12.05.12 18:54 Uhr
 326
 

Massenfischsterben im Eichbaumsee - Sind pinkelnde Badegäste schuld?

Etwa 500 Fische verendeten bei einem Massensterben im Eichbaumsee in Allermöhe. Zunächst verdächtigte die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) Schlittschuhläufer.

Doch nun verdächtigt man urinierende Badegäste. "Schwimmer, die in den See urinieren, bringen dadurch viel Phosphat ein. Pro Badegast und Tag rechnet man mit einem halben Liter Urin", so Pressereferent vom Hamburger Angelsport-Verband, Manfred Siedler.

Diese Theorie wird derzeit von der Uni Hamburg geprüft. Selbst 148 Tonnen des Anti-Phosphatmittels Bentophos haben nichts bewirkt. Diese Maßnahme kostete die Stadt 516.000 Euro. Bereits entdeckt wurde eine Blaualge, deren Bildung von Phosphat gefördert wird, und welche das Gift Anatoxin bildet.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Fisch, Urin, Alge, Massensterben
Quelle: www.bild.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Astronomie: Naher Stern mit sieben erdähnlichen Planeten entdeckt
Neuer Kontinent unter Neuseeland gefunden
Orkanwarnung für Norddeutschland: Erhebliche Schäden und Behinderungen erwartet