzem recht gut aus drosseln und Dienstpriorisierung rausgehalten hat. Zumindest soweit das es der normaluser nicht gemerkt hat.

Leider muss man lange suchen. Ich würde sofort wechseln und auch mehr bezahlen.
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14.05.2012 13:00 Uhr von SN_Spitfire
 
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Ich wechsel: gegen Ende des Jahres in den Glasfasertarif der Telekom (Hausfaser liegt bereits) und bin dann auch auf meinen 200/100 MBit.
Es gibt zwar eine Drosselung laut Leistungsbeschreibung bei 400 GB Traffic, aber da ich selbst nichtmal ansatzweise an 10 GB pro Tag an Traffic komme, mach ich mir darüber derzeit noch keine Sorgen.
Klar kann man irsinnig schnell die Sachen laden, aber ob da derzeit 16 MBit oder 200 MBit dahinter hängen... Mein Konsum wird sich nur marginal ändern und der ist derzeit bei gerade mal umgerechnet 3 GB pro Tag, was schon sehr hoch gegriffen ist. Eher sinds 2 GB.
Wenn Entertaintraffic inklusive wäre, dann würde ich natürlich möglicherweise an die Grenze kommen, aber ich vermute sehr stark, dass die Telekom den Multicast-Traffic (IPTV) nicht zum monatlichen Traffic hinzurechnet.
Dann wäre nämlich nach 2 Tagen HD-Fernsehen der Traffic nahezu aufgebraucht.

Daher warte ich ab, was die Zeit bringt.

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