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Ukraine: Mordanklage gegen Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko ist in Arbeit

In der Ukraine wird derzeit eine neue Anklage gegen die frühere Regierungschefin Julia Timoschenko (51 Jahre) vorbereitet.

Bei dieser neuen Anklage geht es um Mord. Vor 16 Jahren wurde ein Abgeordneter und Unternehmer in Donezk umgebracht. Timoschenko wird mit diesem Verbrechen in Verbindung gebracht.

Renat Kusmin, der Vize-Generalstaatsanwalt in der Ukraine, erklärte, dass die Sache in rund zwei Wochen dem Gericht übergeben werde. Dieser Termin liegt vor dem Beginn der Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine, die am 8. Juni startet.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mord, Ukraine, Verdacht, Anklage, Julia Timoschenko
Quelle: www.ruhrnachrichten.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.05.2012 15:27 Uhr von Allmightyrandom
 
+16 | -15
 
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Am Ende: Ist J.T. noch die Mutter von Hitler und wird deshalb verklagt...
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12.05.2012 15:52 Uhr von sicness66
 
+10 | -2
 
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Tja: Die westlichen Medien haben in den letzten Wochen so dermaßen die Werbetrommel für Timoschenko gerührt, dass das Urteil schon lange vorher feststeht, bevor die Anklageschrift überhaupt geschrieben wurde.
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12.05.2012 15:59 Uhr von thatstheway
 
+6 | -6
 
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Wie bereits geschrieben, Julia Timoschenko ist und war kein Unschuldsengel.
Aber die Mordanklage geht jetzt zu weit und die Ukraine spielt Risiko oder testet jetzt die Eurokraten und die UEFA.
Warum wollte sie wohl in der Charite in Berlin behandelt
werden ? Da sie bestimmt schon Kenntnisse diese Vorwurfs wusste.
Und sie weiß bestimmt etwas das den jetzigen Amtsinhabern schaden würde, darum muss sie weg.
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12.05.2012 16:08 Uhr von SelltAnasazi
 
+16 | -1
 
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@Thatstheway und die anderen: Kein Unschuldsengel? Das ist mal eine Untertreibung....
Wenn man die Vrgeschichte der Dame kennt kann sich gut vorstellen das sie mitschuldig an einem Mord sein könnte, vor allem wenn es sie politisch und geschäftlich vorwärts bringt.

Und wer eher kennt die dreckigen Geheimnise als die Person die für ein paar davon verantwortlich ist?
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12.05.2012 16:31 Uhr von General_Strike
 
+5 | -3
 
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Die Frau hat einiges auf dem Kerbholz und sitzt dafür zu Recht im Knast aber Mord muss man ihr erst mal nachweisen und nach 16 Jahren wird das schwer fallen.
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12.05.2012 17:48 Uhr von mort76
 
+4 | -1
 
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Strike, an der Mordanklage wird von der Justiz schon seit langer Zeit gearbeitet, das st kein Schnellschuß.
Wenn es keine tragfähigen Beweise gegen sie geben würde, wäre die Gefahr auch zu groß, das Verfahren in den Sand zu setzen- ich vermute mal, es gibt tatsächlich genug Beweise, die sie belasten.

Dieses Schmierentheater, das unsere Politiker um Timoschenko veranstalten, ist lächerlich.
Die Frau hat so viel Dreck am Stecken, wird aber hofiert wie ein unschuldiges Opfer- da haben unsere Herrschaften wohl Angst, daß ihnen das selbe wiederfährt.

Ist eben blöd, wenn Bestechlichkeit, Volksverrat und Raffgier mal andere Konsequenzen haben könnten als ein freiwilliger Rücktritt ohne Folgen, dafür aber mit Vollversorgung bis ans Lebensende...

Da sieht sich unsere Machtelite wohl selber schon im Knast sitzen- getroffene Hunde bellen...sowas solidarisiert.
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12.05.2012 18:50 Uhr von Gwildor
 
+6 | -2
 
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Alles was man über das Miststück wissen sollte steht hier:
http://rotefahne.eu/...

Komisch, sowas sieht man nicht in der Tagesschau und Bild. Da gibts nur westliche Propaganda und Meinungsmache. Und die Olle ist der beste Beweis dafür.
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13.05.2012 09:26 Uhr von daaark9
 
+2 | -2
 
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also für die, die ganz schön grosses mundwerk besitzen und gegen timoschenko hetzen sollten erstmal in ukraine leben. als timoschenko an die macht kam ging es ukraine immer besser. klar hat sie wie jeder politiker auf der welt geld ergattert...dennoch ist sie eine patriotin und setzte sich für ukraine ein. jetzt geht es in ukraine immer schlechter und komischerweise kommen von früherer regierung alle nacheinander in den knast. überhaupt nicht verdächtig.und ihr liest nur russische propaganda ohne dort gelebt zu haben zu urteilt was das zeug hällt? das ist nichts als dummheit und dazu frechheit!
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13.05.2012 09:46 Uhr von mort76
 
+3 | -1
 
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daaark, Timoschenko hat mehrere Milliarden zusammengerafft- daß das nicht auf legalem Wege innerhalb kürzester Zeit möglich ist, sollte eigentlich einleuchten.

Von "Geld ergattern" kann man da ja wohl nicht mehr sprechen- eher von einem "ausplündern des Staates und der Bürger".

Wenn du es frech und dumm findest, daß wir nicht auf der Seite von gewissenlosen Raffzähnen stehen wollen, nehme ich mir die Freiheit, es frech und dumm zu finden, eine korrupte Politikerin weiterhin zu hofieren, als wäre sie die Mutter Theresa der Ukraine...Juschtschenko hat sie ja nun auch nicht grundlos rausgeschmissen.

Damit, daß unsere Führungselite nun der EM fernbleibt, hat die Ukraine uns sowieso einen Gefallen getan- ich will nicht auch noch beim fußballkucken diese Hackfressen sehen, die eigentlich eher im selben Kittchen wie Timoschenko statt auf der Tribüne sitzen sollten.
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13.05.2012 12:08 Uhr von daaark9
 
+1 | -1
 
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@mort76: das ist wirklich interessant wie informiert du bist. woher weisst du denn das? du hast nie timoschenkos bank gesehen. du lernst nur aus den medien. oder bist du ihr buchhalter?
ich beschütze jetzt nicht direkt timoschenko...ich setze mich dafür ein dass die nicht mundtot gemacht wird.
wenn du von paar lächerlichen milliarden redest dann denk doch über EU nach. da hat merkel ganz deutschland verkauft und niemanden interessiert das.
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13.05.2012 12:59 Uhr von mort76
 
+1 | -2
 
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daaark, ich vermute mal, daß du ebenfalls nie "ihre Bank gesehen hast".

Und man kann auch nicht sagen, daß sie mundtot gemacht würde: unsere Politiker stehen doch voll hinter ihr, die Presse ist auch mehrheitlich auf ihrer Seite.

Wegen ihr boykottieren unsere Politiker die EM, und man sieht sie regelmäßig im Fernsehn, wie sie sich international über ihre Haftbedingungen beschwert.
"Mundtot" sind die echten politischen Häftlinge, um die sich kaum ein Schwein schert...und auch du kennst sie nur aus den Medien.

Die Lebensgeschichte von Timoschenko ist ja nun bekannt:
sie ist erst durch illegale Gas-Geschäfte und Steuerbetrug reich geworden, ist dann in die Politik gegangen und hat dann ihr Amt als Ministerpräsidentin für massiven Amtsmißbrauch und so einige weiter Straftaten genutzt- sie hat dermaßen viel auf dem Kerbholz, daß du am besten die Wikipedia bemühst, um das nachzulesen, denn man kann das alles nicht so zusammenfassen, daß es hier in einen Kommentar paßt...
http://de.wikipedia.org/...

Wenn auch nur zehn Prozent der Vorwürfe stimmen, so sind 7 Jahre Haft mehr als angemessen. Hier kann man für bedeutend kleinere Vergehen für 7 Jahre im Knast landen.

Als Ministerpräsidentin hätte sie sich natürlich auch für bessere Haftbedingungen in ihrem Land einsetzen können- hat sie aber nicht. Pech...wenn man sich auf der verkehrten Seite der schwedischen Gardinen befindet, sieht man sowas natürlich dann auf einmal ganz anders.

Und vergiß nicht: wir reden hier über eine einzige Person, nicht über die EU...

Das muß man sich mal vorstellen: eine einzige Person ergaunert sich mehrere Milliarden, wird zu lediglich 7 Jahren Haft verurteilt...und hier wird so getan, als wäre sie nur ein politisches Opfer.
Also, mir will nicht einleuchten, was es da zu verteidigen gibt: das Recht auf Amtsmißbrauch, Bestechung und Steuerbetrug?

So wie bei Wulff wurden die Straftaten selbstverständlich dazu genutzt, um sie loszuwerden- aber legalisiert das ihre Straftaten?
Ist das ein Grund, ihr den Raub mehrerer Milliarden durchgehen zu lassen?
Man liefert dem politischen Gegner eben die nötige Steilvorlage, wenn man kriminell agiert- und ein politisches Amt ist nunmal kein Freifahrtschein für kriminelles Verhalten (außer, man ist ein deutscher Bundespräsident).
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13.05.2012 16:10 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+2 | -0
 
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Naja: Kommt jetzt ja fast so rüber, als ob man auf Nummer sicher gehn will lol

Mord steht ja normal ganz oben auf der Liste, aber in diesem Fall stand die Liste wohl auf dem Kopf ^^

Ich finds etwas merkwürdig, muss ich schon sagen....
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13.05.2012 16:53 Uhr von mort76
 
+0 | -1
 
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Bibabuzzelmann, der Grund für die Anklage ist, daß der ermordete Jewgeni Shcherban zuerstmal ein direkter Konkurrent der Gasmonopolistin Juschtschenko war- Shcherbans Sohn sagt aus, Julijy Timoschenko habe seinem Vater einige Male mit dem Tode gedroht, wenn er weiterhin versuche, ihr Konkurrenz im Gashandel zu machen.

Shshergans Mörder wurden damals gefaßt und verurteilt, aber der Auftraggeber war vorerst nicht festzustellen.
Die Mörder wurden mit 8 Millionen US-Dollar bezahlt- und zwar von einem Konto, das wohl Julija Timoschenko gehörte, wie mittlerweile festgestellt wurde.

Das ist die bisher bekannte Beweislage.

Was man noch wissen sollte: die "schwere Erkrankung" Timoschenkos, von der man oft liest, ohne daß erwähnt wird, woran sie leidet, ist übrigens ein schlichter Bandscheibenvorfall. Dieser läßt sich bei 90% aller Betroffenen mit Wärme und Schonung kurieren.
Fürwahr eine schwere Erkrankung...

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