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Bundesregierung: Kampf den Spritpreisen

Den Autofahrer freut es, die Mineralkonzerne sind strickt dagegen, denn die neue Behörde zur Regulierung der Bezinpreise ist unter Dach und Fach.

Zu viel sollte man allerdings nicht erwarten, denn die neue Behörde wird nicht in der Lage sein die Spritpreise sofort zu senken.

Die wöchentliche Meldepflicht für die Konzerne soll den Wettbewerb beleben und so die Autofahrer entlasten.


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WebReporter: Lonaporp
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kampf, Bundesregierung, Philipp Rösler, Spritpreis
Quelle: www.spiegel.de
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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.05.2012 06:08 Uhr von Lonaporp
 
+10 | -3
 
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Mal sehen, ob es sich wirklich auf den Spritpreis auswirkt.Es ist aber ein schritt in die richtige Richtung , auch wenn es lange gedauert hat.
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10.05.2012 06:13 Uhr von frederichards
 
+40 | -1
 
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Ein Lacher: Das Melden der Preise ist doch nur dazu da, um die Einnahmen des Staates interpolieren zu können!
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10.05.2012 06:46 Uhr von General_Strike
 
+53 | -7
 
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warum werden nicht die Steuern gesenkt? Die machen einen grossen Teil des Preises aus.

Braucht man das Geld für Griechenland und Afghanistan?
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10.05.2012 06:59 Uhr von saber_
 
+35 | -1
 
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irgendwie muss man den poebel ja bei laune halten... also wird schnell eine behoerde aus dem boden gestampft die das alles "regulieren" sollte...


die sagen dann alles geht rechten dingens zu und das volk ist quasibefriedigt...

am ende verdienen sich staat und mineraloelgesellschaften weiterhin dumm und daemlich
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10.05.2012 07:13 Uhr von Schaumschlaeger
 
+34 | -0
 
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"Die wöchentliche Meldepflicht für die Konzerne soll den Wettbewerb beleben und so die Autofahrer entlasten. "

Und was macht diese Behörde den Rest der Woche? ^^
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10.05.2012 07:44 Uhr von BalloS
 
+22 | -0
 
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Kosten: und was hat der Blödsinn den Steuerzahler schon zusätzlich gekostet und was wird es ihn in der Zukunft noch zusätzlich kosten, wenn dort ein paar Leute fürs rumsitzen bezahlt werden ?

An den Preisen ändert sich doch nichts. Solange es die mehr als offensichtlichen Preisabsprachen gibt, melden alle Konzerne einfach hohe Preise. Und wenn das Volk sich beschwert können die einfach sagen: Ja, tut uns leid. Wir würden ja gerne runtergehen, aber dürfen es nicht.

Es gibt doch nur eine Möglichkeit den Preis zu senken.

Steuer runter. Griechenland soll sich gefälligst selber helfen. Und das Volk muss selber für den Wettbewerb sorgen, indem alle bis auf ein Konzern boykottiert werden.
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10.05.2012 07:49 Uhr von uhrknall
 
+22 | -0
 
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Wahlkampftaktik natürlich liegen die hohen Preise nicht an Dingen wie
- den hohen Steuern
- den Strafen, die die Tankstellen zahlen müssen, wenn kein E10 getankt wird, oder
- den Iran-Boykott
...sonst könnte man ja noch denken, wir werden verarscht.
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10.05.2012 07:51 Uhr von Niels Bohr
 
+8 | -0
 
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wöchendliche Meldepflicht
Das ich nicht lache. Das wird sowas von ein Schuß der nach hinten losgeht.
Die Mineralölkonzerne haben das schon richtig schlau angefangen. Da erhöht einer die Preise und die Pächter der anderen Konzerne fahren 3 x täglich herum und gucken, was der Sprit kostet, dann wird ebenfalls erhöht.
Da sich die Konzerne dann nicht untereinander absprechen, kann auch das Kartelamt nix dagegen machen.
Daraus resultiert dann auch, das es die Preise teilweise 5x am Tag geändert werden.

Ein Lösungsansatz wäre:
Die Konzerne dürfen nur einmal am Tag um Punkt 6 Uhr morgens die Preise ändern und müßten zusätzlich die Preise für den kommenden Tag auf den Preisschildern ankündigen.
Mal sehen ob das was bringen würde.
Aber was unsere "Politiker", ganz vorne unser pupenspielender Wirtschaftsminister da von sich geben, bringt doch nun wirklich mal gar nix.
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10.05.2012 08:00 Uhr von saber_
 
+5 | -0
 
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sofern aber das volk zusammenhalten wuerde, so koennte man das angedachte system herrlich ausnutzen...

und zwar mit einem generellen boykott eines einzelnen mineraloelkonzerns...

vielleicht werden die preise in der naechsten woche nicht direkt gesenkt, aber nach paar wochen duerfte sich da so einiges tun....


und wenn diese initialzuendung erst einmal gegeben ist, dann ergibt sich der rest schon von selber... weil man tankt ja immer beim billigsten....


dumm ists nur wenn es die mineraloelkonzerne nicht interessiert und sie ihre preise unabhaengig von der nachfrage gestalten...
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10.05.2012 08:32 Uhr von Suffkopp
 
+4 | -0
 
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@saber: das Volk könnte meiner Meinung nach eine ganze Menge bewirken, wenn das Volk nicht so faul und träge wäre. Soll das Volk doch generell die Preistreiber mal boykottieren und auf freie ausweichen, aber das wäre ja für die meisten mit "Unannehmlichkeiten" verbunden. Erst wenn die merken, daß es sich das Volk nicht gefallen lässt, werden die auch reagieren. Denn seien wir ehrlich: wir haben gesehen mit welchen fadenscheinigen, nicht durch das Volk nachvollziehbaren Gründen die den Preis rechtfertigen und denkt da wirklich einer, daß der Preis tief bleiben würde, wenn der Staat die Steuern senkt? Das was der Staat senkt wäre binnen Stunden aufgrund irgend etwas was weltweit mit Gas- oder Öl zu tun hat wieder drauf. Solange die machen können was sie wollen und der KUNDE sie nicht straft, werden die nichts machen. Und solange jeder auf den Staat zeigt werden die sich eh ins Fäustchen lachen und denken: das blöde Volk.
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10.05.2012 09:08 Uhr von Bender-1729
 
+0 | -1
 
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Bringt zwar nichts, find ich aber trotzdem gut. Bringen wird das ganze leider nichts, da die Vorgehensweise dazu nicht hart genug ist, aber die Mineralölkonzerne ärgern uns Autofahrer mit ihrer dreißten Abzocke und illegalen Preisabsprachen, dann können sie als kleine Gegenleistung auch ruhig etwas vom Staat geärgert werden.

Fragt sich nur, wer nun den Staat ärgert, da dieser die Preise mit den Steuern ebenfalls ganz gut in die Höhe treibt ...
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10.05.2012 09:15 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+1 | -1
 
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@Schaumschlaeger: "Und was macht diese Behörde den Rest der Woche? ^^"

Pornos kucken *g
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10.05.2012 09:49 Uhr von realsatire
 
+1 | -0
 
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warum nicht einfacher? Steuer auf Mineralöle auf einen festen Betrag SENKEN!
Statt momentan um die 92ct vom Gesamtpreis eine Gesamtabgabe festgeschrieben auf z.b. 80ct, dann würde der Bürger zwar noch direkter sehen wer am meisten abkassiert, aber sich doch eher das Fahren leisten können.
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10.05.2012 09:54 Uhr von Pilot_Pirx
 
+1 | -2
 
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@realsatire: aber nicht lange, denn diese Marge würde von den Konzernen schnell selbst genutzt

Man müßte die Konzene direkt angehen, nur dumm, das unsere Politiker zu 90% selbst nur Marionetten der Wirtschaft sind.
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10.05.2012 09:58 Uhr von Suffkopp
 
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sag ich doch: wenn der Staat Steuern senkt wird diese Senkung ganz schnell wieder von den Konzernen "genommen" weil irgendwo auf der Welt ein "Öllieferant" gesagt hat: "Es könnte wohl sein ...." und sie damit wieder ein Argument für Preiserhöhungen hätten, das keiner so recht nachvollziehen kann.

Mit dem Finger auf den Staat zeigen bringt nichts, rein gar nichts. Boykott wäre in meinen Augen der einzige Weg. Aber wie bringt man die Autofahrer unter einen Hut?
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10.05.2012 10:29 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Es gibt keine Preisabsprache so wie ich als ganz kleiner Freiberufler schaue was die Konkurenz von mir an Preisen verlangt, schauen die auf meiner Homepage meine Preise an.
So passen sich die grossen Ölmultis eben auch gegenseitig an die Preise an, die man ja auf jeder Zapfsäule sieht.
Die hocken nicht mitwochs beim Kaffee und reden über die Preise am Donnerstag. Die schauen sich nur gegenseitig auf die Preisschilder.
Deswegen kann man denen auch nicht juristisch kommen.
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10.05.2012 10:49 Uhr von Suffkopp
 
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Aber verkehrt herum: Der freie Handel schaut was der andere macht und wenn er Geschäft will dann senkt er den Preis um den anderen zu unterbieten. Und der Kunde kann wählen ob er es braucht.

Das tun die Ölmultis nicht, denn sie wissen das Autos Sprit brauchen und orientieren sich so an den höchsten Preis um so viel wie möglich zu verdienen. Und da irgendwie alle Tankstellen von "Öllieferanten" abhängig sind kann leider auch keine Tankstelle einfach mal den Preis senken um Kampfpreise zu machen. Ein Dilemma weil alles so gut wie in "einer Hand" ist.

Könnten Tankstellen wie am freien Markt wählen wo sie Benzin einkaufen, dann würde es freien Markt geben. Aber solange die da oben sitzen und sich immer einig sind wird es keinen freien Markt geben. Das müsste durchbrochen werden.
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10.05.2012 11:12 Uhr von Mr.Gato
 
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@hambrecht: Das sind keine Kleinunternehrmer.

Jeder halbe cent pro Liter bedeutet Millionen,

Selbstverständlich sprechen die sich ab. Wenn die knallhart gegeneinander wären, wäre der Spritpreis vermutlich 20 Cent geringer. Und das wären massive Verluste für alle, als sich halbwegs zu einigen. Ist ja nicht so, dass Tausende am Markt sich bekämpfen. Sondern nur ein paar wenige - quasi ein familiärer Kreis - und die werden schon dafür sorgen, möglichst viel Gewinn zu erzielen.

Dein Laden, und der Konkurrent am anderen Ende der Strasse... das ist ein ganz anderes Kaliber. Aber theoretisch könnt ihr euch auch absprechen (mal ist der eine preiswerter, mal der andere, aber beide grundsätzlich hochpreisig. Wenn unterm Strich mehr Kohle übrig bleibt, habt ihr mehr Gewinn, als gegenseitiges Preisunterbieten). Ist natürlich schwierig bei 1000 Läden, die das gleiche Angebot haben. Aber im kleinen Kreis, wie bei den Ölmultis ganz sicher so. Und das machen die auch.
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10.05.2012 11:49 Uhr von :raven:
 
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Die Regierung zeigt wieder einmal Doppelmoral! Da die Regierung über die hohe Besteuerung der Kraftstoffe enorm an hohen Preise partizipiert, ist sie doch nicht im Geringsten daran interessiert, diese sinken zu lassen.
Schließlich müssen mit diesen Millionen und Milliarden die EU-Pleitestaaten am Leben gehalten werden.

Dem Blödbürger wird wieder einmal mit Taschenspielertricks die Motivation entzogen, gegen die systemische Sklavenhaltung aufzubegehren.

Die Lobbyistenhure kommt ihrem Auftrag nach und der Bürger zahlt...Auftrag erfüllt!
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10.05.2012 13:24 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@Mr.Gato und wie sprechen sich die 14.300 Tankstellen in ganz Deutschland ab?
Machen die sich da einen Plan wie jede einzelne Tankstelle um welche Uhrzeit dreimal am Tag den Preis wechselt?
Das wären dann etwa 40.000 Preisänderungen am Tag und die sollen alle abgesprochen sein? Dazu braucht man ja 100 Mann, die täglich nur die Preise festlegen müssten.

Eher ist es wohl so, dass jede Tankstelle die Preise der Konkurrenz meldet und dann abwartet, bis sie selbst senken dürfen.
Bei einer echten Preisabsprache würde man sich die Mühe nicht machen. Dann wären alle Tankstellen einer Marke immer gleich teuer. Und mal wären alle Shell-Tankstellen günstiger, dann man alle Aral. Aber wozu dann 14.300 verschiedene Preise? Soviele Änderungen kann man nicht mehr absprechen.
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10.05.2012 13:32 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@ :raven: und wenn du deine Verschwörungstheorie weiterspinnst, kommst du sogar dahinter, dass der Staat immer hohe Preise möchte, weil du auf jede Ware 19% Mehrwertsteuer zahlen musst. Dann müssten auch Strompreise ganz hoch sein, Schuhe, eben alles.
In deiner Verschwörungstheorie fehlt, dass der Staat aber auch daran interessiert ist, dass du sehr gut Geld verdienst - denn er möchte ja auch deine Einkommenssteuer und Krankenkassenbeiträge.
In deiner Verschwörungstheorie fehlt auch, dass der Staat bei sinkenden Einnahmen aus der Mineralölsteuer dann sein Einkommen nothalber über höhere Steuern oder eine höhere Mehrwertsteuer holen müsste.

Es ist eben keine Doppelmoral. Der Staat braucht eben eine bestimmte Summe x, die er sich irgendwie zusammenraubt. Schliesslich willst du ja auch, dass wir Geld für Griechenland, Afghanistan und für die Bankenrettung haben.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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10.05.2012 13:35 Uhr von maxklarheit
 
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werden wir die gemeldeten preise sehen können und vergleichen? dann müssten die preise ja automatisch runter gehen!
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10.05.2012 15:10 Uhr von Feuerfaenger
 
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... toll!! Jetzt steigen erst mal die Spritpreise wieder, weil die Steuern erhöht werden um die neue Behörde zu finanzieren.
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10.05.2012 15:27 Uhr von Ammy
 
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prinzipiell könnte das schon etwas bewirken: da heute der Großteil der Leute ein Smartphone hat. Wenn die Spritpreise vorher gemeldet werden müssen(und diese öffentlich zugänglich sind), wären die Tankapps stets aktuell und man könnte sich darauf verlassen, wenn man an eine Tankstelle fährt die am billigsten ist, dass der Preis dann auch aktuell ist. Das führt über kurz oder lang zu einer Preissenkung, angenommen, es wird auch dementsprechend genutzt. Ist doch genauso im Internet. Portale wie billiger.de, günstiger.de, swoodoo, hotels.de haben bestimmt zu einer Preissenkung geführt, da man sich stets aktuell um die billigsten Preise einfach informieren kann.
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10.05.2012 16:03 Uhr von Bruno2.0
 
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Beste: Lösung zur Senkung der Preise und einem Markt..

Nur 1x am Tag darf der Preis erhöht werden und das muss gemeldet werden via Internet (von jeder Tankstelle) und diese Daten werden dann ins Internet gestellt und Apps entwickelt die einem die Billigste Tankstelle zeigt!!!

mal sehen wie lange die preise dann noch so hoch sind

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