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Fußball: Diesem Mann verdanken die Ukrainer die EM

Bekannt ist, dass die Vergabe von Sportveranstaltung mit persönlichen Beziehungen zu tun hat. Zunächst verhalf der ukrainische Verbandspräsident und frühere Clubboss von Dynamo Kiew, Grigori Surkis dem UEFA-Boss Michel Platini zu seinem Amt. Somit durfte er die EM-Vergabe im eigenen Land bejubeln.

In den 90er-Jahren erreichte ein Bestechungsskandal erstmals die neu gegründete Champions League. So bestach man einen spanischen Schiedsrichter mit wertvollen Pelzmänteln. Die Sache flog auf, Dynamo wurde für drei Jahre von der UEFA gesperrt. Der Bruder von Surkis wurde damals für schuldig befunden.

Nun bei der letzten Wahl sammelte Surkis die Stimmen der osteuropäischen Verbände, damit man die Spiele in der Ukraine stattfinden lassen konnte. Der Wunsch ging auf, denn Platini gewann schließlich die Wahl, vor allem durch die osteuropäischen Stimmen. So wurde die Ukraine zum Gastgeberland der EM.


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WebReporter: Trikoflex
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, EM, Ukraine
Quelle: www.spiegel.de

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08.05.2012 19:12 Uhr von Trikoflex
 
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Interessant ist, dass so ein Skandal bei ihm in der Familie entstand und nun so eine Geschichte entstand. Da merkt man doch von vornherein, dass hier nicht mit offenen Karten gespielt wird und man sich schon Wünsche erkaufen muss.

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