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Commerzbank muss Millionen an Boni für verlustreiche Investmenttochter zahlen

Ein Londoner Gericht hat die Commerzbank dazu verurteilt, insgesamt rund 52 Millionen Euro an 104 ehemalige Beschäftigte der Dresdner Kleinwort zahlen, die verlustreiche Investmenttochter der ehemaligen Dresdner Bank, welche im Jahr 2009 von der Commerzbank übernommen wurde.

Die Dresdner Kleinwort stand im Krisenjahr 2008 kurz vor der Pleite, der damalige Eigentümer der Dresdner Bank, die Allianz, fürchtete, dass die Investmentbanker massenhaft bei der Dresdner Kleinwort kündigen. Deshalb stellte deren Chef damals trotz der desolaten Situation Millionen an Boni in Aussicht.

Allerdings sollten die Bonuszahlungen um bis zu 90 Prozent gekürzt werden können, falls sich die wirtschaftliche Lage massiv verschlechtert, denn die Dresdner Kleinwort machte einen Verlust von über sechs Milliarden Euro. Die Investmentbanker sahen das aber nicht ein und das Gericht gab ihnen Recht.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Urteil, Commerzbank, Bonus, Dresdner Bank
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.05.2012 12:02 Uhr von saber_
 
+8 | -0
 
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das kleinvieh verzichtet freiwillig auf einen teil des lohnes um genug mist zu machen damit die firma nicht pleite geht...

und die big player ziehen auch noch die letzte moegliche mark raus...
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10.05.2012 13:21 Uhr von MegaTefyt82
 
+0 | -1
 
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Armes Rest-Deutschland? So dreist die ganze Sache auch sein mag, aber es handelt sich in diesem Fall um Engländer, die das Ganze eingeklagt haben und den Bonus nun erhalten.

Deutschland ist hiervon nur indirekt betroffen, eben weil die Commerzbank eine deutsche Bank ist.

Das macht die ganze Sache natürlich nicht besser.
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10.05.2012 22:21 Uhr von Michael7
 
+1 | -0
 
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Wieviel Boni hätten Sie denn gern? Wieviel Boni hätten Die bekommen bei 12 Milliarden Verlust? Wahrscheinlich doppelt soviel. Denn wie alle Mathematiker ja wissen:"Minus mal Minus gibt Plus." Das heißt natürlich nur in der richtigen Branche. Beim Normalsterblichen gilt eher die Formel "Minus mal Minus gibt Frust!"

Ist das nicht ein geiles System?
Wo sonst wird man noch dafür belohnt wenn man so richtig Scheiße gebaut hat? Da gibt es auch kein schlechtes Gewissen. Nein. Es wird einfach mal drauf losgefordert. Mal sehen was bei rauskommt. Immerhin 104 Millionen geteilt durch 52 Beschäftigte macht 500000 Euro (im Idealfall) pro Beschäftigten. Da kann man nicht meckern. Dafür hätten die Jungs und Mädels 5 bis 7 Jahre ackern müssen.

Ich kann mir richtig die Freude vorstellen, als Sie sich bei der Urteilsverkündung in die Arme gefallen sind. "Hurra, Wir haben doch etwas bei der Bank gelernt. Kein Gewissen zu haben und die eigenen Interessen durchzusetzen egal wie."

Das wäre genauso als wenn ein Hochhaus zusammenfällt und die Beschäftigten der Baufirma bekommen eine Gehaltserhöhung dafür. Aber was rege ich mich auf. Es sind ja nur unsere Banken. Da müssten Wir doch Kummer gewöhnt sein. Aber wie funktioniert denn unser Banksystem wirklich? Ein paar interessante Gedanken gibt es hier

http://www.wissensmanufaktur.net/
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14.05.2012 18:36 Uhr von klaudis
 
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dieses Dreckspack: wird durch das scheiß System geschützt.Wer hat,bekommt hinzu,wer nix hat,bezahlt das.....

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