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USA: JP Morgan Chase setzt in kurzer Zeit zwei Milliarden Dollar in den Sand

Das amerikanische Geldhaus JP Morgan Chase hat es geschafft, in nur sechs Wochen zwei Milliarden Dollar zu verzocken.

Die Wall-Street-Bank hatte sich bei obskuren Geldgeschäften verspekuliert und steht nun mit einem immensen Imageschaden da.

"Das waren ungeheuerliche Fehler", muss der Chef Jamie Dimon eingestehen: "Sie waren selbstverschuldet, und das ist nicht die Art, wie wir ein Geschäft führen wollen."


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Geld, Verlust, Sand, JP Morgan
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.05.2012 11:18 Uhr von omar
 
+11 | -1
 
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Die 1,5 Mrd. € stecken die mit Links weg Die haben alleine im ersten Quartal 2012 5,4 Mrd. Dollar Gewinn Gewinn gemacht...
http://www.abendblatt.de/...

Sind doch alles Peanuts... o.O

Spass bei Seite:
Diese verdammt Spekuliererei bringt Millionen von Arbeitsplätzen in Gefahr und kostet die Steuerzahler im schlimmsten Fall weiteres Geld.
Ich bin der Meinung, man sollte die Banken mal gegen die Wand laufen lassen, und NICHT helfen.
Dann werden die das nächste Mal (die, die übrig bleiben) sicher vorsichtiger mit dem Geld anderer Leute umgehen!

[ nachträglich editiert von omar ]
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11.05.2012 11:47 Uhr von basusu
 
+6 | -4
 
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Geld "verschoben": JP Morgan hat also 2 Mrd. "verwettet". Zu Wetten gehören immer 2 Parteien. Heißt also, dass nun andere Personen diese 2 Mrd. haben. Möglich dass hier nur das Geld von A nach B verschoben wurde, denn mit dem Pro-Wallstreet-Regime in Washington sind frische Gelder für die Zocker-Banken stets garantiert.

Wie sagte Friedrich Nietzsche:
"Vielleicht ist der junge Börsenspekulant die am meisten abstoßende Erfindung des Menschengeschlechts."

Natürlich auch nur reiner Zufall, dass JP Morgan (so wie fast alle Zockerinstitute) radikalzionistischen Personen gehören.
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11.05.2012 12:16 Uhr von artefaktum
 
+2 | -0
 
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Da wir´s mal mit Sicherheit ein vorgezogenes Mitarbeitergespräch geben.
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11.05.2012 13:24 Uhr von Gorli
 
+1 | -0
 
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Verstehe die Aufregung nicht. JP Morgan macht Risikoinvestment. Da gewinnt man verliert man, aber solange die Bilanz Grün ist, beschwert sich keiner und die Bank darf weiterleben

Das ist ungefär so, wie wenn ein Spielesüchtiger sich abends beschwert, dass er tagsüber nur Verluste gemacht hat.
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11.05.2012 15:32 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
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@Gorli: -- "Verstehe die Aufregung nicht. JP Morgan macht Risikoinvestment. Da gewinnt man verliert man, aber solange die Bilanz Grün ist, beschwert sich keiner und die Bank darf weiterleben"

Solange diese Bank keine öffentlichen Gelder zur "Rettung" abgreift, ist diesja durchaus ok. Hat dann eben den Stellenwert einer Spielbank.

Problematisch wird es aber, wenn andere Institutionen dadurch direkt oder indirekt geschädigt werden. Ich will lieber nicht wissen, wie viele Versicherungen hohe Anteile der Kundengelder in solche Zockergeschäfte stecken. Sofern so etwas dank undurchschaubarer Derivate überhaupt noch planbar ist... Und wenn es dann knallt, müssen wieder tausende von Mitarbeitern entlassen werden, oder ähnliches.

[ nachträglich editiert von ArrowTiger ]
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11.05.2012 20:07 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -0
 
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Fesselt die Banken! Der Schaden für´s Umfeld scheint wohl doch immens zu sein, den diese Spekulanten anrichten.

Hier daher noch ein ganz interessanter Artikel aus der FTD:

"Fesselt die Banken!": http://www.ftd.de/...

Ausschnitt: "Die Argumentation von Dimon und anderen Branchenvertretern ist stets dieselbe: Werden den Banken Fesseln angelegt, sinkt die im Kapitalmarkt verfügbare Liquidität. Das wiederum verknappt das Kapital und macht es teurer für Unternehmen, die doch für das Wachstum der Volkswirtschaft sorgen sollen und dafür Finanzierungsmittel brauchen. Kurzum: Wer die Banken dort regulieren will, wo es ihnen wirklich weh tut, der versündigt sich am Steuerzahler, der Industrie - der Allgemeinheit.

Dass die Banken seit Jahren und auch noch in Zukunft zu Niedrigstzinsen Notenbankgeld erhalten, um am Leben zu bleiben, wird in diesem Zusammenhang stets geflissentlich geschwiegen. Ebenso, dass davon Inflationsgefahren ausgehen - für die Allgemeinheit. Welchen volkswirtschaftlichen Nutzen Derivatgeschäfte in Billionenhöhe oder die Nahrungsmittelspekulation haben, ist bis heute trotz wortreicher Erklärungsversuche der Branche unklar. Wie auch: Die Weltwirtschaft ist jahrzehntelang ohne sie ausgekommen und trotzdem gewachsen."

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