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Antigeld: Physiker entwickeln neues Bezahlsystem, um Geldmenge stabil zu halten

Physiker der Universität München haben ein Bezahlsystem entwickelt, welches sie aus physikalischen Gesetzen zur Antimaterie entwickelt haben und "Antigeld" nennen. Mit diesem System soll es möglich sein, dass man keine Kredite mehr aufnehmen muss und sich die Geldmenge nicht verändert.

Anstatt der Auszahlung der Arbeitsleistung in physischem Geld erhält man eine Menge an Antigeld als eine Art Schuldschein. Mit diesem Wert kann man dann einen bestimmten Betrag in Waren oder Dienstleistungen eintauschen.

Der Preis eines Produktes in Antigeld bleibt dabei im Unterschied zu Geld immer gleich. Anstatt einen Kredit aufzunehmen, würde man für Geld einen Posten Antigeld erhalten. Die Bank würde aus einer Differenz zwischen Geld und Antigeld ihre Gewinne erzielen.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Geld, Entwicklung, Physiker, Bezahlsystem, Antigeld
Quelle: www.dradio.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.05.2012 11:06 Uhr von Sir.Locke
 
+5 | -7
 
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die einzige möglichkeit um "die Geldmenge nicht zu verändern" wäre auf eine reine "kartenzahlung" umzusteigen. "antigeld" oder "schuldscheine" sind zwangsläufig auch nichts anderes als geld und somit können auch sie bei bedarf nachgedruckt werden - auch wenn man sich das ziel setzt dieses nicht zu tun...
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09.05.2012 13:15 Uhr von Askeria
 
+7 | -0
 
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antigeld? solange nur 10% der gedruckten geldmenge gedeckt sein muss, ist das antigeld leider sinnfrei =/
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09.05.2012 13:29 Uhr von ToH
 
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oder: oder wir nennen "arme" einfach "reiche" und schon haben alle genug geld. das wär doch was
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09.05.2012 13:30 Uhr von Bibabuzzelmann
 
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Auch interessant Da hab ich mal was von Menschen gehört, die untereinander Dienstleistungen anbieten und man dafür von dem, wo man gerade was gemacht hat Punkte bekommt, die man dann dafür bei einem anderen, der auch in diesem System ist, gegen eine andere Art von Dienstleistung einlösen kann....also praktisch ein Bezahlsystem ganz ohne Geld. Und man kann dadurch viel sparen....

zB....jemand mäht einem anderen den Rasen, bekommt dafür von dem Typ Punkte für die Zeit/Arbeit gutgeschrieben, diese Punkte kann er dann bei einem Informatiker, oder Handwerker einlösen, eben für Arbeiten, die er nicht selber machen kann, weil ihm die Kenntnis dafür fehlt....is ein interessanter Kreislauf und alle werden gleich behandelt unabhängig der Arbeit.

Ist recht interessant und schön zu sehn, dass sich da doch mehr Menschen gedanken drüber machen, als man denkt.
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09.05.2012 13:42 Uhr von Flutlicht
 
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@Bibabuzze "jemand mäht einem anderen den Rasen, bekommt dafür von dem Typ Punkte für die Zeit/Arbeit gutgeschrieben, diese Punkte kann er dann bei einem Informatiker, oder Handwerker einlösen, eben für Arbeiten, die er nicht selber machen kann, weil ihm die Kenntnis dafür fehlt"

In diesem Fall ist doch "der Punkt" die Währung (Geld)?

Gebe ich dem Gärtner 10 Euro, kann er diese 10 Euro dem Informatiker geben... Versteh den "Vorteil" nicht so ganz....
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09.05.2012 14:29 Uhr von Azeruel
 
+2 | -0
 
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Der Vorteil ist dass diese "Währung" ein von dem üblichen Geldfluss losgelöstes Wertmittel ist. Die Wirtschaftler unter uns können das noch weiter konkretisieren aber letzten Endes läuft es darauf hinaus dass es nicht der üblichen Inflation unterliegt, es gibt keinen Handel der Punkte und auch keine Institution und damit Personenkreise die sich Vorteile durch An und Verkauf der Punkte erschaffen. Vom Kredit und Zinswesen mal gar nicht zu reden.

[ nachträglich editiert von Azeruel ]
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09.05.2012 14:31 Uhr von jwerner111
 
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Stimmt. Sehe ich auch so, wie man das Geld nennt ändert nichts am System.
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09.05.2012 14:41 Uhr von Flutlicht
 
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@Azeruel: Wieso wäre es losgelöst?

Gäbe es diese Punkte, könnte ich dir z.B. 10 Punkte anbieten, wenn du mir dafür zu einem späteren Zeitpunkt 12 Punkte zurückgibst... und schon sind wir wieder im Kreditwesen?
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09.05.2012 15:37 Uhr von cyrus2k1
 
+1 | -2
 
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Gold und Silber: sind das einzige echte Geld, das immer Wertstabil bleibt. Gold war immer etwas wert. Und wird es auch immer bleiben, bis es einen Weg gibt es künstlich herzustellen.

All dieses Schuld und Zinsgeld ist einfach nur Krank. Ich vertraue diesem bedrucktem Papier und Einsen und Nullen kein wenig.

Nur was man in der Hand hält und Anfassen kann ist wirklich etwas wert. Nicht dieser virtuelle Quatsch.
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09.05.2012 18:56 Uhr von Bibabuzzelmann
 
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@Flutlicht: "In diesem Fall ist doch "der Punkt" die Währung (Geld)?"

Jop...

"Gebe ich dem Gärtner 10 Euro, kann er diese 10 Euro dem Informatiker geben... Versteh den "Vorteil" nicht so ganz...."

Dann gib mal nem Informatiker 10 Euro, das langt vieleicht für die Anfahrt, denk ich lol

Hier läuft halt alles über diese Punkte und alle Arbeiten werden eben gleich belohnt, wenn ich das richtig mitbekommen habe....weiss es jetzt nicht mehr ganz genau. Glaub da gabs ne Doku drüber...

Geld verdienen die natürlich auch noch, in ihrem richtigen Job, aber brauchen privat eben keine teuren Firmen usw, das läuft dann über dieses Punktesystem, ganz ohne Geld....natürlich muss man erst mal Punkte verdienen, aber eigentlich ist es nicht viel mehr wie Nachbarschaftshilfe, nur viel weiter ausgedehnt, wenn mans genau nimmt.

Allerdings könnte das auch die Wirtschaft gefährden, vermute ich, wenns zu sehr ausgedehnt wird...

Weiss leider jetzt nicht mehr wie die das nannten, oder wie die Doku hieß....war aber in Deutschland, wenn ich mich recht erinnere.

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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09.05.2012 19:25 Uhr von Michael7
 
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Wie wäre es mit dem "Anti-Bank-System"? Wie wäre es mit dem "Anti-Bank-System"?
Keine zinsgeilen Banker mehr, die aus Profitgier ganze Staaten in den Bankrott treiben würden.

Oder das "Anti-Börsen-System"?
Keine geldgeilen Zocker mehr, die mit der Existenz von Millionen spielen, als wäre es ein Computer-Spiel.

Das wäre doch mal eine Zukunfts-Vision.
Frankfurt 2030. Die verwaisten Hochhaus-Ruinen stehen als Mahnmal für die finanzielle Ausbeutung von Generationen verlassen da. Eine Gruppe mit Schulkindern wird durch die Straßen geführt und eine Lehrerin erzählt ihnen von einem absurden Finanzsystem, dass nur Wenigen gedient und alle Anderen verarscht hat.

Lest mehr auf http://www.wissensmanufaktur.net/

[ nachträglich editiert von Michael7 ]
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09.05.2012 19:32 Uhr von Flutlicht
 
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@Bibabuzzelmann: Wäre nicht mein Fall, dass jede Aufgabe gleich belohnt werden soll...
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09.05.2012 19:37 Uhr von Bibabuzzelmann
 
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@Flutlicht: Die die das betreiben sind wohl keine Egoisten lol

Mal angenommen du arbeitest im Büro und hast Handwerklich nix drauf, dann ist es vieleicht gar nicht so schlecht mal jemandem zB bei nem Computerproblem zu helfen, oder was auch immer du so kannst, rasen mähen und der Tapeziert, oder streicht dir halt dafür dein Wohnzimmer....so als Beispiel...kannst diese Punkte ja für verschiedene Tätigkeiten einsetzen.

Wie gesagt, vieleicht gibts auch für das ein oder andere, oder für mehr Arbeitszeit mehr Punkte, weiss ich jetzt nicht mehr genau.

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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09.05.2012 23:34 Uhr von bigpapa
 
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Was für ein blödsinn: Das Problem bei den Begriff GELD ist, das das ein Zwischentauschmittel ist.

Und nur durch Konkurrenz wird verhindert, das die Welt komplett in ein Chaos versinkt, den die besagte Konkurrenz verhindert, das die Gier des einzelnen Überhand nimmt. Das Aktuelle Problem ist die allseits gepriesene Globalisierung. Dadurch kommt es zu Machtblockbildung in der Wirtschaft, was zu Frühstückskartellen führt, und so zu Verarmung der Restmenschheit. (Man kann aus SF-Filmen viel lernen *g*)


Um man nun ein Neues System einführt oder nicht ist in mein Augen belanglos, da es nicht das Grundproblem löst.

Allein schon der Satz Zitat : ". Die Bank würde aus einer Differenz zwischen Geld und Antigeld ihre Gewinne erzielen."
beweist das es das alte Problem im neuen Mantel ist.

Denkt man an die Währungsreform nach den 2. Weltkrieg in DE. Für 1 Sek. hatten da Theoretisch alle Deutschen gleich viel Geld. Nach dieser Sekunde gab es steinreiche und arme Menschen.

Erst wenn die UTOPIA Vorstellung des jeder bekommt alles was er braucht umsonst und muss dafür sein Teil an der Erstellung des Produkt beitragen ohne das es dabei Begriffe wie "Geiz, Gier, Faulheit und Macht" eine Rolle spielen, wird das Problem gelöst sein.
Bloss dafür brauch man kein Physiker sondern einfach eine andere Menschheit.

Gruß

BIGPAPA
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09.05.2012 23:40 Uhr von Again
 
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Sir.Locke: "die einzige möglichkeit um "die Geldmenge nicht zu verändern" wäre auf eine reine "kartenzahlung" umzusteigen"
Ja, das müsste wohl elektronisch ablaufen.

""antigeld" oder "schuldscheine" sind zwangsläufig auch nichts anderes als geld und somit können auch sie bei bedarf nachgedruckt werden - auch wenn man sich das ziel setzt dieses nicht zu tun... "
Druckt man Antigeld nach, drucht man auch Geld nach. Man bleibt also bei null.

@Don:Axelino:
"Und für die Müllprobleme auf unserer Erde habe ich auch eine geniale Lösung!
ANTI-MÜLL ! "
Müll ist was reales, Geld mehr oder weniger was imaginäres.

@Jimboooo:
"irgendwie versteh ich das grad nicht, wo ist jetzt bitte der unterschied?"
Der Umwechselkurs, denke ich.
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10.05.2012 17:57 Uhr von limasierra
 
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Gold und Silber: Wieso sind die beiden Metalle denn für viele so wertvoll? Ich brauche weder Gold oder Silber zum überleben, zumindest nicht als Barren oder Münze...
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10.05.2012 18:54 Uhr von dragoneye
 
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Geld: Geld hat mehrere Funktionen: Wertaufbewahrung, Recheneinheit/Vergleichseinheit und Tauschmittel (=temporär gespeicherte Arbeit).

Egal woraus es besteht, solange es diese 3 Funktionen verinnerlicht, ist diese Sache als Geld zu bezeichnen,
ob das jetzt Muscheln, gelbes Metall, Zigaretten, Punkte oder bunt bedrucktes Papier ist.

Die links angehauchten Tauchringe funktionieren nur, weil das a) wie Geld ist und b) quasi Steuerhinterziehung darstellt.

Ob jetzt Preise (=relative Knappheiten von Waren) in Euro oder Mark; oder gleichzeitig in Euro und Dollar oder Geld und Antigeld ausgezeichnet sind, ist egal.
Hauptsache das Geld erfüllt die 3 Geldfunktionen.
Ist jedoch eine Geldsorte variabel im Wechselkurs und eine Geldsorte festgeschrieben (Antigeld hat immer den gleichen Wert) führt das dazu, das das schlechte Geld das gute Geld verdrängt.
Das wertvolle Geld wird vom Markt verschwinden und das wertlose Antigeld wird dominierend sein.

http://de.wikipedia.org/...

(da es offenbar keine Zinsen gibt, kaufe ich soviel ein wie ich mag und statt mit wertvollem Geld zu bezahlen, nehme ich mit der Leistung gleichzeitig das Antigeld. Antigeld zu besitzen soll ja eine Strafe sein, aber worin die Strafe (z.B. Zinsen) besteht, verstehe ist nicht.)
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10.05.2012 20:30 Uhr von Again
 
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dragoneye: "Das wertvolle Geld wird vom Markt verschwinden und das wertlose Antigeld wird dominierend sein."
Insgesamt ist gleich viel Antigeld wie Geld vorhanden und wenn die Leute nur noch Antigeld aufnehmen wollen anstatt Geld zu zahlen, ändert sich wohl der Umwechselkurs, so dass es wieder mehr Sinn macht mit Geld zu zahlen. Geld und Antigeld sind scheinbar subtiler verknüpft als andere Währungen.

"da es offenbar keine Zinsen gibt, kaufe ich soviel ein wie ich mag und statt mit wertvollem Geld zu bezahlen, nehme ich mit der Leistung gleichzeitig das Antigeld."
Wie es in der Quelle steht muss man dafür tatsächlich einen Mechanismus einführen. Da alles elektronisch abläuft geht das ja relativ simpel.
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11.05.2012 06:14 Uhr von erw
 
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Eine Art "Schuldschein"? Ach, und was ist das derzeitige Geld dann? Die ganzen urkundlichen Ornamente und Muster sind da nur zum Spaß drauf, ne? Das Papier ist nämlich genausoviel wert wie die Zahl, die da draufgedruckt ist.

Eine echt bescheuerte Erklärung. Antigeld soll demnach genau das gleiche sein wie normales Geld.
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11.05.2012 07:07 Uhr von Again
 
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erw: Quelle lesen soll helfen.
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11.05.2012 13:29 Uhr von Gingerkid
 
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hmm die armen punks: hast du mal nen punkt für mich?

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