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Facebook-Ranking: "Berlin - Tag & Nacht" schlägt alle

Die Facebook-Auftritte von TV-Formaten wird in der TV-Branche immer wichtiger. Vor einem Jahr noch waren nur Programmhinweise, Links auf Artikel oder interaktive Umfragen dort zu finden. "Berlin - Tag & Nacht" zeigte allen, welch Potenzial darin steckt, ein Konzept eines Formats darin zu integrieren.

"Berlin - Tag & Nacht" startete erst vor acht Monaten und führt heute das Ranking der TV-Formate auf Facebook mit über 1,7 Millionen Fans an. Die Aktivität unter Beiträgen ist extrem hoch im Vergleich zu anderen TV-Formaten und die Quoten knacken seit dem Facebook-Auftritt stetig Bestmarken.

Auf dem zweiten Platz steht das ProSieben-Magazin "Galileo" mit über einer Million Fans und hat vor Kurzem Stefan Raabs "TV Total" überholt. Erstaunlicherweise sind auch die für häufig als Trash-Formate abgetanenen Sendungen wie "Verdachtsfälle" mit hunderttausenden Fans erfolgreich.


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WebReporter: 3Pac
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: TV, Facebook, Show, Fernsehen, Quote, Ranking
Quelle: www.dwdl.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.05.2012 10:26 Uhr von derSchmu2.0
 
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BastB: Da die meisten Formate auch dann laufen, wenn der Arbeitende Feierabend hat und ich den gerne benutzten Vorwurf ignoriere, dass Arbeitslose dumme Menschen sind ,die dummes Fernsehen (umgangssprachlich Unterschichten-TV) gucken, weiss ich nicht, was diese Zahlen mit den Arbeitslosen zu tun haben soll.

Ich kenne (leider genug) Menschen, die ich fuer recht intelligent halte und diesen Muell dennoch gucken.
Die Frage ist nun, ist das arrogant bzw. anmassend, das so zu sehen oder ist man selber schlau und ehrlich genug, selbstreflexiv an die Sache ran zu gehen?

Ich selber finde diese Zahlen auch erschreckend und beschaemend. Genauso, wie ich immer wieder ueberrascht bin, wie scheinbar intelligente Menschen in Gespraechen, um Politik zum Beispiel, sich zu Bild- und anderen Stammtischthesen hinreissen lassen. Das geht teilweise so weit, dass ich nicht weiss was schlimmer ist, dass ich mich fuer schlauer halte oder dass andere wirklich nicht den Weitblick auf sogar simple Sachverhalte haben.

Nun bin ich ein wenig vom Thema abgekommen...mit dem obigen Teil wollte ich eigentlich nur klarstellen:
1. Nicht nur Arbeitslose haben Zeit, sich die fragwuerdigen Formate anzuschauen.
2. Unterstellt man Arbeitslosen eine begrenzte Intelligenz, da man ihnen solche Sendungen zutraut, dann gibt es unter den Arbeitenden ebensoviele, die nicht schlauer sind.
3. Was uns zu diesem Punkt fuehrt, dass man den Erfolg solcher Sendungen nicht an der Arbeitslosenquote festmachen kann. In Wirklichkeit ist es viel schlimmer, es spricht fuer den Querschnitt unserer Gesellschaft.
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10.05.2012 11:28 Uhr von derSchmu2.0
 
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dem kann ich nicht ganz zustimmen gut, dass die Mehrheit aller Jaquelines, Chantals und Kevins in sozial unsicherem Umfeld gross werden, koennte man noch nachvollziehen, da Eltern durch diese vermeintlich modernen, schicken und edlen Kindernamen sich gerne eine Klasse hoeher waehnen und daher ihren Kindern diese Namen zumuten.

Generell sind die fragwuerdigen Formate von der Zielsetzung eher paradox. Sie sollen einen Menschen zum Abschalten bewegen. Entweder passiert das im Kopf, oder am Knopf der Fernbedienung. Die Inhalte wollen nicht interessieren.
Das sind die einen.
Die anderen, die sich wirklich dafuer interessieren, sind wirklich nicht helle. Was interessiert denn einen ernstzunehmenden Menschen eine vorgespielte Realitaet, wenn er weiss, dass diese "Realitaet" nicht real ist?
Das waere ja so, als wenn ich mich fuer Nachrichten interessieren wuerde und mir daher eine Zeitung kaufe, in der fiktive Nachrichten drinnstehen wuerden und ich davon mind. teilweise weiss, dass sie fiktiv sind.

Ich kann daher nicht ganz verfolgen, warum man da von irgendeiner Bewertung der Zuschauer und dem Niveau reden kann. Das ist eine Anmaßnung, die nicht richtig ist. Es spricht sicherlich fuer einen Teil der Gesellschaft, wenn dieses Format einen großen Einfluß darauf hat. Aber selbst da reicht der Einfluß wahrscheinlich auch nur so weit, dass diese Menschen denken, dass es da noch andere gibt, die groessere Probleme haben. Das macht diese Menschen zwar zu geblendeten Drohnen, aber nicht zu Schlimmeren.
So lange es auch nur ein paar Menschen gibt, die mit der noetigen Selbstreflexion das Ganze als Unterhaltung abtun, kann man das nicht als totalen Mist abtun.
Auch wenn ein verantwortungsbewusster Konsument dahingehend eine solche Sendung aus dem Aspekt der Unterhaltung nicht in vollen Zuegen geniessen koennte, da er sich Bewusst ist, dass es andere Menschen gibt, die solche Formate fuer Voll nehmen und dass es Laiendarsteller gibt, die sich dieser Bloesse hingeben.

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