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Kinect als Unterstützung im Kampf gegen Autismus

Wenn es nach den beiden US-Wissenschaftlern Guillermo Sapiro und Nikolaos Papanikolopoulos geht, soll in Zukunft die Kinect bei der Diagnose von Autismus bei Kleinkindern helfen. Dabei wurde in einem ersten Test ein Kindergarten mit fünf Kinects ausgestattet.

Diese erkennen die Kinder an Statur und Kleidung und beobachten sie beim Spielen. Die aufgenommenen Bilder werden daraufhin analysiert, ob Kinder Verhaltensweisen wie Hyperaktivität oder besonderes Ruhigsein aufweisen. Bestehen Anzeichen auf Autismus, wird das Kind untersucht.

Die Wissenschaftler weisen darauf hin, dass die Diagnose von Autismus schwierig ist. Aber je früher es entdeckt und behandelt wird, desto besser.


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WebReporter: NeoCoreTex
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kind, Kampf, Diagnose, Beobachtung, Kinect, Autismus
Quelle: www.golem.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.05.2012 13:44 Uhr von NeoCoreTex
 
+2 | -1
 
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Den Einsatz der Kinect zum Zwecke der Diagnose von Krankheiten finde ich einen sehr guten Ansatz. Nur bin ich sehr skeptisch darüber, wie gut man wirklich das Verhalten eines autistischen Kindes von einem anderen unterscheiden kann, das an einem Tag einfach nur etwas ruhig oder aufgekratzter ist als sonst.
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11.05.2012 16:24 Uhr von Jones111
 
+1 | -0
 
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@NeoCoreTex: Immerhin ist es wahrscheinlich eine preisgünstige Methode. Wenn alle Kinder deswegen zu Psychologen gehen würden, würde das deutlich mehr Kosten verursachen, als ein paar Kinect-Cams und ein PC zur Auswertung.
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11.05.2012 18:39 Uhr von xHattix
 
+1 | -0
 
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Titel: Eine wirklich sehr gute Idee! Das analysieren der Daten wird nicht sonderlich schwer. Es braucht jedoch eine enorm lange Zeit, um ein wirklich verwertbares Ergebnis zu bekommen, da wie der TE schon erwähnte im Kommentar an einen Tag das Kind aufgekratzt sein kann, den anderen nicht.

Es ist jedoch klar, das autistische Kinder anders verhalten als nicht autistische. Die nicht autistischen Kinder werden helfen, die autistischen Kinder zu "identifizieren" wenn sie übermäßig mehr auffällige Aktivitäten zeigen.

So ist wenigstens eine früherkennung möglich. Es sollte jedoch von professionellen Stellen weiter eindeutig untersucht werden um "Berechnungsfehler" auszuschließen!

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