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Biochemiker entwickelt CO2-"fressendes" Beleuchtungssystem

Pierre Calleja ist ein französischer Biochemiker, der ein neuartiges Beleuchtungssystem entwickelt hat, das mithilfe von CO2, Algen und Wasser Licht erzeugt. Als Nebenprodukt wird bei dem Beleuchtungssystem Sauerstoff produziert.

Der Biochemiker sieht in dem System unter anderem einen Weg, die CO2-Belastungen für die Atmosphäre zu verringern. Das Beleuchtungssystem absorbiert während des Betriebes CO2 aus der Umgebungsluft.

Solche Beleuchtungssysteme könnten in Städten zur Straßenbeleuchtung eingesetzt werden. Insgesamt soll ein Beleuchtungssystem dieser Art in der Lage sein bis zu eine Tonne CO2 pro Jahr zu vertilgen.


WebReporter: jabbel76
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: System, CO2, Sauerstoff, Beleuchtung
Quelle: www.trendsderzukunft.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.05.2012 14:24 Uhr von mardnx
 
+36 | -2
 
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aach wären da nicht diese übermächtigen energie-lobbies die solchen ideen fleißig steine in den weg legen...

[ nachträglich editiert von mardnx ]
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08.05.2012 14:40 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+11 | -15
 
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Schädlich für die Pflanzen: Wenn zuviel CO² "gefressen" wird, ist dies schädlich für die Faunawelt.
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08.05.2012 15:03 Uhr von TieAss
 
+27 | -7
 
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An den Vorposter: Du liest nicht oft Zeitung bzw. gehst raus, oder? CO² ist aktuell ganz gut vorhanden, kann ruhig ein wenig von abgebaut werden! Zur Not einfach ein bisschen Auto fahren, dann hilfst du den Pflanzen ;-) Ich hoffe ich hab nur die Ironie nicht gezogen, aber hier weiß man nie...
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08.05.2012 15:37 Uhr von Intega
 
+7 | -4
 
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Soso Zum der Lampe: Genial. Hoffe sowas wird mal eingesetzt. Sieht zwar noch nicht sehr hell aus, wird aber bestimmt noch.

Zum Vorposter Sag mir Qu.: Mich würde wirklich brennend heiß interessieren was im Kopf von so Leuten abgeht. Ich mein, vorallendingen in diesem und im letzten Jahr wurde so viel über CO² geredet und Partikelfilter und Erderwärmung, wie kann man da von "wenn zu viel CO² gefressen wird" reden?
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08.05.2012 15:43 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+2 | -0
 
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Hört sich auf jeden Fall geil an, muss ich sagen.
Auch um die Raumluft zu erfrischen, find ich.....

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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08.05.2012 16:05 Uhr von heyda
 
+3 | -0
 
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^Sag_mir_Quando_sag: In einem normalen Ökosystem stimmt das, aber der CO² Gehalt in der Luft und die Anzahl der Pflanzen haben sich durch unseren Eingriff so stark verschoben, dass wir damit kein Problem haben sollten.
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08.05.2012 16:15 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+4 | -4
 
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@Intega: " wie kann man da von ´wenn zu viel CO² gefressen wird´ reden?"
Bei den Benziner gab es zu Anfang auch nur wenige und das heutige Ausmaß hätte man sich vor über 100 Jahren gar nicht vorstellen können. Also: Übertragen auf dieses Thema bedeutet dies: " im letzten Jahr wurde so viel über CO² geredet" (Intega)
Wenn dieses Idee beispielsweise wie bei belgischen Autobahnen umgesetzt wird oder aber extensive Leuchtreklame damit massenweise betrieben wird, geht ja der Verbrauch von CO² in die Höhe und dann fehlt es denen, die es ja ursprünglich verbrauchten. Zuviel ist eben selten gut. Und das gilt eben auch für den Verbrauch von CO².

Aber noch einmal zum Thema: "im letzten Jahr wurde so viel über CO² geredet" (Intega)

Naja, bei ZDFinfo gab es gestern eine Fernsehsendung namens "Der Sturm". Da wurden die letzten Tage des Zweiten Weltkrieges beschrieben. Wie das alles stattfand und so. Aber eine Szene faszinierte mich besonders: Da ging es um die Frage, wieso denn alle weiter mitmachten - bis fast alles erobert war. Und in dieser Szene wurde dann Goebbels gezeigt, wie er selbst am 15. März 1945, als eigentlich dem letzten klar sein mußte, daß es zuende war, noch voll Inbrunst aufrecht und voller Überzeugung vor laufender Kamera mit Publikum in einer Rede verkündete, daß er an den Endsieg GLAUBTE. Und das Publikum? Es sah ihn "gläubig" an.

Nur weil immer wieder irgendetwas wiederholt wird, sagt dies nichts aus. Man sollte sich schon überlegen, wer denn das Drehbuch schreibt.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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08.05.2012 18:05 Uhr von Gorli
 
+1 | -1
 
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Mir ist irgendwie nicht ganz klar wo hier die Energie hergezaubert wird. CO2 hat eine Bindungsenthalpie von -400kJ/mol, Wasser eine von ca -1000kJ/mol. Trotzdem wird hier sowohl Sauerstoff (0kJ/mol) als auch Licht (>0kJ) erzeugt.


Da haut was mit der Energiebilanz nicht ganz hin, außer die Algen spalten Uran in ihren Zellen.
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08.05.2012 18:48 Uhr von Again
 
+1 | -1
 
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Sag_mir_Quando_sag: "Bei den Benziner gab es zu Anfang auch nur wenige und das heutige Ausmaß hätte man sich vor über 100 Jahren gar nicht vorstellen können."
Aha. Also soll man sinnvolle Alternativen, die helfen würden einem Extrem gegenzusteuern, ignorieren, weil es in 100 Jahren ein Problem werden könnte.
Dicke Menschen sollten nicht abnehmen, weil sie Magersucht kriegen können, Magersüchtige dürfen auf keinen Fall anfangen zu essen. Den Walfang darf man nicht stoppen, weil sonst Meeressäuger die Weltherrschaft übernhemen. Die Regenwälder muss man weiterhin abholzen, weil sonst überall auf der Welt Bäume stehen und der Mensch keine Städte etc. mehr errichten kann.
Ansonsten frage ich mich, was dein erster Kommentar hier verloren hat ^^

@Gorli:
Ich gehe auch stark davon aus, dass da was nicht stimm ^^
Ansonsten lautet die Nettogleichung: CO2->O2+Energie
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08.05.2012 18:49 Uhr von Gimpor
 
+2 | -0
 
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@Gorli: Ganz einfach: Photosyntese
Die Energie hierfür wird tagsüber von der Sonne geschöpft und Abends wieder abgegeben. Die Natur schafft halt, was der Mensch nicht vernünftig kann: Energie speichern.
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08.05.2012 19:09 Uhr von Again
 
+0 | -0
 
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Gimpor: Das schon, aber die Organismen können wohl kaum ohne andere Moleküle überleben ;-)
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08.05.2012 19:13 Uhr von Gorli
 
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@Gimpor: Das dachte ich zuerst auch, aber die Quelle sagt ja eindeutig:

"Da die Algen jedoch in der Lage sind auch ohne Sonnenlicht nur aus CO2 Energie zu erzeugen, können diese Beleuchtungssysteme auch dort eingesetzt werden, wo kein Sonnenlicht zur Verfügung steht. Wie vielfältig Algen eingesetzt werden können zeigt unter anderem, das sie auch in Biogasanlagen verwendet werden."
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08.05.2012 19:44 Uhr von neminem
 
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Sag mir quando ein Troll vor dem Herrn
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08.05.2012 20:09 Uhr von Gimpor
 
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@Gorli: Dann haben die netten Herren wohl ein Perpetuum Mobile entwickelt...
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08.05.2012 20:19 Uhr von Floetistin
 
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Again: Ich denke mal Quando meinte, man sollte möglichst wenig in den natürlichen Kreislauf eingreifen.

Ein sehr gutes Beispiel dafür sind die Ochsenfrösche in Australien. Sie standen am Ende einer langen Kette von Einmischungen und sind heute eine riesige Plage. Weil sie keine natürlichen Feinde haben.

Oder man kann es an den Biosprit-Autos sehen oder an den Pellett-Heizungen.
Am Anfang war es eine Nischen-Technologie die Überschüsse / Abfälle verwertete. DAs war sinnvoll.

Jetzt aber muss extra angebaut werden um Biosprit herzustellen und es werden nicht nur Holzabfälle für Pelletts mehr genutzt, sondern auch extra dafür hergestellt.

Man forscht ja aktuell in den verschiedensten Richtungen daran CO2 zu vermeiden oder gar umzuwandeln. Sollten diese Lampen wirklich funktionieren und in der Masse eingestezt werden könnte dies sehr schnell zum gegenteiligen Extrem ausarten.

Beispielsweise wurden 2007 861 Millionen to CO2 in Deutschland ausgestossen.
Alleine an Strassenlaternen gibt es ca. 7 Millionen. Da sind keine Aussenbeleuchtungen, Schaufenster, Werbetafeln, usw. mitgerechnet.
Jetzt geh mal davon aus, dass wir den Ausstoss weiter reduzieren und die Anwendung des CO2-Fressers weiter ausbauen.
Dann sind wir nicht weit von wenig bis sogar rückläufigem Co2-Ausstoss.

Keine Sache von ein paar Jahren, sicher nicht. Aber auch der Ausstoss von CO2 ist nicht in 5 Jahren so hoch geworden wie er heute ist.

Wenn ausserdem noch Sauerstoff produziert wird, könnte man in 100 Jahren sogar eine Übersättigung der Luft mit Sauerstoff befürchten, die dann ähnliche Aussmasse annimmt wie heutzutage die des CO2-Gehalts.

Also im Endeffekt dürfte es sinnvoller sein auf CO2-vermeidende Technologien hinzuarbeiten als das eine durch das andere zu ersetzen.

Den Abbau übernimmt die Natur schon selbst, sofern wir sie lassen.
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08.05.2012 21:48 Uhr von ToH
 
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äähmm die nachricht in der quelle is aus mai 2008....

[ nachträglich editiert von ToH ]
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08.05.2012 22:59 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Du weigerst Dich, meine Argumente für real zu halt: en, Again.
Warum sollen wir dann miteinander kommunizieren? Ist doch überflüssig.

"Ansonsten frage ich mich, was dein erster Kommentar hier verloren hat ^^"
Und das bestimmst Du?

Es ist tatsächlich so, wie Floetistin erläuterte.

Wieviel Umweltschäden hat der Mensch dadurch verursacht, daß er in die Umwelt eingegriffen hat? Und das gilt nicht nur im negativen Sinne, sondern auch im positiven Sinne. Was er auch macht, er greift ein.

Und ich geh´ nun einmal von anderen Voraussetzungen aus als Du.
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12.05.2012 20:51 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Symposium zum Klima-Engineering in Mainz: http://implicc.zmaw.de/...

David Keith ist mit dabei.

Hier der Titel und der Zeitraum, in dem das Symposium stattfindet:

"IMPLICC Final Symposium:

The Atmospheric Science and Economics of Climate Engineering via Aerosol Injections

14-16 May, 2012

Max Planck Institute for Chemistry, Mainz, Germany"

(Text aus dem obigen Link)



[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]

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