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Mutter rasierte sich für ihren krebskranken Sohn den Kopf kahl

Der fünjährige Timo aus Hamburg leidet an Krebs. Die schreckliche Diagnose erhielt er, als er Anfang des Jahres immer wieder in Ohnmacht fiel und sich oftmals übergab. Die Ärzte fanden heraus, dass das mit einem apfelgroßen Hirntumor zu tun hat.

Nach der Notoperation hat Timo Sehstörungen und die Haare fielen ihm nach der Bestrahlung aus. Als er mit kahlem Kopf in die Kita kam, schickte diese den Jungen mit dem Hinweis nach Hause, dass er den andern Kindern Angst machen würde und der Kita fern bleiben soll.

Eines Nachts, als Timo schlief, rasierte sich seine Mutter Barbara B. (38) den Kopf kahl, damit Timo sich nicht wie ein Außenseiter fühlt. "Das ist ja hässlich", sagte er anfangs. Zu seinen Freunden auf dem Spielplatz sagte er später jedoch: "Das hat Mama für mich gemacht. Mama ist cool."


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Mutter, Sohn, Krebs, Kopf, Tumor
Quelle: www.bild.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.05.2012 09:02 Uhr von Bender-1729
 
+20 | -0
 
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Was für eine asoziale Kindergarten-Leitung! Die Reaktion des Kindergartens ist wirklich unter aller Kanone! Hier sieht man mal wieder sehr deutlich, wieviele realitätsfremde Fachidioten sich vollkommen zu Unrecht mit dem Titel "Pädagoge" schmücken dürfen. Anstatt die Kinder mit Verständnis an diese leider zum Leben gehörende Situation heranzuführen und sie dazu zu ermutigen, dass sie ihrem kranken Freund Trost spenden, werden sie indirekt darauf trainiert, anders aussehende Menschen zu diskriminieren und den Zustand des Jungen als "abstoßend" zu bewerten. Von dem seelischen Leid welches sie dem kranken Jungen damit zufügen einmal ganz zu schweigen. Ein derartiges Versagen pädagogischer Leistungen ist mir schon lange nicht mehr zu Ohren gekommen! Ich kann nur hoffen, dass sich nun die zuständigen Behören der Sache annehmen und dass den Verantwortlichen hieraus nachhaltige Konsequenzen entstehen! Einfach nur unfassbar!

Der Mutter des Jungen kann man glaube ich nur den allergrößten Respekt aussprechen. Ich kenne die Situation, da einer meiner engsten Freunde genau so reagiert hat, als sein kleiner Bruder eine Chemotherapie über sich ergehen lassen musste, aber ich denke für eine Frau ist dieser Schritt nocheinmal härter und es beweist, wie sehr sie ihr Kind liebt. Ich hoffe sehr, dass sich das Schicksal zum Guten für die beiden wendet.

Ps.: Eine echt gute News, Crushial! --> Plus

[ nachträglich editiert von Bender-1729 ]
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10.05.2012 09:02 Uhr von akr6
 
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starke Mutter: da fällt mir nicht viel zu ein, eine starke Mutter, die für ihr Kind alles tut, Hut ab.
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10.05.2012 09:35 Uhr von derMausmeister
 
+5 | -1
 
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toller Mensch Diese Frau hat meinen vollsten Respekt verdient. Der Kindergarten sollte sich was schämen. Anstatt den Kindern die Angst zu nehmen und aufzuklären, geht man dort den Weg des geringsten Wiederstandes und schickt den Jungen nach Hause. Einfach nur erbärmlich aber leider Gottes ein Spiegel dieser Gesellschaft. Schämt Euch!
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10.05.2012 09:56 Uhr von SilentPain
 
+3 | -0
 
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@Bender-1729: deinen Kommentar sollte man an die betreffende KITA schicken
zum Nachdenken...

hab diese aber nicht recherchieren können, schade
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10.05.2012 10:21 Uhr von Bender-1729
 
+8 | -0
 
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@ SilentPain: Vielen Dank.

Ich konnte den betreffenden Kindergarten leider auch nicht ausfindig machen, sonst wäre schon längst ein Beschwerdebrief von mir unterwegs. Allerdings direkt an die zuständigen Behörden und nicht an den Kindergarten selber. Dort ist man vom eigenen Handeln wahrscheinlich sowieso derart überzeugt, dass jede Form von Kritik sofort abprallen würde.

Ich bin wirklich entsetzt über diesen Vorfall, auch wenn er mich nicht persönlich betrifft, aber wie bereits erwähnt, kenne ich die Situation und ich kann mir sehr gut vorstellen, wie grausam diese Aktion für den eh schon gequälten Jungen und seine Mutter sein muss.

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