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Fußball/TSG 1899 Hoffenheim: Dietmar Hopp äußert sich zu neuer Transferpolitik

Der Mäzen des Fußball-Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim, Dietmar Hopp, hat sich zur neuen Transferpolitik des Vereins geäußert.

Man wolle durch den Kauf von erfahrenen Profis wie Eren Derdiyok, Matthieu Delpierre oder Tim Wiese eine Situation wie die in der vergangenen Saison, wo man für eine gewisse Zeit in argen Nöten war, verhindern.

"Wir brauchen eine gesündere Mischung im Team. Wir haben in dieser Saison das jüngste Team der Bundesliga gestellt und sind damit zwischenzeitlich in arge Nöte geraten. Das soll durch die Hereinnahme von erfahrenen, gestandenen Spielerpersönlichkeiten für die Zukunft ausgeschlossen werden", so Hopp.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Sport, Bundesliga, Spieler, TSG 1899 Hoffenheim, Dietmar Hopp
Quelle: www.sport1.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.05.2012 16:02 Uhr von Borgir
 
+1 | -7
 
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Ist doch recht so, wie sie es machen. Gestandene Profis dazu holen und den Kader mit frischen jungen Spielern verjüngen. Das wird früher oder später zu anhaltenden Erfolgen führen.
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09.05.2012 16:33 Uhr von Smashpottklaus
 
+12 | -12
 
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Niemand: braucht Hoffenheim. Nimmt nur einen der Traditionsvereine den Platz weg.
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09.05.2012 16:38 Uhr von Borgir
 
+6 | -8
 
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Erkläre mir den Begriff: Tradition!
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09.05.2012 16:41 Uhr von Titulowski
 
+12 | -5
 
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Ekelhafter Retortenverein
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09.05.2012 16:48 Uhr von Borgir
 
+3 | -8
 
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Was ist Tradition: eurer Meinung nach? Und welches sind Traditionsverein in der Bundesliga?

[ nachträglich editiert von Borgir ]
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09.05.2012 17:00 Uhr von azru-ino
 
+4 | -11
 
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naja: tradition ist, wenn in der mannschafft, wie zb bei den bayern, alle spieler aus münchen kommen - upps, ist hier wohl doch nicht der fall =)
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09.05.2012 17:01 Uhr von Borgir
 
+2 | -6
 
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:-)

ja ja, groß Rumbellen und dann auf Nachfrage keine Antwort wissen. Danke dafür :-)

Was ich dazu sagen sollte: Ich bin kein TSG-Fan, aber man sollte doch objektiv urteilen können über einen Verein der 112 Jahre alt ist. Und ich schätze, dass viele Leute Tradition unter anderem mit dem Alter eines Vereins verbinden, wenn das auch nicht zwingend notwendig ist.

[ nachträglich editiert von Borgir ]
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09.05.2012 17:03 Uhr von Allmightyrandom
 
+0 | -8
 
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Tradition: ist, wenn ein Verein viele Fernsehgelder bekommt, weil er seit mindestens 5 Jahren in der BuLi spielt ^^
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09.05.2012 17:06 Uhr von Borgir
 
+3 | -5
 
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@Allmightyrandom: das heißt, 1. Bundesliga fünf Jahre am Stück?

SC Freiburg, FC Augsburg, 1. FC Kaiserslautern, 1. FC Köln, Eintracht Frankfurt, VFL Bochum, SpVgg Greuther Fürth, Fortuna Düsseldorf, Dynamo Dresden, Hansa Rostock, Alemannia Aachen, Hertha BSC Berlin, 1. FC Nürnberg also alles keine Traditionsvereine?

Dafür aber VFL Wolfsburg (VW-Filiale), Bayer 04 Leverkusen (Bayer-Sparschwein)

Sorry, aber da lach ich mich ja tot.

[ nachträglich editiert von Borgir ]
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09.05.2012 17:09 Uhr von Borgir
 
+2 | -3
 
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Faupax: 113 Jahre alt.

Und um meinen Vorpost zu vervollständigen:

Wolfsburg und Leverkusen sind nichts anderes als die TSG, nur tun diese Vereine das schon länger und ausgiebiger, Geld von edlen Spendern verbrennen.

[ nachträglich editiert von Borgir ]
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09.05.2012 19:21 Uhr von MrFloppy89
 
+5 | -0
 
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Borgir: "Faupax: 113 Jahre alt."

Aber nur die Leichtathletikabteilung. Der Verein hat das "1899" nachträglich in die Fussballabteilung mitreingenommen, damit es den Stress der Tradition nicht gibt. Fussball wird glaub erst seit 10-15 Jahren dort gespielt.

"Wolfsburg und Leverkusen sind nichts anderes als die TSG, nur tun diese Vereine das schon länger und ausgiebiger, Geld von edlen Spendern verbrennen."

Da hast du auch nur teilweise Recht. Leverkusen und WOB dürfen laut DFB aus dem Grund diese Konzerne im Rücken haben, da diese seit vielen vielen Jahren im Verein verankert sind. Bei Hoffenheim ist das nicht der Fall. Übrigens darfste LEV da erst gar nicht aufzählen, da dieser Verein a) glaub Mitte der 20er aus zwei Vereinen entstand, und b) ursprünglich ein Verein war, der mitten im Konzern entstand. Sprich, paar Kollegen haben sich in der Freizeit getroffen um bissl zu pöhlen, Bayer hat dafür Gelände zur Verfügung gestellt. Und nein, da gab es noch nicht diese finanzielle Perversion wie heutzutage.

"eurer Meinung nach? Und welches sind Traditionsverein in der Bundesliga?"

Tradition ist da IMO das falsche Wort, auch von Seiten der Hoffenheim-Kritiker. Im Prinzip geht es nur darum, dass dieser Verein nur aufgrund der ständigen Finanzspritzen in die Buli gekommen ist, während die anderen Vereine über Jahrzehnte lang schufften und wirtschaften mussten, um jetzt dort zu stehen wo sie es tun.
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09.05.2012 19:24 Uhr von Blutfaust2010
 
+4 | -0
 
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@Borgir: Ho$$enheim hat sich mal als Ausbildungsverein positioniert und sich die Förderung von Talenten auf die Fahne geschrieben. Das haben die anderen verachtenswerten Vereine nicht getan.

Und was ist in Hoppenheim geschehen? Nichts. Statt dessen werden immer noch Millionen ausgegeben. Wann hat man dort mal jemand aus dem Nachwuchsleistungszentrum in die erste Mannschaft geholt?

Da lobe ich mir doch Mannschaften wie den BVB, Mainz05, FC Bayern.

Ho$$enheim hat keinerlei Tradition. Die Jahreszahl hat man im Jahr 2007 lediglich in den Vereinsnamen übernommen, um Tradition vorzutäuschen. Vorher hieß der Verein schlicht TSG Hoffenheim.

Siehe auch hier: http://www.n-tv.de/...
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09.05.2012 19:27 Uhr von Smashpottklaus
 
+1 | -0
 
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Tradition. Bei Tradition geht es für mich darum, dass etwas über Jahrzehnte allmählich gewachsen ist und über eine lange Dauer Bestand hält und dies aus eigener Kraft geschehen ist. Dabei ist es wichtig, dass es eine Fankultur gibt, in der das Fansein über Jahrzehnte von den Generationen weitergegeben worden ist. Der Fußball muss in der Region verwurzelt sein. Vereine die auch in schlechten Zeiten eine treue Anhängerschaft haben.
Besonders wichtig ist vielleicht, dass die Vereine nach oben gekommen sind durch lokale Spieler mit hoher Identifikation zum Verein. Bei uns im Ruhrgebiet wird der Fußball gelebt. Die Menschen hängen sehr daran. Dies ist eine Art Lebensgefühl. Umso trauriger ist es zu sehen, dass viele dieser Vereine (zb. RW Essen oder Bochum) nicht mithalten können mit dem potenten Geldgeber ala Hopp. Das nagt auch am Selbstbewusstsein der Region. Ich bin bei sehr vielen Auswärtsspielen mit meinem Verein und es ist einfach ein ganz anderes Gefühl, ob du in Bochum im Stadion bist und dem Fußball quasi einatmen kannst und ihn spürst oder in der total sterilen SAP-Arena und noch mit Schallgeräten bekämpft wirst. Und wenn du etwas Ahnung von der Szene hättest, dann wüsstet du, dass Leverkusen und Wob genauso unbeliebt sind wie Hoffenheim wegen ihrern Geldgebern und Strukturen.
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09.05.2012 19:29 Uhr von Borgir
 
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dann sollte man aber auf alle draufhauen und nicht immer nur auf einen. Wobei ein Herr Hopp nicht nur ein Stadion aus der Erde gestampft hat sondern auch sehr viel für Infrastruktur, Jugendförderung usw getan hat.
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09.05.2012 19:30 Uhr von sicness66
 
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Lieber Hoffenheim: als Vereine wie Rot-Weiss Essen, die sich in der Regionalliga aus lauter Profilneurose ein neues Stadion bauen wollen, und nicht nur den Verein, sondern auch gleich mal die Stadt mit kaputt machen.
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09.05.2012 19:38 Uhr von MrFloppy89
 
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sicness66: Auf kurze Sicht hast du vielleicht Recht. Der Bau eines Stadions für einen Regionalligisten im Wert von 34 Mio. ist nicht von schlechten Eltern. Allerdings hat RWE innerhalb der Region noch einen sehr hohen Wert, mindestens auf Augenhöhe mit Bochum. Langfristig wird sich der Bau eines neuen Stadions positiv auf Verein und Stadt auswirken.
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09.05.2012 20:07 Uhr von sicness66
 
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Floppy: Den hohen Wert will ich nicht bestreiten. Wird aber den Insolvenzverwalter irgendwann nicht mehr interessieren...

Bei Hoffenheim kann man ebenfalls mit Langfristigkeit argumentieren. Denn in einer Region zwischen Heilbronn und Heidelberg steckt am Ende mehr Potenzial als im sowieso vereinsübervölkerten Ruhrgebiet. Und Hopps Ziel ist ja den Verein langfristig rentabel zu machen und nicht wie Chelski regelmäßig aufzupumpen.

Da kann man auch fragen, ob es in der heutigen Zeit überhaupt noch möglich ist, ohne gewaltigen Sponsor bis nach ganz oben zu kommen (auch als Traditionsverein)? Und schiele mit zwei Augen zum RB Leipzig...
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09.05.2012 21:20 Uhr von TrancemasterB
 
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Junge Manschaft: Kann eben nicht jeder so gut wie der Kloppo mit dem BVB.

UND SCHON WIEDER DEUTSCHER MEISTER BVB.....

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