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Griechenland: Bei Neuwahlen würden Radikallinke siegen

Das griechische Fernsehen strahlte das Ergebnis eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Marc aus. Nach dieser Umfrage würde bei sofortigen Neuwahlen das Bündnis der Radikalen Linken (Syriza) mit 23,8 Prozent klarer Sieger werden.

Der Umfrage zu Folge käme die konservative Nea Dimokratia (ND) auf 17,4 Prozent. Die Panhellenische Sozialistische Bewegung (Pasok) auf 10,8 Prozent und die Unabhängigen Griechen (AE) auf 8,7 Prozent. Die Kommunisten (KKE) bekämen 6,0 Prozent.

Die Faschistische Goldene Morgenröte (ChryssiAvgi) würde 4,9 Prozent erreichen während die Demokratische Linke (Dimar) 4,2 verbuchen könnte. Bei den Wahlen am 6. Mai konnte sich keine Partei klar positionieren. Koalitionsgespräche waren bisher erfolglos.


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WebReporter: 24slash7
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Griechenland, Wahl, Neuwahlen
Quelle: www.nwzonline.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.05.2012 21:21 Uhr von General_Strike
 
+6 | -9
 
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cool: Wenn die Linksradikalen siegen, betteln die Griechen euch bald nicht mehr um Milliarden-Euro-Rettungspakete an sondern um 1000 Tonnen Reis, um nicht zu verhungern.
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10.05.2012 21:50 Uhr von Bildungsminister
 
+18 | -2
 
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Ich weiß, dass will niemand hören. Aber eventuell kann sich aus dem Geschichtsunterricht noch der ein oder andere Erinnern, wie es seinerzeit zum Aufstieg radikaler Elemente, der NSDAP, in Deutschland kam. Nein? Kurze Auffrischung: Auf Grund der Reparationsforderungen aus dem Versailler Vertrag, blieb den Menschen der Weimarer Republik kaum mehr die Luft zum Atmen. Man hat sie damals ausgeblutet, und genau das hat die Grundlage und den Nährboden für radikale Elemente gelegt, die 39 in etwas gar fürchterlichem gemündet sind.

Was ich sagen will - In Griechenland, und in vielen anderen Ländern Europas, passiert derzeit etwas Ähnliches. Die letzten Wahlen zeigen, dass das Ausbluten des Volkes, nicht der Banken oder Firmen, sondern des Volkes, dazu führt, dass der Boden für radikale Parteien und Gedanken bereitet wird.

Ich will hier nicht über Schuldigkeit sprechen. Aber Holzauge sei wachsam, so etwas kann verdammt böse enden, und zwar dort, wo es Merkel und ihr Bonzenclub im hohen Berlin nicht erwarten. Auf ewig werden die Menschen diesen Weg nicht mehr gehen, und dann verfallen sie in radikale Formen, weil sie sich sonst nicht zu helfen wissen.

Gefährlich, gefährlich...
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10.05.2012 22:09 Uhr von quade34
 
+1 | -4
 
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wenn die Kommunisten: in Griechenland wieder das Sagen haben, wird es dem Volk bald verdammt dreckig gehen. Das bißchen Geld was noch in der Kasse ist, fressen die roten Bonzen und das Volk badet es aus. Es war noch nie anders!
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11.05.2012 00:43 Uhr von CoffeMaker
 
+4 | -1
 
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"Das bißchen Geld was noch in der Kasse ist, fressen die roten Bonzen und das Volk badet es aus."

Wie war die Verteilung hier noch mal? 20% der Bevölkerung haben 90% und 10% der Bevölkerung haben 80% des erwirtschafteten Reichtums. Millionen Arbeitslose, Millionen Aufstocker. Politiker die sich regelmäßig ihre Diäten erhöhen während man sich immer neue oder höhere Steuern ausdenkt um dem Volk das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Bei all dem Hass auf die Kommunisten sollte man trotzdem objektiv bleiben, dieses System ist genauso scheiße wie ein reines kommunistsiches. Der Unterschied besteht nur darin das in dem jetzigen du alles könntest aber dir nicht leisten kannst und nicht könntest weil du es nicht kannst.
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11.05.2012 00:43 Uhr von CoffeMaker
 
+3 | -1
 
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"Das bißchen Geld was noch in der Kasse ist, fressen die roten Bonzen und das Volk badet es aus."

Wie war die Verteilung hier noch mal? 20% der Bevölkerung haben 90% und 10% der Bevölkerung haben 80% des erwirtschafteten Reichtums. Millionen Arbeitslose, Millionen Aufstocker. Politiker die sich regelmäßig ihre Diäten erhöhen während man sich immer neue oder höhere Steuern ausdenkt um dem Volk das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Bei all dem Hass auf die Kommunisten sollte man trotzdem objektiv bleiben, dieses System ist genauso scheiße wie ein reines kommunistsiches. Der Unterschied besteht nur darin das in dem jetzigen du alles könntest aber dir nicht leisten kannst und nicht könntest weil du es nicht kannst.
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11.05.2012 00:52 Uhr von bigX67
 
+3 | -0
 
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@quade: << es war noch nie anders>>

dann können die linken (sind ja nicht alles "kommunisten"), es auch nicht schlechter machen.

die linken haben nur immer noch zusätzlich das problem, dass sie mit den herrschenden eliten der wirtschaft, der religion und ihrer politischen gegner im clinch liegen. faschisten haben meistens nur einen politischen gegner, denn mit wirtschaft und religion können sie klarkommen. konnten sie immer. auch wenn es schon mal dauerte.
die "linken" aber haben grundsätzlich ALLE als gegner. ist ne ganz andere liga.
aber sie dafür verurteilen ?
heisst es nicht: viel feind viel ehr ?
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11.05.2012 15:01 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -0
 
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@BastB: -- "die Griechen von unserem Geld leben, sollte eine EU-Regierung dort eingesetzt werden. Die Griechen selbst bekommen sich doch nicht mehr unter Kontrolle."

Das ist Unfug, das weißt du aber auch selber!

Der Witz ist ja bei der ganzen Kohleverschieberei, daß das Geld gar nicht an "die Griechen" geht, ja nicht mal mehr an die Banken. Letztere haben die Schulden schon längst abgeschrieben oder aus dem Rettungsfonds erhalten. Das Geld der EZB geht nämlich größtenteils direkt wieder für Zinszahlungen an die EZB und den IWF drauf.

Skurril? Klar, wie das ganze System!

Die ganzen Totsparmaßnahmen ohne begleitende Investitionen sind aber ohnehin schwachsinnig, siehe Portugal. Das Land hält sich vorbildlich an die Vorgaben der Troika, und stürzt schlimmer ab, wie je zuvor. Für Ökonomen natürlich kein Wunder, die haben das ja genau so vorausgesagt. Um das zu erkennen, bedarf es natürlich keines VWL-Studiums, da reicht der gesunde Menschenverstand schon aus.

Aber darum geht es der Politikerkaste und ihren Finanzmagnaten ja auch nicht. Schockstrategie zur Umwandlung des Systems in ihrem Sinne, da liegt der Hund begraben. Die ganze Hetze gegen "die Griechen" ist nur Ablenkmanöver.

Uns allen stehen üble Zeiten bevor, wenn nicht gegengelenkt wird. Die Neoliberalen haben seit den 1970ern weltweit verbrannte Erde hinterlassen...

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