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Stadt München muss 1,3 Millionen Euro für Champions League Finale zahlen

Die Stadt München hat die Unterstützung des Eishockeyvereins EHC München, dem nun das Ende in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) droht, abgelehnt (Shortnews berichtete). Für die Champions League ist aber Geld vorhanden.

Um das Finale zwischen dem FC Bayern München und dem FC Chelsea auszurichten, verpflichtete sich die Stadt nun, die Kosten der Europäischen Fußball-Union (UEFA) zu übernehmen.

Insgesamt 1,3 Millionen Euro sollen für das Fanfest, einen neuen Rasen, die Logo-Präsentation, die Pokalübergabe und das Rahmenprogramm fällig werden. Allein die VIP-Party am Abend vor dem Endspiel schlägt mit 200.000 Euro zu Buche.


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WebReporter: BastianF
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Euro, München, Stadt, Finale, Champions League
Quelle: www.eishockey-24.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.05.2012 11:21 Uhr von sicness66
 
+29 | -24
 
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Ähhh: "Für die Champions League ist aber Geld vorhanden."

Der Vergleich zwischen Bayern und dem EHC ist doch wohl nen Scherz ? Bayern ist der größte Verein Deutschlands und sogar für eine Millionenstadt wie München Aushängeschild. Die 1,3 Millionen sind als "Gegenleistung" doch nur gerechtfertigt.
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09.05.2012 11:31 Uhr von fuDDel@
 
+19 | -12
 
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Naja Dafür sollten Steuergelder aber beim besten Willen nicht genutzt werden meiner Meinung nach. Aber das passiert ja immer wieder, ist leider nichts neues.
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09.05.2012 11:40 Uhr von Jolly.Roger
 
+22 | -7
 
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Haha: Sind ein paar Eishockey-Fans beleidigt?

Die 1,3 Mio sind keine Ausgaben, sondern eine Investition.
Was das mit einem Verein zu tun hat, der nicht finanziell selbständig auf eigenen Beinen stehen kann, ist auch mir ein Rätsel.

Die Stadt München hat sich bei der Bewerbung dazu bereiterklärt, diese Kosten zu tragen. Dafür darf man auch die entsprechenden Einnahmen einstreichen. Allein an den Tickets dürfte man ein paar hundert tausend mitverdienen.
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09.05.2012 12:23 Uhr von Kojote001
 
+12 | -25
 
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09.05.2012 12:31 Uhr von saber_
 
+11 | -2
 
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1,3 mio € eigentlich peanuts...

das finale wird europaweit von gut 50 mio menschen angeschaut...

muenchen rueckt sich ins rechte licht und durch gezielte werbeeinblendungen kann man vielen leuten muenchen und bayern als urlaubsziel sehr schmackhaft machen...

das finale wird auch von vielen kaufkraeftigen und reisefreudigen fussballfans angeschaut... und da bayern in der championsleague spielt koennte ihre mannschaft mal ein auswaertsspiel in muenchen bestreiten... und dann fahren sie eben her und sind kaufkraeftiger tourist...


ich liebe meine mannschaft, aber ich werde sicher nicht auf ein auswaertsspiel nach uzbekistan gehen... london, mailand, paris hingegen ziehen einen automatisch an...und am meisten werbung machte bei mir persoenlich der fussball...

so war ich bis jetzt schon in den meisten staedten europas mit fussballvereien die international spielen...
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09.05.2012 12:48 Uhr von MegaTefyt82
 
+10 | -5
 
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Andere Sportarten als Fußball haben es schwer in Deutschland. Nicht umsonst gehen reihenweise Vereine pleite, zum Beispiel die Frankfurt Lions (Eishockey) vor zwei Jahren, u.a. weil die sogenannte "Sportstadt Frankfurt" dem Verein mit ihren Forderungen nicht entgegenkommen wollte, während sie aber dem ZWEITLIGA-Fußballverein FSV-Frankfurt ein paar Meter weiter Millionen zugeschoben hat, weil diesem ein Tribüne im Stadion nicht gefiel und diese umgebaut werden sollte...

Dabei hatten die Lions wöchentlich daheim mehr Zuschauer, als der FSV alle zwei Wochen im Stadion hatte. Und erkläre das jetzt mal einem Fan einer "Randsportart", natürlich erzeugt das Frust.

Und auch wenn ich jetzt Minusse riskiere, aber schaut euch mal zwei, drei richtige Eishockeyspiele an, dann schlaft ihr beim nächsten Fußballspiel ein, so langsam wird euch das vorkommen. :P

[ nachträglich editiert von MegaTefyt82 ]
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09.05.2012 13:04 Uhr von Pr1nZ_iVe
 
+4 | -2
 
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Wenn: der FcBayern gar nicht am Cl-Finale teilnehmen würde, sollen die dann nach der Meinung einiger hier trotzdem zahlen? Das Spiel ist für die Stadt, wenn da 2 andere Vereine stünden, würde vermutlich auch keiner sowas fordern.

Vllt sollte der EHC mal beim FCB nach Unterstützung fragen, statt bei ihren Stadt die sogar die Löwen hätten Pleite gehen lassen.
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09.05.2012 13:25 Uhr von Zonk4711
 
+6 | -2
 
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Schlagzeile ist falsch! Es müsste heissen "Stadt München profitiert vom Champions-League-Finale". Es bleibt nach Abzug der 1,3 Mio an Kosten natürlich durch diverse Einnahmen trotzdem ein dickes Plus von mehreren Millionen. Die Gäste lassen ja jede Menge Geld in der Stadt.
Wenns nach der Stadt gehen würde, wäre jedes Jahr das CL-Finale willkommen !
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09.05.2012 14:26 Uhr von Jolly.Roger
 
+7 | -2
 
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@Kojote001: "Du bist Gut..."

Ich weiß...

"die Stadt hat sich beworben."

Ja.

"aber Würstchen Ulli und Konsorten wollten das doch auch so"

Nö. "Würstchen Ulli und Konsorten" wollten am Finale dahoam teilnehmen, und das haben sie in sportlicher Hinsicht geschafft.

"also kann doch der FCB dafür zahlen."

Wieso? Würdest du das auch so sehen, wenn da Barcelona gegen Madrid im Endspiel stehen würde?
Was hat das Event an sich mit Bayern zu tun?

"Und mal nebenbei bemerkt gehört die Allianz-Arena nicht der Stadt sondern der Allianz und dem FCB. Also ist doch klar wer zahlen kann."

Die UEFA muss für das Endspiel genauso Miete bezahlen, wie der FC Bayern für seine Spiele dort an die Allianz Arena München Stadion GmbH (die wiederrum zu 100% der FC Bayern München AG gehört).

Die UEFA bzw. die Stadt München als Veranstalter werden sich die Eintrittskarten wohl irgendwie teilen, wenn nicht direkt, dann über ein Kontingent an Karten z.B. für Sponsoren der Stadt München.

"Punkt eins, ihr werdet es nicht Glauben, es gibt auch noch andere Sportarten in Deutschland als den Sch*** Fußball. Und da dort die meisten Gelder reingebuttert werden ist es doch kein Wunder das die Vereine nur mit Hilfe von ausen überstehen können."

Ich kenne das Thema, war beim Tennis ähnlich. Becker und Graf sorgten für einen Hype, danach war Flaute und viele Vereine hatten plötzlich Nachwuchssorgen.
Tatsache ist jedoch, dass ein Verein, der Eintrittsgelder kassiert und bestimmte Dinge vermarkten kann, auch mit einem halbwegs vernünftigen Management ohne andauernde Hilfe von außen überleben können muss. Andere Eishockey-Clubs können das auch.
Ich weiß aber auch, dass gerade beim Eishockey gerne mal kein nachhaltiges Management betrieben wird. Und durch geringeres öffentliches Interesse geht das halt schneller nach hinten los.