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"Du darfst zahlen, was du willst": In diesem Restaurant wundern sich die Kunden

In München steht das Café Liebling. Der Geschäftsinhaber verfolgt mit seinem Geschäft eine seltene Bezahlpolitik. "Du darfst zahlen, was du willst", sagt er seinen Kunden, wenn sie ihre gekauften Speisen und Getränke bezahlen wollen.

Meistens folgt darauf verwundertes Stirnrunzeln und die erneute Nachfrage, ob es sich dabei um einen Fehler handelt. Doch dabei handelt es sich um das "Pay-What-You-Want"-Konzept (PWYW), welches zwar nicht neu, aber ortsbezogen teilweise einmalig ist.

Die Kunden werfen ihr Geld in eine Wechselkasse, die auf dem Tresen steht. Die meisten rechnen dabei selbst für sich aus, wieviel der Kaffee oder Kuchen bei der Konkurrenz kostet und zahlen diesen Preis dann auch. "Ausnutzen tut das kaum jemand", erklärt Geschäftsinhaber Christian Hildebrandt.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: München, Preis, Kunde, Restaurant, Café, Bezahlen
Quelle: www.focus.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.05.2012 09:16 Uhr von GangstaAlien
 
+1 | -35
 
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11.05.2012 09:43 Uhr von saber_
 
+12 | -0
 
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schwarze schafe gibt es ueberall, aber generell zahlen leute bei solchen sachen mehr

wenn du vor der kasse stehst und zahlst willst du auf jeden fall nicht zu wenig reinwerfen, dann rundest eben auf und gut ist

das ist genauso wie die getraenke beim mcdonalds... klar nutzen das einige leute aus... aber der allergroesste teil der bevoelkerung konsumiert noch weniger getraenke als bezahlt...

kaufst dirn grosses menue und kriegst einen grossen becher.... machst ihn nur halbvoll weil du eh nicht so durstig bist...


sowas geht in den meisten faellen sehr gut auf - natuerlich aber nciht ueberall ;)
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11.05.2012 09:51 Uhr von bimbobeutlin
 
+2 | -1
 
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Nette Idee: nur leider fürchte ich das es doch schon einige ausnutzen werden. Wobei es wiederrum bestimmt Kunden geben wird die dann nicht als beispiel 1,79EUR für ihren Kaffee zahlen sondern direkt das 2 Euro Stück reinwerfen.
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11.05.2012 11:03 Uhr von Odysseus999
 
+7 | -0
 
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Top: Mehr gibts dazu nicht zu sagen
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11.05.2012 11:39 Uhr von fexinat0r
 
+7 | -2
 
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psst: Nicht, dass die kurdische grossfamilie davon noch wind bekommt, dann ist es nämlich ganz schnell vorbei mit dieser politik!
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11.05.2012 11:42 Uhr von Alice_undergrounD
 
+2 | -2
 
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irgendwo hab ich mal gehört: dass der vorteil bei so einem bezahlsystem darin liegt, dass man es nicht als umsatzsteuer versteuern muss, weil das geld ja quasi nur eine schenkung oder ka was ist, stimmt das?
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11.05.2012 14:30 Uhr von EvilMoe523
 
+1 | -0
 
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Ich denke es könnte sich rechnen klar gibt es einige Leute, welche es ausnutzen und sich für sagen wir einen Cent einen Kaffee erschnorren.

Aber die Meisten werden das System zu schätzen wissen und auch bestehen lassen wollen und ohne Zwang zeigen sich eine menge Menschen auch großzügiger als sonst.

Schon alleine wenn man dem Kunden vor die Frage stellt, was einem die Sache wert ist wird eher höher geschätzt.

So kommen auch die Betreiber von ordentlichen Fitnessstudios letztendlich auch zu ihren Verträgen, der sagen wir mal 40€ pro Monat Klasse. Mit der simplen Eröffnungsfrage was dem Sport interessierten Kunden denn so die Gesundheit pro Monat wert ist. Da sagt auch kaum Jemand "10 €".
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11.05.2012 15:17 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -0
 
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Aber jetzt: das ganze mal aus Sicht von Vater Staat.
Wie berechnet dieser Laden die MwSt? Umsatzsteuer?
Bekomme die Kunden keine Rechnung?

Wie darf man sich sowas vorstellen.

Den Grundgedanke find ich super und ich würde bei guter Qualität dort sehr gerne hin gehen.
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11.05.2012 15:55 Uhr von DerMaus
 
+2 | -0
 
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Gab es vor einiger Zeit auch als Pilotversuch in Aachen. Damals hat man auch noch untersucht, wie sich das Zahlverhalten unter verscheidenen Bedingungen ausprägt. So zahlen die Kunden durchschnittlich rund 6€ für ein 3-Gänge Menü wenn sie keine Informationen zum Preis hatten. Mit dem Wissen was andere Kunden im Durchschnitt zahlten hob sich der Preis kaum; erfuhren die Kunden jedoch die Kosten die der Gastronom für Einkauf und Zubereitung des Essens hatte, stieg der Preis um rund einen Euro auf 7€ pro Mahlzeit.

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