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Griechenland: Trotz Wahlchaos Auszahlung von 4,2 Milliarden Euro von der EU

Nachdem in Griechenland auch die zweite Sondierungsrunde zur Neubildung einer Regierung gescheitert ist, sollen die Sozialisten eine letzte Chance erhalten. Allerdings geht niemand von einer erfolgreichen Regierungsbildung aus. Dann würde noch einmal gewählt werden müssen.

Obwohl in Griechenland derzeit ein politisches Chaos herrscht, erhält das Land eine weitere Milliardenspritze von der EU. Insgesamt werden 4,2 Milliarden Euro an Griechenland ausgezahlt. Ein Milliarde Euro wird noch als Warnschuss für Athen zurückbehalten und dann überwiesen, wenn es gebraucht wird.

Die griechischen Zeitungen quittieren die Kürzung der Kreditauszahlung um eine Milliarde Euro mit Schlagzeilen wie "Spar-Parteien und Troika fürchten Neuwahlen" oder "Troika kappt Mai-Tranche um eine Milliarde". Die Bundesregierung mahnte Athen an, die Sparpolitik weiter zu verfolgen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Griechenland, Wahl, Chaos, Auszahlung
Quelle: www.bild.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.05.2012 17:13 Uhr von Borgir
 
+8 | -1
 
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So langsam könnte man sagen "es reicht". Griechenland versinkt im Chaos aufgrund unfähiger Politik-Fachkräfte und wir überweisen munter Geld dahin, welches irgendwo in dem herrschenden Chaos untergeht und zu 99 Prozent nicht mehr zurückgezahlt wird. Danke dafür, liebe EU.
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10.05.2012 18:00 Uhr von thatstheway
 
+5 | -0
 
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Macht euch keine Sorgen, Angie wird weiterhin Mrd. nach GR vergeben.
Sie muss es ja nicht zurück zahlen,
der deutsche Michel haftet für die Unfähigkeit der griechischen und deutschen Regierung u.s.w. wie für Portugal, Spanien, Irland, Italien und mehr

[ nachträglich editiert von thatstheway ]
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10.05.2012 18:01 Uhr von ArrowTiger
 
+2 | -1
 
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Neoliberale Arroganz - oder Ignoranz? Da das Geld hauptsächlich für die Gläubigerbanken ist, wundert mich die Auszahlung eigentlich weniger.

Was mich allerdigs wundert, ist die arrogante Überheblichkeit der Kritiker in Bezug auf die demokratische Entscheidung der Griechen gegen die ökonomisch unsinnige restriktive Sparpolitik ohne begleitende wirtschaftsfördernde Maßnahmen.

Wer meint, daß Sparen funktionieren könnten, sollte besser mal einen Blick nach Portugal werfen, wo man sich geradezu vorbildlich an die Vorgaben der neoliberalen Troika gehalten hat... Fatal! Aber immerhin kann man dann beim anstehenden Staatsbankrott dank "totsparen" auch die EU-Kommission als Schuldigen belegen, ohne sich Gefasel von wegen Nichteinhaltung der Vorgaben gefallen lassen zu müssen, wie es den Griechen wohl blühen dürfte...
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11.05.2012 15:09 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -0
 
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Korrektur: Ich muss mich selbst korrigieren! ;-)

Die Banken haben die Schulden bereits entweder angeschrieben oder vom Rettungsfonds erhalten. Der Großteil des Geldes geht wohl für Zinszahlungen an die EU, EZB und des IWF drauf - also an die "Retter" selbst.

Die Kürzung um eine Milliarde ist also eher als populistischer Treppenwitz zu sehen. Augenwischerei...

Zitat auf den NDS: "Die Schulden bei den Banken spielen mittlerweile jedoch nur eine untergeordnete Rolle, da sie entweder abgeschrieben oder von den „Rettern“ (EU, IWF, EZB) übernommen wurden. Nun geht es um die Schulden bei den „Rettern“. Für Griechenland ist das ein großes Problem, da man mit den Banken wenigsten verhandeln kann, während die „Retter“ in dieser Hinsicht absolut kompromisslos sind." (Quelle: http://www.nachdenkseiten.de/... - Abschnitt 5.a)

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