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Frankreich: Gesetz zur Bestrafung von sexueller Belästigung aufgehoben

Der französische Verfassungsrat hat am letzten Freitag für Empörung bei vielen Frauen gesorgt. Dieser hatte ein Gesetz zur Bestrafung sexueller Belästigung mit Begründung, der Text im Strafrecht sei zu "unscharf", aufgehoben.

Die Frauenrechtlerin Marilyn Baldeck kritisierte diese Entscheidung wie folgt: "Das ist eine Botschaft der Straffreiheit an die Täter." Von einer "skandalösen" Entscheidung und einem "historischen Rückschritt" sprachen weitere Feministinnen.

François Hollande, sozialistischer Präsidentschaftskandidat, versprach im Falle seiner Wahl umgehend ein neues Gesetz zu formulieren und in das Parlament einzubringen.


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WebReporter: Adrian79
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frankreich, Gesetz, Belästigung, Sexuelle Belästigung
Quelle: www.focus.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.05.2012 12:51 Uhr von rubberduck09
 
+27 | -8
 
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Was alles als sexuelle Belästigung empfunden wird: Es geht ja schon auf keine Kuhhaut, was alles als ´sexuelle Belästigung´ bezeichnet wird.

Wenn der prüderie-Wahn so weitergeht, kommen Kinder tatsächlich bald ausm Reagenzglas, weil sich 2 nimmer fürn Sex verabreden können.

Liebe Frauen: Wie ist denn die politisch korrekte Version der (zugegeben plumpen) Frage: ´Willst du mit mir )(/&%$´ ?

Aber es geht auch einfacher. Bei manchen Frauen darf man nimmer bemerken, daß der Tag verschönert wird durch deren Anwesenheit. Das sei schon sexuelle Belästigung. Einmal wurde mir das sogar schon für ein schnödes ´Guten Morgen´ an den Kopf geschmissen. Gehts noch?
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09.05.2012 13:35 Uhr von Yessaya
 
+1 | -10
 
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Und wo wir gerade schon vor offenen Schubladen stehen: Alle Männer schlagen ihre Frauen.

*augenroll* Es gibt wirklich genügend Belästigungen und ein solches Gesetz zu verabschieden ist aus meiner Sicht eine Einladung - immerhin kann man da nun wirklich nichts mehr gegen machen, was das ganze fördern könnte. Nur weil es auch solche gibt die jeden Blödsinn direkt als sexuelle Belästigung feilbieten heißt das noch lange nicht das es sinnvoll ist, das wirklich betroffene ´Opfer´ nun gar keine Hilfe mehr bekommen.

Und solche reden wie der Vorgänger die muss man mal insofern in Frage stellen, ob das nicht mehr persönliche Abrechnung sein will, dieser verschrobenen Gesetzesvorlage zuzustimmen.
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09.05.2012 14:04 Uhr von ThomasHambrecht
 
+18 | -6
 
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Es gibt sehr viele Frauen die darunter leiden dass sie nicht an ihrem Arbeitsplatz angemacht werden.
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09.05.2012 14:25 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+11 | -2
 
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@rubberduck09: Ich empfinde es zum Beispiel als sexuelle Belästigung, wenn Frauen mit tiefen Ausschnitten, Bauchnabel u.ä. am Arbeitsplatz mich mit ihren Reizen von der Arbeit abhalten. Da dies nonverbal und nonhaptisch geschieht, sollte in so ein Gesetz auch die Bestrafung sexueller Belästigung von Frauen gegenüber Männern stehen. Es kann ja wohl nicht sein, daß nur Männer in einem solchen Gesetz das Thema sind.
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09.05.2012 15:08 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+6 | -1
 
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@DarkCr0w: "(...) stimmt was nicht."
Was sollte denn nicht stimmen, wenn weibliche Reize auf Männer wirken, es sei denn sie sind schwul?
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09.05.2012 15:50 Uhr von ErnieBall
 
+1 | -4
 
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Wer hatte eigentlich diese Idee mit der freien Meinungsäußerung?
Wenn man die Kommentare hier liest, wird einem klar, dass es eine Scheißidee war.
Ignorance is bliss
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09.05.2012 16:05 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+1 | -2
 
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@3Pac: "Nieder mit den Feministinnen, Nieder mit der Emanzipation!"

Genau, es gibt schon viel zu viele Frauen, denen ein Bart wächst...wortwörtlich gemeint, das kann nur daran liegen :)

Die wollen ja zum Teil sogar schon nen Bart und die ohne, die so eingestellt sind, wollen die Welt erobern und den Mann versklaven ^^

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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09.05.2012 17:15 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+0 | -1
 
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Steffi ^^: Wir wollen deinen Po sehn :)

Aber so nebenbei geb ich dir auch Recht.

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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09.05.2012 17:32 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+0 | -2
 
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@steffi78: Damit Du mich nicht mißverstehst: Wenn Frauen sich von Männer belästigt fühlen, ist dies insofern nachvollziehbar, daß es einfach nervig sein kann, immer nur themenbezogene Projektionsfläche zu sein. Und die meisten Frauen halten sich gerade deswegen auch zurück.

Es sollten - wenn schon über ein solches Gesetz debattiert wird - auch die biologischen Zusammenhänge in einem solchen Gesetz klargestellt werden.

Das eigentliche Problem ist, daß man soziale Zusammenhänge nicht so einfach objektiv und neutral darstellen kann, weil sie kulturbezogen sind.

Wenn Frauen in Afrika - was sie wohl auch nicht mehr in dem Maße tun - oder in Rio freibrüstig rumlaufen und sich niemand dran stößt, ist dies kulturell "normal". In Deutschland ist dies jedenfalls nicht "normal" und wird sexuell bewertet, aus was für Gründen auch immer. Diese sexuelle Bewertung ist "normal" und führt zu entsprechenden Reaktionen - in diesem Fall bei Männern. Es gibt ja durchaus auch Reaktionen darauf durch Frauen bei weiblichen Brüsten.

Diese Zusammenhänge sollten dann auch im Gesetz Niederschlag finden. Es kann ja wohl nicht sein, daß mit entsprechend symbolischen Werten vor der Nase des sexuell Reagierenden rumgetanzt wird und dann sich hinterher über die Reaktion gewundert wird und sagt: "Oh, das ist sexuelle Belästigung!"

Dies gilt natürlich nicht, wenn eine solche Interaktion gar nicht stattfindet. Eine ohne sachlichen Grund entstandene sexuelle Belästigung ist ohne Frage zu verhandeln, wobei natürlich der Begriff "sexuelle Belästigung" konsensfähig zu definieren ist.

"Von daher schreit hier nicht alle rum weil die franzosen ein schwammiges gesetz kippen um ein neues auf die reihe zu kriegen, sondern schaut erstmal wie viele gesetze wir hier in deutschland haben dieschon lange gekippt hätten werdne müssen." (steffi78)

Ach, es geht gar nicht ums Schreien, sondern darum ein Thema zu erörtern, das im Raum steht und sich gerade der Anlaß dazu gibt.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]

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