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Berlin: Mörder gesteht tödliche Schüsse

Dem 25-Jährigen Angeklagten Mehmet Y. droht eine lebenslange Haftstrafe, was in Deutschland mindestens 15 Jahre Haft sind. Nach der Scheidung fühlte sich der Täter in seiner Ehre gekränkt und schoss mitten am Tag, im Berliner Stadtteil Wedding, zwölfmal auf ein Auto in dem seine Ex-Frau saß.

Ihre Mutter Nevin sowie ihre Schwester Leyla starben dabei, ihr Bruder überlebte schwer verletzt. Nun gestand er vor dem Berliner Landgericht die Tat. An die Tat selber habe er keine Erinnerung, zum Vorwurf des versuchten Mordes sagte dieser: "Ich hatte keinesfalls die Absicht zu töten."

Das Gericht befand, dass der Angeklagte kaltblütig auf das Auto seiner Ex-Frau geschossen habe und klagt diesen nun wegen mehrfachen Mordversuchs und zweifachen Mordes an. Seine Beweggründe beschrieb das Gericht wie folgt: "Rache, Hass und Eifersucht."


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WebReporter: Adrian79
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Mord, Anklage, Verfahren, Ehre
Quelle: www.bz-berlin.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.05.2012 12:05 Uhr von Adrian79
 
+8 | -3
 
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Die Quelle ist noch ausführlicher, z.B. hat der Angeklagte drei Anwälte auf Staatskosten. Wäre schön wenn die Kommentare beim Thema bleiben und nicht ausufern, danke.
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11.05.2012 12:20 Uhr von Dennis112
 
+8 | -1
 
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Naja: Wenn er es nicht gestanden hätte wäre aus auch seltsam, da er es ja wegen seiner Ehre gemacht hat.
Auch wenn ehrenmorde totaler Schwachsinn sind. 15Jahre haft sind da doch sehr angemessen.
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11.05.2012 12:28 Uhr von Adrian79
 
+7 | -0
 
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@shinari: so wie ich das verstanden habe, gefiel dem angeklagten der erste pflichtverteidiger nicht.
hat sich dann eine hübsche anwältin ausgesucht, da die aber noch viele andere termine hat, hat er sich noch eine anwältin ausgesucht.

damit er dann dem gericht nicht wieder erzählen kann, ihm gefallen die beiden nicht...hat er noch einen dritten bekommen.
nun kann er wohl keinen mehr ablehnen.

verstehe den sinn dahinter auch nicht, ein anwalt sollte doch reichen.
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11.05.2012 12:31 Uhr von Andreas-Kiel
 
+4 | -1
 
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Was mich hierbei am meisten "beruhigt", ist, daß nach seiner eigenen verdrehten Ansicht seine Ehre keinesfalls hergestellt ist. Seine Frau lebt weiterhin und wird vermutlich auch wieder andere Partner finden, während er im Gefängnis sitzt. Zumindest diese Genugtuung hat er nicht.

Ansonsten, schrecklich, wozu Menschen mit verdrehten Ansichten (politisch oder kulturell) fähig sind. Mir tun die Hinterbliebenen leid.

Abgesehen davon würde ich es auch am besten finden, wenn er in der Türkei verurteilt wird oder seine Strafe in der Türkei absitzen müßte.
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11.05.2012 12:34 Uhr von Adrian79
 
+8 | -1
 
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titel geändert: Naja Shortnews war nun wohl die Bezeichung "Ehrenmörder" zu gefährlich, direkt mal in "Mörder" umgeändert...

Dann wird aus "Mord" - "Berlin"
Während aus anderen News von mir aus dem Stadtnamen dann "Mord" wird.

Da soll einer Durchblicken wie die Titel zu schreiben sind.
Wobei ich das ja witzig finde, muss ja schon einer Melden.
Danke für die Aufmerksamkeit :-)

[ nachträglich editiert von Adrian79 ]
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11.05.2012 12:40 Uhr von CrazyWolf1981
 
+8 | -2
 
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Ob der in der Türkei schlimmer wegkommen würde? Woher stammt denn wohl die kranke Scheiße mit der angeblichen Ehre. Da hätte man vielleicht am ehesten noch Verständnis dafür. Wenns nach Erdogan gehn würde, wäre das dort eh schon ein islamischer Gottesstaat, und dann wäre die Frau hingerichtet worden wegen Ehebruch.

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