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Hessens SPD möchte Sargzwang bei Beerdigungen abschaffen

Ginge es nach der SPD in Hessens Landtag, würde der Sargzwang bei Beerdigungen abgeschafft. Damit kämen Muslime in den Genuss einer ihren islamischen Vorschriften entsprechenden Beerdigung in Deutschland. Muslime sollen nur in Tüchern beerdigt werden.

Nach Aussage des SPD-Abgeordnetem Dieter Franz leben in Deutschland über 4 Millionen Muslime. Davon 400.000 in Baden-Württemberg. Die Mehrzahl der verstorbenen Muslime werde in ihre Heimat überführt. Ein Zeichen von Integration wäre es, ihnen hier eine islamkonforme Beerdigung zu ermöglichen.

In anderen Bundesländern ist die Sargpflicht schon aufgehoben. Die Sargpflicht ist jedoch nicht der einzige Hinderungsgrund. Die 48-stündige Wartepflicht widerspricht ebenfalls islamischen Gepflogenheiten. Auch belegt ein Muslim sein Grab auf ewig, während bei uns Fristen zu beachten sind.


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WebReporter: 24slash7
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Beerdigung, Sarg, Bestattung
Quelle: www.hna.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.05.2012 14:29 Uhr von rubberduck09
 
+15 | -1
 
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Was hat denn das mit dem Islam zu tun? Die Sargpflicht ist wie eine Lizenz zum Gelddrucken für Sarghersteller. Daß Muslime von einer Aufhebung dann auch gleich doppelt profitieren ist ein (angenehmer) Nebeneffekt.

Ich würde sogar für eine Aufhebung der Bestattungspflicht plädieren. Wenn ich einen Angehörigen in der Urne aufn Kamin stellen will: Warum nicht? Unhygienisch isses jedenfalls nicht.
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09.05.2012 15:39 Uhr von TeleMaster
 
+9 | -2
 
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Wie Rubberduck schon meinte... warum keine Urne, wie in anderen Staaten, auf dem Kamin. Fast jeder wäre dafür, fast niemanden stört es und nicht wenige setzten sich auch dafür ein, stießen bei der Politik aber immer auf taube Ohren.

Auf die Wünsche vieler Deutsche wurde nie eingegangen. Ging denen immer am Hintern vorbei. Auch der SPD!

Jetzt will man die Regeln für Muslime lockern.

Das ist zwar ein schöner Nebeneffekt, der zu begrüßen ist, aber dass die Deutschen, die eigenen Landsleute, nur Reste-Esser sind, ist eine Schande, die ihresgleichen sucht.

Eines Tages gibt es das. Aber nicht weil das eigene Volk das will, sondern weil es die Gäste, bzw. Hinzugezogenen wollen. Bescheuert... eigentlich bescheuert.
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09.05.2012 16:17 Uhr von quade34
 
+1 | -0
 
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Meine Asche: in die ALDI Tüte.
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09.05.2012 16:22 Uhr von atrocity
 
+3 | -1
 
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Sargpflicht abschaffen? Sargpflicht abschaffen? ja gerne. Aber dann für alle.

Das Geld erspare ich meiner Familie gerne, wenn ich tot bin juckt es mich wenig was mit meinem Körper passiert.
Und ja, ich bin Organspender ;-)
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09.05.2012 17:37 Uhr von rubberduck09
 
+4 | -0
 
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@dungalop: Genau das meine ich.

Warum für die Muslimen _explizit_ was machen, wenn man das ´generisch´ sauber lösen kann?

Ich für meinen Teil bin zwar getauft aber nicht in irgendeiner Kirche. Mein Körper soll, wenns nach mir geht, in die Tierkörperverwertung oder aufn Sondermüll. Ein Grab _WILL_ ich nicht. Wer sich ohne Grab nicht mehr an mich erinnern kann, dem war ich auch zu lebzeiten nicht wichtig genug.

Die Tradition Friedhof kommt aus einer Zeit wo die vergammelnden Toten bisweilen Krankheiten gezüchtet haben. Dies will ja auch ich nicht, aber es gibt in unsrer modernen Welt genug Möglichkeiten, jemanden ´Umweltgerecht´ zu entsorgen/bestatten.

Wer eingegraben werden will: Gerne. Ich für meinen Teil will das eben nicht. Warum wird auf meine Wünsche hier keinerlei Rücksicht genommen?
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09.05.2012 22:47 Uhr von Medix
 
+1 | -0
 
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Mich würde ehe mal interessieren, wie man das mit der "ewigen Ruhe" von Muslimen regeln will ohne dem "Normalbürger" auf den Schlips zu treten.
Die Flächen für Beerdigungen sind in Deutschland eben begrenzt.
Ein "Normalbürger" mietet sein Grab auf 20 oder 25 Jahre je nach lokaler Regelung, dann ist tuck.
Dauergräber kosten jedes Jahr Geld.
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11.05.2012 18:49 Uhr von shadow#
 
+1 | -0
 
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@Medix: Das braucht man nicht wirklich zu regeln.

Es reicht, neue Flächen mitten im Nichts auszuweisen und die Begrenzung auf 25 Jahre abzuschaffen.
Die langfristigen Einnahmen aus so einem Friedhof sind per Definition unendlich und die Steigerungsrate ist nur durch die Geburtenentwicklung und das Platzangebot begrenzt.
Die Gemeinden wären schön blöd wenn sie diesen Service nicht anbieten würden.
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27.05.2012 14:52 Uhr von speculator
 
+0 | -0
 
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Ein Witz Diese Formulierung ist doch ein übler Witz:
"Ein Zeichen von INTEGRATION wäre es, ihnen hier eine islamkonforme Beerdigung zu ermöglichen."
- Dann lasst uns die armen diskriminierten und benachteiligten Muslime doch gleich zu 100% "integrieren", indem wir Scharia, Kopftuchzwang, Schweinfleischverbot, ect... auch für alle Deutschen einführen.

- Sorry, aber unter "Integration" versteh ich was anderes, als unsere Gesellschaft "islamkonform" zu machen...

Die sachliche Seite: Sargzwang abschaffen? Ja, klar, super, aber bitte ohne religiöse Begründungen!

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