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Kein Auf und Ab mehr: François Hollande will Benzin-Preise komplett einfrieren

Der neue französische Präsident François Hollande hat sich viel vorgenommen. Er erklärte jetzt, dass er den Benzin-Preis einfrieren möchte.

Für drei Monate soll es kein Auf und Ab mehr geben. Um das zu erreichen, werde auf Mineralölsteuer-Einnahmen verzichtet. Das ist Hollandes Antwort darauf, dass der Benzin-Preis in Frankreich bereits Mitte März die Zwei-Euro-Marke pro Liter überschritten hat.

Außerdem soll die beschlossene Mehrwertsteuer-Erhöhung von 19,6 auf 21,2 Prozent rückgängig gemacht werden. Weiterhin soll das Rentenalter von 62 auf 60 Jahre für die Leute gesenkt werden, die 41 Jahre Berufstätigkeit vorweisen können.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Preis, Benzin, Rente, François Hollande
Quelle: www.bild.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.05.2012 06:41 Uhr von General_Strike
 
+7 | -16
 
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Wie will er das denn machen? In den Nahen Osten einmarschieren und alle Ölquellen besetzen?

Wie zum Teufel soll das gegen finanziert werden, wenn Steuersenkungen und Rentenerhöhungen nur durch Inflation möglich sind?
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09.05.2012 07:12 Uhr von Allmightyrandom
 
+16 | -0
 
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Rentenerhöhungen: sehe ich nicht in der News... nur eine Senkung des Renteneintrittsalters für Leute die 41 Jahre gearbeitet haben. DAS verhält sich aber idR Arbeitsmarktneutral - da ja neue Leute in die Jobs reinkommen. Weniger Sozialhilfe für junge Leute ist doch ein guter Schritt.

Wenn die Mineralölsteuer prozentual auf den Ölpreis aufgeschlagen wird ist auch hier locker eine Steuersenkung drin - da ja durch die hohen Ölpreise in den letzten Jahren automatisch deutlich mehr Steuern eingenommen wurden.

Und zur Not weniger Jets und Panzer kaufen, dann passt das schon ;)
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09.05.2012 07:29 Uhr von DrStrgCV
 
+18 | -2
 
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Ich find das gut: Mal ganz ehrlich, er tut etwas für das Volk.
Soll er Einschnitt bei Militär, bei Konzernen, bei der EU und bei den korrupten Politikern machen.

Ich verstehe nicht dass alle so blöd sind.
Wenn du das Volk weiter beschneidest dann werden die immer weniger ausgeben.
Wenn ich wählen muss zwischen Motorradfahren und Stromrechnung begleichen dann verkauf ich das Motorrad und bleib halt zu Hause.
Dann sinkt der Umsatz auch.

Schaut mal im Netz nach dem Wunder von Wörgl, so wird es gemacht, da kann man auf Banken verzichten.
Kein Zinses-Zins-System mehr wo eine Elite reich wird und der Rest versklavt.
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09.05.2012 08:40 Uhr von aquilax
 
+1 | -14
 
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09.05.2012 09:33 Uhr von Pilot_Pirx
 
+0 | -1
 
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eigentlich super, aber: das werden die Mineralölkonzern doch ausnutzen, oder?
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09.05.2012 09:59 Uhr von alexanderr
 
+3 | -2
 
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er entwickelt sich zu einem Populisten.
Ich sage euch, der wird als neuer Präsident nichts ändern können!
Aber immerhin is der größenwahnsinnige Sarkozy weg :-)
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09.05.2012 10:17 Uhr von blz
 
+2 | -2
 
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Wirklich interessant: wie viele hier einfach Fakten unter den Tisch fallen lassen und das "ganz toll" finden. Eins ist gewiss, die Steuerzahlen zahlen die Zeche, ob über die Mineralölsteuer, oder anders.
Ein fixer Benzinpreis und die anderen Maßnahmen werden definitiv Steuerausfälle mit sich bringen. Entweder macht man mehr Schulden, oder es muss an anderer Stelle gespart werden. Vielen ist leider nicht klar, dass wir alle den Staat bilden und unsere Steuereinnahmen nicht nur in "Taschen der kapitalistischen Politiker" fließt, sondern auch für Polizei/Verwaltung/ Infrastruktur ausgegeben wird und letzen Endes wieder den Bürgern zugute kommt.

Sinnvoller und sozial gerechter wäre eine Anpassung der Einkommenssteuer und KFZ Steuer nicht nur über Emissionen, sondern über Verbrauch und Effizienz und Nutzen. Ich sehe es wirklich nicht ein, soviel Steuern für einen älteren Kleinwagen zu zahlen, wie jemand mit einem neuen Benz, nur weil man die Autoindustrie unterstützen möchte.
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09.05.2012 11:04 Uhr von kostenix
 
+1 | -0
 
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blz: gebe dir da teilweise recht, aber was bringt es mir steuern für die infrastruktur (nehmen wir mal die polizei) zu zahlen und dann (im notfall) über eine stunde warten zu müssen bis die mal eintreffen?!
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09.05.2012 12:34 Uhr von FlatFlow
 
+2 | -1
 
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Gegenfinanzierung: wie wäre es, wenn 10% der Reichsten für ein paar Jahre 2-3% mehr Steuer bezahlen würden? Diese Leute spüren das gar nicht und ärmer werden sie dadurch auch nicht.
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09.05.2012 13:48 Uhr von blz
 
+0 | -0
 
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@kostenix und steffi: @kostenix:
Natürlich ist die Polizei auch massiv von den Einsparungen betroffen. Wieviel die Polizei leisten muss, steht aber auf einem anderen Blatt
@steffi:
Auch bei Verwaltung und Infrastruktur kann sich gespart werden. Aber sollte man das Geld dann wirklich gleich wieder in einen günstigen Benzinpreis investieren? Viele nutzen hauptsächlich das Fahrrad oder die Sbahn, mit einer Spritsubvention müssen auch diese Menschen dafür zahlen, dass anderen Benzin nutzen. Das ist nicht in Ordnung. Dann sollten wir lieber das Geld in Bildung stecken.
Mir persönlich wäre ein Steuerrecht, dass auf unnötige (luxus) Gegenstände, höhere Einkünfte und ökologisch unsinnige Dinge mehr Steuern erhebt, sehr recht. Dinge die jeder braucht, z.b. Nahrung sollten erschwinglich bleiben. Ich rede hier nicht davon, dass jeder Brot für 10cent kaufen kann, sondern dass unabhängig von den Produktionskosten nicht noch unnötig besteuert wird. Ist kein einfaches Gebiet, aber fair wäre dass einkommensschwächere sich einen Mindeststandart leisten können und die, die mehr haben auch etwas mehr abgeben.
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09.05.2012 22:37 Uhr von Bleifuss88
 
+0 | -1
 
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Respekt: Das ist wirklich ein mutiger Schritt. So mancher Politiker hat für einen solchen Vorstoß schon mit dem Leben bezahlt.

Trotzdem stellt sich die Frage nach der Gegenfinanzierung. Schließlich brechen da jetzt wichtige Gelder weg. Zusätzlich Schulden machen ist eigentlich keine langfristig rentierende Option. Bleibt in der Tat nur: Oben etwas abschöpfen. Bin gespannt, ob er sich den Schritt traut.
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15.05.2012 21:51 Uhr von shadow#
 
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Fast so wie bei den Linken hier: Große Pläne aber keine Ahnung wo das Geld herkommt.

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